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Salzwedel in alten Ansichten

Salzwedel in alten Ansichten

Auteur
:   Gerhard Franke
Gemeente
:   Salzwedel
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5214-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Salzwedel in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Unsere schöne alte Stadt Salzwedel mit ihren vielen Fachwerkbauten, die zum großen Teil die Jahrhunderte überdauert haben, ist die typisch altmärkische Stadt. Sie liegt südwestlich der Eibe in einer Wiesen- und Auenlandschaft mit gemeinschaftlicher Grenze zum ehemaligen Königreich Hannover.

Vorherrschend ist in dieser Zeit von etwa 1880 bis 1930 die Landwirtschaft mit ausgeprägter Weidehaltung. Sie bestimmte auch das Profil der Industrie der Stadt und des Landkreises im hohen Maße. Das Entstehen der dem Umfeld angepaßten Betriebe in der Gründerzeit nimmt dabei besonders darauf Bezug. Es entsteht 1892 die Zukkerfabrik, die sich bis 1930 zur damals größten Zuckerfabrik Deutschlands entwickelte, es entstehen die Konservenfabrik, Strohseilfabrik, die Pumpenfabrik 'Loewe' und andere, die auf die Bedürfnisse des Umfeldes in ihrer Produktion abgestimmt und angepaßt waren. Gleichzeitig wurde erkannt, daß nur gute Verkehrswege und die Erschließung des ländlichen Gebietes durch die sich immer stärker Bahn brechenden Eisenbahnlinien zu einer guten Entwicklung beitragen.

In Salzwedel waren es die großen Durchgangslinien von Berlin-SaJzwedel-Uelzen-Bremen, die 1869-1873 entstanden. Daneben wurden die Kleinbahnstrecken stark ausgebaut und trugen mit dazu bei, das angrenzende Gebiet zu entwickeln und den Aufschwung der Stadt zum Industrie-Agrar-Zentrum um die Jahrhundertwende 1900zu vollziehen.

Auch unsere Salzwedeler Brauerei 'Der Soltmann' schaffte den Sprung zum florierenden Industriebetrieb und belieferte die angrenzenden Kreise mit seinen

Getränken. Dazu kam noch eine Spezialität, die sich in Salzwedel um 1870 entwickelte - der Salzwedeler Baumkuchen. Dieses Gebäck - einmalig in seiner Art - machte Salzwedel berühmt. König Friedrich Wilhelm IV. war bei einem Besuch in Salzwedel anläßlich eines Essens im Restaurant 'Schwarzer Adler' von der Qualität des Baumkuchens so angetan, daß er dem Hersteller ein Kaffeeservice der Königlichen Porzellanmanufaktur zum Geschenk machte. Kaiser Wilhelm 1. ernannte den Bäcker dieses vorzüglichen Gebäcks, Herrn Schernikow, zum Hofkonditor. In viele Länder wurde dieses Gebäck, das erstmals von der 'Madame Lentz' nach einem alten Rezept ihres Großvaters hergestelltwurde, verschickt.

Leider setzte auch in der Zeit um 1880, die einen wirtschaftlichen Aufschwung einleitete und zu einer regen Bautätigkeit sowie zur Vergrößerung des städtischen Gemeinwesens führte , der Abriß der historisch gewachsenen, alten Bausubstanz ein. Viele Bauwerke aus früheren Jahrhunderten fielen der Spitzhacke zum Opfer und nur alte Ansichten und leider spärliche Berichte sind uns von dieser Zeit überliefert.

Im Jahre 1895 brannte das alte Rathaus der Stadt, in dem seit 1713 beide Magistrate der Städte Alt- und Neustadt Salzwedel auf königliche Order vereinigt wurden, restlos ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Viele Urkunden und Zeugnisse aus alter Zeit, die umfangreiche Bibliothek mittelalterlicher Bücher unter anderem wurden ein Raub der Flammen. Nur ca. 1 000 Dokumente , die nach alter Sitte und Gewohnheit in den Kellergewölben untergebracht waren, haben überdauert.

Darunter befinden sich auch die erstmalige Erwähnung unserer Altstadt durch die Markgrafen Johann und Otto von 1233 und andere städtische, landesherrschaftliche und auch kaiserliche und päpstliche Urkunden.

Eine Zeitungssammlung von 1832 mit dem 'Salzwedeler Wochenblatt', beginnend mit der Erstausgabe , ist vorhanden. In der Zeit um die Jahrhundertwende hat Salzwedel ca. 10 000 Einwohner und entwiekelt sich ständig in seinem bescheidenen Rahmen und hat um 1930 ca. 16000Einwohner.

Ganze Straßenzüge entstanden vor den Ringmauern der Stadt und verbinden den ehemaligen Vorort Perver, der am 1. Juli 1908 eingemeindet wurde, und das westlich vor den Toren gelegene ehemalige Dorf Bockhorn mit der Stadt.

Gleichzeitig verschwand auch in dieser Zeit das Gewerk der Tuchmacher und Leineweber. Sie konnten oder wollten sich nicht der industriellen Entwicklung anpassen, so daß diese Gewerke völlig zugrunde gingen.

Leider fällt auch in diese Zeit der Niedergang der JeetzeSchiffahrt, die von der Zeit der Hanse (1263-1550) bis in das 20. Jahrhundert hinein noch Waren auf dem Wasserweg über die Jeetze bis Hitzacker und nach dem Umladen in größere Schiffseinheiten auf der Eibe bis Hamburg beförderte. Salzwedel ist auch eine alte Garnisonsstadt. Hier waren die Ulanen des 16. Reiterregimentes 'Hennigs von Treffenfeld' sowie Infanteriebataillone stationiert.

Den Ersten und Zweiten Weltkrieg hat unser schönes Städtchen, welches unter den Kennern der Materie auch 'Klein Venedig' wegen seiner vielen Flüsse, Brücken

und Kanäle im Stadtgebiet genannt wird, von der Substanz her fast unbeschadet überstanden. Bei einem Luftangriff am 22. Februar 1945 wurde der Bahnhof Salzwedei und umliegende Gebäude stark zerstört und über 300 Menschen getötet.

Der Stadtkern blieb uns erhalten und der aufmerksame Betrachter findet die vielfältigsten Spuren der Geschichte, die uns als steinerne Zeugen ab dem Jahre 1200 erhalten sind, wie die Marienkirche mit ihrem uralten, im Kirchenschiff stehenden Turrn, und andere Zeugen der Zeit. Besonders die Ringmauern der ehemaligen getrennten Städte - Alt- und Neustadt - Salzwedel sind noch zu ca. 80 % in ihrer ursprünglichen Länge erhalten und bilden mit den Stadttoren, wie dem Steintor und dem Neuperver Tor, erbaut um 1540, sichtbare Zeugnisse der Wehrhaftigkeit, aber auch des Reichtums und der Macht der Stadt und ihrer Bewohner.

Neues ist entstanden und nicht zu übersehen. Es hat sich Bahn gebrochen, aber beides, das Alte, unsere Vergangenheit, und das Neue sind dabei, eine gute Synthese einzugehen. Dazu bedarf es der Anstrengungen aller und der Betrachter der nachfolgenden Ansichtskarten kann in nostalgischen Erinnerungen schwelgen. Es sind aber auch die Realitäten, wie sie uns das Leben vorgibt, nicht außer acht zu lassen.

Wir wünschen den Lesern dieses kleinen Bandes und hoffentlich auch den aufmerksamen Besuchern unserer schönen alten Stadt bei dem Nachvollziehen zwischen Buch und der Wirklichkeit viel Vergnügen.

1. Das Stadtwappen von Salzwedel. Das Wappen der Altstadt Salzwedel entstand um 1233 und zeigt einen Adler mit einem Schlüssel im Fang. Die Neustadt Salzwedel, 1247 gegründet, hatte als Wappentier den Adler mit zwei Schlüsseln in den Fängen.

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2. In der Zeit um 1652 nahm erstmals Merian Salzwedel in einigen Kupferstichen auf. Ihm und dem Landvermesser Haestikow, der um 1725 im Auftrag des Königs in unserer Stadt Vermessungsarbeiten durchführte, verdanken wir wertvolle Kupferstiche von Salzwedel. Sakrale und weltliche Bauten wurden im Stil der Zeit überhöht eingezeichnet.

3. In dieser Karte finden wir die Burg 'Albrechts des Bären' aus dem Haus der Askanier wieder. Diese Burg wurde zum Schutz des Flußüberganges an der Jeetze an der Kreuzung von zwei alten Handelsstraßen angelegt (Hamburg, Lübeck-Lüneburg, Salzwedel-Magdeburg). In ihrem unmittelbaren Umfeld entstand das städtische Gerneinwesen von Salzwedel und auch die neue Stadt grenzte unmittelbar daran. Durch den Magistrat der Stadt wurde dieses Gelände 1922 vom preußischen Staat erworben und den Bürgern zugänglich gemacht.

4. Hier wird ein Teil von der Altstadt Salzwedel um 1925 wiedergegeben. Das Amtsgericht in der Burgstraße wurde 1509 erbaut und diente dem Magistrat der alten Stadt als Rathaus bis 1713. Am linken oberen Rand sehen wir in der Burgstraße die beiden Schmuckgiebel der Löwenapotheke und der Gaststätte 'Zur Gerichtslaube'. Die Silhouette der Kirche von St. Marien mit ihrem 86 m hohen, geneigten Turm auf dem linken unteren Bildrand ist um 1230 erbaut und ständig erweitert worden. Das Ehrenmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 und des Ersten Weltkrieges wurde 1923 erbaut und befindet sich im Burggarten.

Salzwedel

In der Jeetze- Hohe Brücke

5, In der Stadt Salzwedel laufen viele kleine Fließgewässer , bedingt durch seine sumpfige Lage am Rand des einstigen Moorgebietes. Wegen seiner vielen kleinen Fließe, die Salzwedel von Süden in Richtung Nord/Nordwest durchziehen und der Stadt mit ihren vielen Brücken und Stegen, wird Salzwedel im Volksmund 'Klein Venedig' genannt. Hochwasser war in Salzwedel bei jedem starken Niederschlag oder Schneeschmelze zu verzeichnen.

6. Diese Aufnahme entstand vor dem Rathausbrand der Stadt Salzwedel 1895. Dabei brannte das ehrwürdige Rathaus - im Bildmittelgrund - (vorher Gewandschneidergildehaus um 1500) restlos ab. Auf der linken Bildseite sehen wir im Vordergrund das ehemalige Rathaus der Neustadt Salzwedel, zur Zeit der Aufnahme Restaurant und Hotel 'Schwarzer Adler'. Der Rathausturm steht heute noch als steinerner Zeuge des ehemaligen Rathauses, welches 1703 bei einem Orkan zwei Stockwerke verlor.

7. Das Bild zeigt uns noch einmal den erhaltenen Rathausturm und das Rathaus an der Straßeneinmündung Breite Straße - Straße der Jugend. Der Rathausturm ist mit herrlichen alten kupfernen Wasserspeiern versehen, die im Drachenmotiv gearbeitet sind. Am Fuß des Rathausturmes befand sich auch das Spritzenhaus der Neuen Stadt, während anderes wertvolles Gerät der freiwilligen Feuerwehr im Rathausvorsaal gegenüber dem Rathausturm untergebracht war.

8. Diese Aufnahme zeigt den Siel in der Burgstraße kurz vor dem Abbruch 1893. Siele sind schmale, überbaute Straßendurchfahrten, die nach Bedarf geschlossen wurden. Der Siel in der Burgstraße war gleichzeitig die Trennung der Altstad von der Neustadt.

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