Rotthausen in alten Ansichten

Rotthausen in alten Ansichten

Auteur
:   Karlheinz Rabas
Gemeente
:   Rotthausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5767-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rotthausen in alten Ansichten'

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59. Hausbrandkohlen. Für seinen eigenen Bedarf erhielt der Bergmann jährlich eine bestimmte Menge Kohlen als Deputat. Mit solchen Pferdefuhrwerken wurden diese Hausbrandkohlen angeliefert.

60. Zeche Dahlbusch, Kochschule. Zur Versorgung ihrer Belegschaft wurden auch die sozialen Bereiche ausgebaut. Das Foto zeigt die Kochschule der Zeche Dahlbusch, in der die 13- bis 14jährigen Töchter der Bergleute in die Kochkünste eingeweiht wurden. Die Kochschule stand an der Karl-Meyer-Straße. Das Foto entstand etwa 1912.

61. Zeche Dahlbusch, Nähschule. Das Foto ist etwa 1936/37 entstanden. Links auf dem Foto die Leiterin der Nähschule, Frau Maria Backmeroff. Die Nähschule befand sich auf dem Gelände von Schacht 1. Frauen und Mädchen lernten hier unter Anleitung einfache Näharbeiten auszuführen; dabei ging es vom Handnähen bis zur Herstellung von Kinderwindeln und Bettüchern.

62. Zeche Dahlbusch. Die Zeche Dahlbusch war dreimal von großen Grubenunglücken betroffen. Am 23. August 1943 starben 34 Bergleute bei einer Schlagwetterexplosion, unter ihnen befanden sich 18 Fremdarbeiter. Am 20. Mai 1950 gab es eine Explosion im Westfeld der Zeche, mit 78 Toten und am 3. August 1955 eine weitere Explosion im Pachtfeld Hibernia mit 42 Toten. Das Foto zeigt den Trauerzug 1950 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung an der Ecke Steel er Straße/Karl- MeyerStraße.

63. Das Ende der Zeche Dah/busch. Am 31. März 1966 drehten sich die Förderräder zum letzten Mal. 2 400 Arbeiter und Angestellte verloren an diesem Tag in Rotthausen ihren Arbeitsplatz. Am 23. März 1967 wurde das Wahrzeichen von Dahlbusch, das Fördergerüst von Schacht 8, gesprengt.

64. Schulklassen. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums mußten in Rotthausen immer neue Schulen gebaut werden. In einem katholischen und in einem evangelischen Schulsystem gab es je fünf Schulen, in denen die vielen Kinder der Bergarbeiterfamilien unterrichtet werden konnten. Das Bild zeigt ein typisches Klassenfoto aus den zwanziger Jahren.

65. Schützenfeste. In den Straßen- und Siedlungsbereichen wurde jährlich mit den Kindern ein Schützenfest gefeiert. Nach einem Umzug gab es Kuchen und Kakao. Gemeinsam spielte man bis zum Abend. Die Eltern setzten dann das Fest der Kinder fort und feierten bis zum frühen Morgen. Unser Foto entstand um 1930 bei einem Schützenfest in der Bromberger Straße. Seit einigen Jahren lebt diese Tradition in verschiedenen Straßen wieder auf.

66. Evangelischer Meister- und Gesellenverein. Rotthausen verfügt über ein ausgeprägtes Vereinsleben. Bis zu siebzig Vereine gab es in Rotthausen. Unser Foto zeigt den Evangelischen Meister- und Gesellenverein zu seinem 50jährigen Jubiläum 1957.

67. Tumverein. Unser Foto zeigt den Turnverein Rotthausen bei einem Festzug vor der Wirtschaft Wemscheid an der Ecke Steeier Straße/Karl-Meyer-Straße.

68. Ziegenzuchtverein. Bergmannskühe wurden die Ziegen der Bergleute genannt. Natürlich mußte es auch einen Ziegenzuchtverein geben. Unser Foto zeigt die Züchter mit der Familie der 'Bergmannskühe' .

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