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Roßwein in alten Ansichten Band 9

Roßwein in alten Ansichten Band 9

Auteur
:   Günther und Roswitha Hanisch
Gemeente
:   Roßwein
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6787-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Roßwein in alten Ansichten Band 9'

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Vorwort

Aus meinem umfangreichen Fotoarchiv habe ich wieder Material für einen Band der 'Darnals-Reihe' 'Roßwein in alten Ansichten' zusammengestellt, es ist bereits der 9. Band. Auch diesmal sind Fotos von Gebäuden, Geschäften und Handwerkern dabei, die nicht mehr existieren. An die alte Wäscherei im Stadtbad und an die Fleischermeister im Roßweiner Schlachthof werden sich noch viele erinnern. Es sind jedoch auch Personen festgehalten, wie unser Roßweiner Komiker 'Pantoffel-Lieschke' und das 'Hammer-Trio', die jahrzehntelang die Menschen unserer Stadt mit ihrem Humor begeisterten. Auch bei der Erstellung dieses letzten Bandes der Heimatbücher von Roßwein war ich wieder auf die Bereitschaft von Mitbürgern angewiesen, die mir mit Daten und Mitteilungen halfen, den Text möglichst genau zu verfassen. Ihnen allen gebührt mein herzlichster Dank.

Günther Hanisch, Roßwein

Zum Titelbild

lm]ahre 1967/68 wurde der Kirchturm der Roßweiner Kirche 'Zu unseren lieben Frauen ' mit einen Holzgerüst eingerüstet und das glockenförmige Turmdach mit Kupferblech eingedeckt. Mein Sohn ]örg und ich stiegen das Gerüst hinauf bis zu dem Obelisk, an dem später wieder die Wetterfahne angebracht wurde. Es bot sich uns ein einmaliger Rundblick auf unsere Heimatstadt. Auch wenn wir zusätzlich Kleinbildkameras mitführten, so war doch das Hauptgepäck die Plattenkamera Format 13x 18 mit vielen Kassetten und ein schweres Stativ. Damit konnten wir in einzelnen Segmenten den Blick rund um Roßwein aufnehmen. Aus den vielen Einzelaufnahmen setzte ich eine Fotomontage zusammen, um in einer Neujahrskarte für 1969 unsere Heimatstadt von oben zu zeigen.

1. Die Aufnahmen von der Kirchturmspitze aus machten wir einmal im Sommer und einmal zur Winterzeit. Dabei hielten wir uns auch selbst im Bild fest. Auf- undAbstieg waren nicht einfach, mussten wir uns doch mit einer Hand an die Leitern klammern und mit der anderen den schweren Kamerakoffer und das stabile Stativ das Gerüst hinauf schleppen.

2. Im Winter des Jahres 1937 war reichlich Schnee gefallen. An einem sonnigen Tag wurde die schöne Aufnahme vom Kellnerhof gemacht. Den Kellnerhof erbaute der Kürschner Christoph Kellner. Bereits der Chronist Knauth berichtet 1682 von einem, durch einen Roßweiner Bürger neuerbauten Gebäude mit etwas Feld am 'Roten Weg' nach EtzdorfVon dem Kürschnergewerbe des Christoph Kellner wird schon bald der Name 'Pelzbude' abgeleitet worden sein, denn in der Steuerakte 1688 wird die 'Belzbude' genannt. Das Gebäude lag am Baderberg, dessen Äcker der in der Stadt gelegenen Baderei gehörten. 1906 kaufte die Stadt das Gebäude. Pächter des 'Stadtgutes' war Gustav Hermann Hertel, ( kleines Foto) geb. am 1. N OY. 1884 in Södrich Krs. Hirschberg / Schlesien, der mit seiner Familie im Kellnerhof wohnte. Er betrieb die kleine Wirtschaft ohne eigenes Land zu besitzen, hatte die Felder nur aufPachtbasis von Roßweiner Bürgern und der Kirche von Etzdorf Das Jungvieh trieb er zum Abweiden ungenutzter Kleinflächen zum Hartenberg. Am 26. Ianuar 1967 starb Hermann Hertel. Die Gebäude des Kellnerhofes verfielen mit der Zeit stark und waren 1975 nicht mehr bewohnbar. Beim Bau des Ledigenwohnheimes am Baderberg wurde auch der Abriss des Kellnerhofes mit durchgeführt.

3. Unterhalb des Kellnerhofes, dessen Fachwerkgebäude links im Bild zu sehen ist, hatte Stadtbaumeister Alfred Huhn an der Böhrigener Stro 3 im Jahre 1934 sein schönes Wohnhaus errichtet. Alfred Huhn (kleines Foto) war am 11. Okt. 1886 in Luppa bei Oschatz geboren. Viele Bauten unserer Heimatstadt Roßwein werden in seinem, arbeitsreichen Leben durch seine Hände gegangen und geprüft worden sein. So wurde auch die neue Beschleußung der Dresdener Strasse im Jahre 1926 durchgeführt (siehe Bd. 1 von 'Roßwein in alten Ansichten'). Am 5. Oktober 1974 starb Oberstadtbaumeister Alfred Huhn im Alter von 88 Jahren.

4. Nördlich von Roßwein liegt auf einer Anhöhe von etwa 304 m NN das Gut 'N eidhardt' , von dem aus man eine herrliche Fernsicht ins Gebirge sowie in die Oschatzer Gegend hat. 1540 befand es sich im Besitz von Bürgermeister Kober. Von ihm übernahm es der Roßweiner Gasthalter Peter Berger, der es 1591 größer als Schenkgut ausbaute, da er eine Schankbefugnis besaß. 172 0 brannte das Gut ab. Breiter wurde es auch nunmehr wieder errichtet. An Sonntagen saßen die Musikanten oben in den ho chauf ragen den Linden und spielten zum Reigen auf Bei schlechtem Wetter wurde in dem kleinen Saal desWohnhauses getanzt. Seit 1985 steht auf dem Neidhardt ein Umsetzer der Roßweiner Antennengemeinschaft, der den Fernsehempfang für die Stadt absichert.Das Gut wird heute von Familie Leonhardt bewirtschaftet.

5. Wir schauen auf die Fabrikgebäude der Fa. C.A. Zschoche in der Wehrstraße. Im Vordergrund sehen wir die Villa des Besitzers. Ein Obstgarten zieht sich bis zur Wehrstraße hin. Neben ihr fließt der vom Talbad- Wehr kommende Mühlgraben. Das große Fabrikgebäude rechts im Bild war einst die Spinnerei desTuchfabrikanten Petzoldt. Als 1860 vom Stadtrat Dr. med Bruno Schwarze zur Gründung einer Badeanstalt aufBasis einer Actiengesellschaft aufgerufen wurde, stellte Petzoldt sogleich einen Teil seines Mühlgrabens zur Verfügung und schenkte außerdem der Actiengesellschaft sein privates Badehaus. Durch die AG wurden zwei weitere Badehäuser über dem Kanal errichtet, in denen man unbeobachtet im Wasser planschen konnte. Mitglieder erhielten ermäßigte Preise. Den Damen war das Bad von 7 bis 10 und 13 bis 16 Uhr allein überlassen. Badeutensilien, wie Handtücher, Hosen usw. wurden gegen Entgelt von der Bademeisterin, Frau Spinnmeister Zeunert, in der Petzoldtschen Fabrik verabreicht.

6. Unterhalb der Badeanstalt befand sich an der Petzoldtschen Spinnfabrik ein unterschlächtig betriebenes Wasserrad, welches durch das Wasser des Mühlgrabens angetrieben wurde. Schräg eingesetzte Holzplanken gaben dem Wasser größeren Schwung und dadurch dem Antrieb des Rades stärkere Kraft. Eine Welle übertrug die Kraft des Wasserrades in den Maschinenraum der Spinnfabrik, wo mehrere Maschinen angeschlossen waren. Ein Holzsteg über den Mühlgraben führte zur Eingangstür des Maschinenraumes. Mit einer Holzverkleidung war das Wasserrad umbaut. Am Mauerwerk kann man noch Reste davon erkennen. Das Foto zeigt den Mühlgraben nach Abriss der Wasserkraftanlage.

7. Der Mühlgraben floss weiter neben der Wehrstraße über den Platz ' Am Stollen' in die Gerbergasse, wo er mit Beton überbaut wurde und in der Stadtmühle die Turbinen antrieb. Die große Turbine ist jetzt als technisches Denkmal der Industriegeschichte am ehemaligen Mühlenstandort aufgestellt. Der Mühlgraben wurde 1965 vom Abzweig am TalbadWehr bis zur Mühle wegen der Erweiterung des Armaturenwerkes zugeschüttet.

8. Über Jahrzehnte hatte sich der Stadtrat Dr. med. Bruno Schwarze für die Errichtung eines Krankenhauses eingesetzt. Im Jahre 1866 entschloss sich der Roßweiner Stadtrat dazu und kaufte das Hausgrundstück mit dem großem Garten in der Gerbergasse Nr. 7 .Zunächst genügte das Krankenhaus den Ansprüchen. Die Zahl der Kranken hielt sich, da keine größeren Epidemien und Seuchen auftraten, mit 35 bis 45 Patienten jährlich in Grenzen. In der Amtlichen Bekanntmachung von 1866 hieß es: 'Wer sich im Krankenhaus curieren und verpflegen lassen will, zahlt, wenn er ein Roßweiner ist, 15 Neugroschen pro Tag und ein Fremder (nicht hier wohnhaft) 2 0 Neugroschen pro Tag zur Krankenhauskasse, wofür den Kranken ärztliche Behandlung, Medizin, Logis, Bett, Bettwäsche, Heizung, Beleuchtung und Wartung, nicht aber Atzung, Kleidung und Leibwäsche gewährt werden. Für Atzung (Verpflegung) werden je nach Diät 2 bis 6 Ngr. berechnet.' Um 1880 wird die Angliederung eines Badehauses mit Wannenbädern erwähnt. In der Zeit von 1889 bis 1892 diente das Krankenhaus auch der 2. Abteilung des in Roßwein liegenden 3 .König!. Sächs. ArtillerieRegiments als Garnisonslazarett.

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