Rund um den Iserberg in alten Ansichten

Rund um den Iserberg in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Iserberg, Rund um den
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6522-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rund um den Iserberg in alten Ansichten'

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8 Auf Ansichtskarten von Hamberge ist immer wieder die Gastwirtschaft abgebildet, die frühere Häuslerei 1. Am Anfang des 20 Jahrhunderts besaß dort Friedrich Zierow eine kleine Schankwirtschaft und einen kleinen Kaufmannsladen. Danach gehörte die Häuslerei einem Maurer Rohde.

Am 30. Dezember 1913 erwarb [ohann Behrens die Häuslerei, zwischen 1925 und 1964 war sie im Besitz von OUo Dorst. Eine letzte Blütezeit erlebte diese Gastwirtschaft unter Heinrich Hecht bis in die siebziger [ahre.

Die untere Ansicht zeigt den Dorfkern van Hamberge. Die beiden strohgedeckten

Gebäude gehörten um 1936 zur Bauernstelle von Meta Kelling, die die Hufe I und III bewirtschaftete.

Gruß aus

Hamberge

9 Diese Ansichtskarte erschien Mitte der zwanziger [ahre. Damals gehörte die Gastwirtschaft noch [ohann Behrens. Als aber diese Karte am 26.Juni 1927 in Grevesmühlen abgestempelt wurde, hatte der Absender den Namen des Besitzers durchgestrichen und 'Herrn Dorst' hinzugefügt. Auf der Rückseite vermerkte er: 'Tlerr Dorst ist kein Mecklenburger.' Otto Dorst stammte aus Großneundorfbei Gräfenthal (Thüringen), seine Frau war in Sachsen gebürtig.

Hamberge b. Grevesmüblen i. Med<1.

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1 0 Besonderen Anteil an der Entwicklung der ursprünglichen Häuslerei zur bekannten Ausflugsgaststätte hatte Johann Behrens. Zwischen 1914 und 1924 entstanden der Saal, die zur Straße gelegene Laube und die Gartenanlage. 1925 verkaufte er seinen Besitz in Hamberge und übernahm am 25. September 1926 in Grevesmühlen das damalige Hotel 'Reiehshof' in der Lübschen Straße.

Am 13. Juli 1919 feierten Johann und Agnes Behrens ihre Silberhochzeit in Hamberge. Hinter ihnen standen die Töchter Annemarie und EIfriede, die den Förster Hans Peters bzw. den Elektromeister Paul Winter (Lübz) heirateten. Die jüngste Tochter Gertrud saß in der ersten Reihe (Zweite von links).

11 Die Hamberger Büdnerei 8 mit ursprünglich etwa I,S ha Land befindet sich seit 1876 im Besitz der Familie Voß. 1 876 kaufte sie Carl Voß. Sein Sohn Iohann (1870 bis 19 SI) eröffnete hier 1897 eine Werkstatt für Maschinenbau. 1906 baute er eine neue Werkstatt auf, die er 1919 durch einen Schuppen erweiterte.

[ohann Voß war den technischen Neuerungen zugetan. 1910 stand das erste HambergerTelefon auf seiner Diele. Ab 20. Dezember 1911 konnten Bauer Otto Kelling und Maschinenbauer [ohann Voß den elektrischen Strom nutzen, das übrige Hamberge dagegen erst ab 1919.

Das Foto zeigt [ohann Voß am Motorrad, das seinem Sohn Ewald Voß (links) gehörte.

1 2 Seit 1940 führte Ewald Voß (1901 bis 1972) den väterlichen Betrieb. Das Foto zeigt ihn (rechts) mit einem Gesellen und einem Lehrling, die in seinem Haus Kost und Logis fanden.

Am l.Januar 1959 übergab EwaldVoß den Betrieb an seine Söhne Werner und Walter, die die Werkstatt bzw. die Landwirtschaft mit damals etwa 10 ha Land übernahmen. Im März 1960 erfolgte der Eintritt in die LPG. Werner Voß arbeitete fortan als Werkstattmeister in der LPG, Walter in der Feldwirtschaft.

13 Die am 10. April 1913 in Grevesmühlen abgestempelte Ansichtskarte zeigt die Büdnerei 3, das letzte Haus Hamberges am Ortsausgang in Richtung Everstorf. Bis zum Bau der Chaussee WismarGrevesmühlen (1845 bis 1847) befanden sich hier unter einem Dach Schmiede, Gastwirtschaft und Poststelle van Hamberge.

Diese Büdnerei hatte Hermann Koop 191 0 gekauft. Vor dem Wohnhaus stand seinerzeit links seine Mutter Wilhelmine Koop und rechts seine Frau Karoline. 1952 übernahm deren Sohn Herbert Koop diese Büdnerei. Anfang der achtziger [ahre erwarb Christian Wiechmann dieses Haus, der es grundlegend umbaute.

14 Für landwirtschaftlich genutzte Häuser war der Dunghaufen typisch. Seine Größe kennzeichnete gleichsam den Wohlstand des Hausbesitzers.

Zu den notwendigen Tätigkeiten zählte das Mistfahren, im Bild von Hermann Koop durchgeführt. Mit wenigen Handgriffen konnte der Wagen in unterschiedlicher Weise verändert werden und so zum Mistfahren oder zum Einbringen der Ernte genutzt werden.

15 Die Büdnerei 2 befand sich am Ende des 19. [ahrhunderts im Besitz von Johann Baumann (1860 bis 1933). Dann übernahm sein Sohn Hans Baumann (1891 bis 1957) die Büdnerei und 1957 dessen 1925 geborener Sohn Ernst Baumann.

Da zur Büdnerei ursprünglich nur 1,36 ha Land gehörten, arbeitete [ohann Baumann zunächst noch als Tagelöhner auf dem Gut in Klein Walmstorf.

Das Foto zeigt das massive Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Im linken Gebäudeteil befand sich die ScheunendieIe und dahinter der pferdeund Kuhstall. Die drei ersten Fenster gehörten zur Wohnung des Büdners, während

im rechten Gebäudeteil bis 1922 zwei Forstarbeiterfamilien als Einlieger sehr beengt wohnten. Der große Dachraum diente als Lagerraum für Heu, Getreide und Stroh.

16 Die 1889 gebaute Häuslerei 9 befindet sich seit drei Generationen im Familienbesitz. [ohann Eggers hatte sie erworben und 1938 an seinen Sohn Hans Eggers vererbt. Seit 1969 ist dessen Tochter Grete Rabe Besitzerin. In ihrem Haus und einer umgebauten Scheune betreibt sie seit Mai 1992 die Pension Rabe. Acht Doppelzimmer und eine Ferienwohnung mit insgesamt zwanzig Betten sowie ein Café, ein Kaffeegarten und ein hauseigener Spielund Parkplatz laden in dieser einzigen ländlichen Pension 'Rund um den Iserberg' zum Aufenthalt und Verweilen ein.

17 Unter großer Anteilnahme der Einwohner von Hamberge wurde am 21 . Mai 1922 ein Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges des Dorfes Hamberge eingeweiht. Der Gedenkstein ist ein Findling, ursprünglich ein Deckstein eines steinzeitlichen Grabes der Nordgruppe des Everstorfer Forstes. Das Denkmal trägt unter dem Eisernen Kreuz die Inschrift 'Im großen Kriege 1914-18 blieben fürs Vaterland' und nennt die Namen und Lebensdaten von fünf Gefallenen des Dorfes Hamberge. Auf der Rückseite steht: 'Dankbarkeit setzte diesen Stein. Gemeinde Hamberge - Everstorf.'

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