Roßwein in alten Ansichten Band 3

Roßwein in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Günther und Roswitha Hanisch
Gemeente
:   Roßwein
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6248-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Roßwein in alten Ansichten Band 3'

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59 Die Spielwarenfabrik von Alfred Berthold konnte am

I. April 1932 auf ihr 25jähriges Bestehen zurückblicken. Als Fabrikstandort wird 1914 die Dresdener Straße 35 (Nestlers Fabrik) genannt, danach zog der Betrieb in die Schützenstraße 22-24 (heutige Stadthadstraße). Nach dem Tod von Alfred Berthald übernahmen seine Schwiegersöhne Alfred Marx und Ralf Augustin den Betrieb. Produziert wurden Holzspielwaren, hauptsächlich die von Alfred Berthold entwiekelten Holzfiguren. Diese waren unverwüstlich, abwaschbar und sehr beliebt bei den Kindern. Nicht nur im Inland fanden diese Artikel guten Absatz, sie konnten auch vor allem in die nordeuropäischen Länder exportiert werden. In den dreißiger Jahren übernahm die Firma AIfred Berthold die Firma Georg Zöllner und trug fortan die Firmenbezeichnung 'Georg Zöllner

Nachfolger, Alfred Berthold Roßwein' . Darrut wurde auch die Herstellung der Stickkästen weitergeführt. Auf dem Foto von 1934 begutachten die beiden Inhaber Alfred Marx (links) und Rolf Augustin (rechts) die Muster der neuen Kollektion.

60 Wir werfen einen Blick in die Spielwarenfabrik 'Zöllner Nachfolger, A. Berthold' in der Roßweiner Schützenstraße um 1934. Viele Arbeitsgänge waren notwendig, um die beliebten 'Zóllner-Tierchen'. wie sie im Volksmund genannt wurden, herzustellen. Zunächst mußte Buchenholz als Grundmaterial getrocknet, gehobelt und für die Figuren und die 'Trittchen' auf die entsprechende Größe zugeschnitten werden. Eine große Presse stanzte und prägte die Figuren, die dann von Hand aus den Brettchen herausgebrochen werden mußten. Um eine glatte Oberfläche zu erhalten, wurden die Teile in einerTrommel entgratet. Als nächstes verleimte man die Figuren mit den Trittehen. Es folgte das Tauchen oder Grundieren. Wir sehen auf dem Foto eineArbeiterin beim Grundieren mit dem Pinsel.

61 Auf diesern Bild ist anschaulich der weitere Werdegang der Fertigung zu sehen. An diesern Arbeitsplatz schablonieren die Frauen mit Spritzpistolen und Schablonen. Hier bekommen die Störche gerade ihrc schwarzen Flügelspitzen. Manche Tierchen werden auch ' schattiert'. das heißr die Farben heller oder dunkler verlaufend abgetönt. In langen Reihen stehen Elefanten auf dem Bord, auch Taubenschläge sind zu erkennen. Meister Findewirth bringt eine Reihe Häuschen zu einem anderen Tisch, wo die Feinheiten in der Pertigmalerei ausgeführt werden. Zuletzt sind noch die Trittchen zu bemalen, und darm wandern die fertigen Figuren in die Kartonagen.

62 Albin Sternkopf und Oskar Kluge gründeten am 1. November 1890 an der Gersdorfer Straße in Roßwein eine Eisengießerei. Fûr unsere Stadt war dies ein ganz neuer Industriezweig. Hergestellt wurden Eisengußteile für Maschinenfabriken der versebiedensten Branchen, auch auf dem Bausektor fanden die Produkte Verwendung. Schleusendeckel mit den Namen 'Sternkopf'und Kluge' sind in Roßwein noch bekannt. 1894 beschäftigte der Betrieb bereits dreizehn Arbeiter. Während Albin Sternkopf wenige Iahre später ausschied, konnte Oskar Kluge das Unternehmen weiterhin recht erfolgreich gestalten. Nach seinem Tode 1929 übernahm sein Sohn Oswald das Werk, in dem dieser bereits einige [ahre als Betriebsleiter tätig gewesen war. Wenn sich im Abenddunkel die Gußflamme hochlodernd gegen den Hang des Hartenbergs abhob, konnten

die Roßweiner das Schaffen in der Gießerei erahnen. Im September 1944 übernahmen Ernst und Kar! Bröers die Firma Sternkopf & Kluge. Die Zeit des Eisengusses war vorbei, Leichtmetall bildete das neue Grundmaterial.

Die Firma hieß nun 'EBRO' (Ernst Bröers ROsswein) 'EBRO' Schüren & Co. K.G.

Aluminium- Kokillen und Spritzguß.

63 Einen Blick in die Gießerei des Ebrowerkes gewährt uns das Foto aus dem Jahre 1 950. In der Bildmitte haben die Arbeiter ein Gußstück aus der Kokille (Form) genommen. Der Einfüllstutzen (Steiger) wurde entfernt, und Karl Schuricht prüft die Qualitä

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