Rund um den Iserberg in alten Ansichten

Rund um den Iserberg in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Iserberg, Rund um den
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6522-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Rund um den Iserberg in alten Ansichten'

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28 Das frühere 'Kurhaus Iserberg' erfuhr mehrere Erweiterungsbauten. Zwischen 1925 und 1933 befand sich dort ein Heim der SPD, danach der SA und der H].

Ab 1936 und bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges nutzte der Nationalsozialistische Lehrerbund (NSLB) das Heim auf dem Iserberg als Schulungslager. Auf dieser Karte verschickten die Grevesmühlener Lehrer Herbert Prange und Heinrich Rödlingshöfer am 4. Juni 1941 Grüße.

29 Zwischen dem Gebäudekomplex des früheren 'Kurhauses' und dem 'Hàuslerberg' befindet sich der höchste Punkt des Endmoränenzuges. Hier stand der 1938 errichtete, 64 m hohe Holzturm, den das Foto zeigt. Er fiel Mitte der fünfziger [ahre einem Sturm zum Opfer. An seiner Stelle entstand 1959 ein zweiter Holzturm (etwa 48 m Höhe), der zehn [ahre später abgetragen wurde.

30 Vom Iserberg bietet sich eine großartige Aussicht. Westlich breitet sich großflächig der Santower See aus, an seinem nördlichen Ufer liegt das DorfWarnow, das seit etwa 1 70 [ahren aus den drei Ortsteilen Bauerndorf Seehagen und Häuslerberg besteht. Die im Bild sichtbare Hochspannungsleitung wurde 1936 zwischen Grevesmühlen und Wismar gebaut.

31 Das Foto zeigt den Warnower Bauern Wilhelm Brauer mit einem sogenannten 'Federwagen' auf dem Wege zu seiner Bauernstelle in Warnow-Ausbau. Mit diesem Wagen brachte er seinerzeit die Milch zur Grevesmühlener Molkerei.

Der Blick gleitet über das Nordwestufer des Santower Sees. Die diagonal durch das Bild führende Baumreihe kennzeichnet die Warnower Ort steile Seehagen bzw. den Häuslerberg.

32 Zwischen Hamberge und Warnow befanden sich früher die Bauernstellen Brauer (Nr. XII) und Hannemann (Nr. IX). Sie bildeten zusammen mit der Ziegelei den Ortsteil Warnow-Ausbau. Die Bauernstelle XII mit dem abgebildeten Bauernhaus hatte Wilhelm Brauer 1890 gekauft und 1920 an seinen gleichnamigen Sohn Wilhelm vererbt. Zur Bauernstelle Brauer gehörten fast 1 8 ha Land, ausschließlich in Richtung Iserberg gelegen. Günter Brauer, der den Besitz in dritter Generation 1960 übernommen hatte, trat im Februar 1960 als einer der letzten Warnower Bauern der LPG 'Kar! Liebknecht' Warnow bei.

33 Das Foto zeigt die Dieleneinfahrt des Niedersächsischen Hallenhauses der Familie Brauer. Rechts der Einfahrt ist eine Hausmarke erkennbar, eine im Fachwerk gemauerte Windmühle. Damals befand sich rechts der Diele der Jungviehstall (Kälber) und links der Stall für zwei pferde. An das Bauernhaus war 1912 der Kuh- und Schweinestall angebaut worden, davor breitete sich die Dunggrube aus. 1930 ließen sich vor der Einfahrt der Warnower Heinrich Trense und die Kinder des Hauswirtes Liesbeth, Anni und Werner sowie deren Mutter Elise Brauer fotografieren.

34 Wilhelm Brauer ließ 1935 den vorderen Teil des Bauernhauses umbauen. Von da an befand sich rechts der Pferdestall, nunmehr aber für drei Pferde, und links der Jungviehstall. Seit etwa zwei Jahrzehnten sind in diesem Gebäudeteil zwei Ferienwohnungen vorhanden.

35 Die Ackerf1ächen rund um den Iserberg weisen sehr kuppiges Gelände mit teilweise schweren Böden auf. Das Foto entstand auf dem Kartoffelfeld des Bauern Brauer und zeigt Helmut Dallmann (Warnow) und Frau Storm, die damals in der Ziegelei wohnte.

36 DerWarnower Ziegeleibesitzer Heinrich Teudt (geboren am 10. Dezember

1 873 in Lübeck) war eigentlich Maurermeister. Als Maurergeselle und Mitglied der SPD kreuzte sich sein Weg als "Tippelbruder' mit dem von Wilhelm Pieck, dem späteren ersten Präsidenten der DDR. 1939 erwarb Heinrich Teudt die Ziegelei Warnow, zuvor hatte er in Lübeck-Siems ein Kalksandsteinwerk geführt. 1965 zog er wieder nach Lübeck, wo er am 1 7. Februar 1973 imAltervon 99 [ahren starb und unter großer öffentlicherTeilnahme beerdigt wurde.

37 In Warnow-Ausbau existierte seit etwa 1880 eine Ziegelei, damals der einzige kleinindustrielIe Betrieb rund um den Iserberg. Sie befand sich am Anfang des 20.Jahrhunderts im Besitz von 0. Luhmann. Mitte der dreißiger [ahre wurde sie von Walter Greppert verwaltet. 1939 erwarb Heinrich Teudt diese Ziegelei, dessen Sohn Franz sie später weiterführte.

WARNOW BEI GREVESMlJHLEN I. MECKL VORDER- UND HINTERMAUERSTEINE

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