Rottenburg am Neckar in alten Ansichten

Rottenburg am Neckar in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Manz
Gemeente
:   Rottenburg am Neckar
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1728-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rottenburg am Neckar in alten Ansichten'

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67. Eine bedeutende Rolle spielte in den Großvätertagen auch der Obstbau, der seit etwa 1810 im großen Stil betrieben wurde. Der Most galt geradezu, all den vielen Brauereien zum Trotz, als 'Nationalgetränk' der Rottenburger. Küfer wie Meister Bolz an der Seebronner Straße hatten da über Arbeitsmangel nicht zu klagen.

68. Dem Wohngebiet 'Irn Preußischen' am westlichen Stadtrand gab der um 1750 in Rottenburg lebende österreichische 'Ober-Werbesoldat' Johann Georg Preuß den Namen. Um 1895 zählte zum 'Preußischen', von links nach rechts: das Oberwörthaus mit dem 'Jägerhäusle", eine Sägernühle (seit 1928 'Talmühle') mit Hanfreibe, eine Bierbrauerei sowie die seit dem 14. Jahrhundert bestehende Obere Herrschaftsmühle, die 1915 abbrannte.

Schützennaus in der Kesselhalde - Rottenburg 3. N.

69. Das 1925 errichtete Schützenhaus am Fuß des Altstadtbergs beim 'Preußischen' erinnert an die lange Tradition des Rottenburger Schützenwesens. Die Armbrustschützen hatten von Erzherzogin Mechthild um 1460/70 ein eigenes Haus erhalten, den 'Nussert' an der Oberen Brücke, während sich die Büchsenschützen im Jahr 1582 auf dem 'Unteren Wört' ihr Schützenhaus erbauten.

70. Das Neekartal oberhalb des 'Preußischen' konnte mit längst vergessenen kulturhistorischen Merkwürdigkeiten aufwarten. So enthielt das Gebäude am unteren Bildrand seit dem 16. Jahrhundert eine Hammerschmiede; oberhalb des Steinbruchs liegt die schon 1312 genannte Bronnmühle. In deren Nähe befand sich am Platz des jetzigen Wasserwerks eine erstmals 1513 erwähnte Papierrnühle, die ihren Betrieb 1845 einstellte.

71. Die heilenden Quellen im Rottenburger Ort steil Bad Niedernau sind seit den Tagen der Römer bekannt. Seine Blütezeit erlebte das Bad im 19. Jahrhundert, vor allem zwischen 1804 und 1849 unter dem Rottenburger Arzt Dr. Franz Xaver Raidt. Zu Niedernaus bekarmtesten Badegästen zählten L. Uhland, G. Schwab, F. Silcher, F. Freiligrath, B. Auerbach sowie Angehörige des württembergischen Königs- und Herzogshauses.

Weiler Turm bei Rollenburg a,

t.

72. Ein Aussichtsturm krönt seit 1874 den Gipfel des Rotenbergs, der bis zum Jahr 1407 eine Burg der Hohenberger Grafen trug. Den Turm ließ der Sülchgauer Altertumsverein errichten - als 'Sieges- und Minnesängerdenkmal' sollte er an die Siege von 1870/71 erinnern und an die Minnesänger Graf Albert Il. von Hohenberg und Ritter Hartmann von Aue.

urg

73. Die spätgotische Sülchenkapelle von 1513 mit der Gruft der Bischöfe von Rottenburg steht auf geschichtsträchtigem Boden. Bis hierher erstreckte sich das römische Sumelocenna; in fränkisch-rnerowingischer Zeit war das Dorf Sülchen namengebender Mittelpunkt für den Sülchgau.

74. Ihre Weltberühmtheit verdankt die vielbesungene Wurmlinger Kapelle den unvergänglichen, zum Volkslied gewordenen Versen Ludwig Uhlands: 'Droben stehet die Kapelle'. Nachdem Wurmlingen 1971 zum Ortsteil Rottenburgs wurde, soll das Bild der 1644 zerstörten und ab 1680 erneuerten Bergkapelle - die Krypta datiert aus dem 12. J ahrhundert - an dieser Stelle nicht fehlen.

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