Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Auteur
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6719-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten'

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9. Lumspringe. Das Flüsschen Lamme entspringt im ehemaligen Klostergarten unter großen Kastanienbäumen. Sie fließt über Neuhof und Bad Salzdetfurth nach Norden und mündet bei Großdüngen in die Innerste. Die Quelle wurde von dem letzten Abt Maurus lIl. Heatley (1762-1802) neu gefasst und mit seinem Wappen, dem Klosterwappen mit Lamm undAbtstab sowie der [ahreszahl 1787 versehen. Abt AugustinusTempest hatte während seiner Amtszeit (1708-1729) die 9 Fuß hohe Mauer um den großen Klostergarten bauen lassen, die heute noch weitgehend erhalten ist. Die Gründungssage des Klosters erzählt bildreich, dass im Iahre 847 das Lämmchen von Ricburga, der einzigen Tochter des Gründers Graf Ricdag und seine Frau Imhildis, die Quelle durch Scharren mit dem Bein hier entdeckte. Etwa SO m von dieser Stelle entfernt entspringt auch die 'Kreuzquelle' , die der Sage nach Graf Ricdag durch zufälliges Einritzen eines Kreuzes im Erdboden freigelegt haben soll. Aufnahme 19 S 1.

10. Lumspringe. Im ehemaligen Garten des Klosters Lamspringe wurde um die wasserreiche Kreuzquelle herum am 28.Juni 1936 die 'Weihestätte' oder "Thingplatz' durch die nationalsozialistische Führung im Beisein des Reichsministers für Kultur mit dem Spiel 'Ewiges Volk' eingeweiht. Dazu war die Quelle gefasst und mit Kastanien umpflanzt worden. Der Platz sollte den Lamspringer Bürgern für zukünftige nationale Freilichtspiele dienen. Versuche der örtlichen nationalsozialistischen Politiker den Klosterpark mit Schule und Wohnhäusern zu bebauen, scheiterte am Widerstand der Eigentümerin, der Klosterkammer Hannover. Seitdem ist der Park, später in Bürgerpark umbenannt, für die Bevölkerung zugänglich. Aufnahme 1940.

11. Lumspringe. Die mächtige Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters spiegelt sich im ehemaligen Mühlenteich der dort gelegenen alten Klostermühle, die vom Wasser der im Klostergarten entspringenden Lamme angerieben wurde. Das Foto zeigt die beiden Gewächshäuser mit dem Heizungsschornstein im Klostergarten vor der Kirche mit ihrem mächtigen dreigeschossigen Dach und dem heutigen Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Lamspringe. In diesem Gebäude wohnten bis zur Auflösung des Klosters im [ahre 1803 die Benediktinermönche und Laienbrüder. Auch war in diesem Haus die Ausbildungsanstalt für vornehme englische Jugendliche und Studenten untergebracht, die besonders zur Heranbildung des theologischen Nachwuchses für den Orden und die Mission diente. Die jungen Männer konnten hier Theologie, Philosophie und kanonisches Recht studieren, mussten sich aber auch im Hauswesen, im Garten und in der Landwirtschaft betätigen. Aufnahme 1955.

12. Lumspringe. Die Innenansicht zeigt den Blick durch das Hauptschiff der ehemaligen Klosterkirche zum Hohen Chor. Im Hintergrund ist hinter den prächtigen Chorschranken der barocke Hochaltar zu sehen, den der Hofbildhauer Mauritz Gröninger aus Münster im Zusammenwirken mit dem Goslarer Bildhauer Heinrich Lessen 1695 geschaffen hat. Rechts hängt die reich geschnitzte Kanzel am mächtigen Pfeiler, ein weiteres Meisterwerk dieses Bildhauers aus demjahre 1701. Links steht der St.-Katharinen-, rechts der St.-Josefs-Altar (beide 1700). Noch überdeckt die braune eichenfarbige Übermalung von 1889 die einst farbigen Altäre, Kanzel, Chorschranke und Ausstattungsgegenstände. Der mit 48 Lichtern versehene im Mittelschiff hängende Kronleuchter wurde im [ahre 1862 vom Lamspringer Klempnermeister August Stechmann angefertigt. Er wurde bei der Renovierung 1980 entfernt. Seit 1982 befindet sich vor der Treppe zum Hohen Chor der neue von Josef Baron geschaffene St.-Oliver-Altar. Aufnahme um 1925.

13. Lamspringe. Im [ahre 1932 wurde der Hohe Chor der Klosterkirche restauriert und neu gestrichen. Die Arbeiten erfolgten von einem 15 Meter hohen ausschließlich aus Holz errichteten Gerüst. Die Malerarbeiten wurden von dem Lamspringer Malermeister Louis Leinemann durchgeführt. Das Foto zeigt die Maler bei einer Pause auf der Treppe zum Hohen Chor. Rechts hinten lehnt am Handlauf der Treppe an der abgedeckten Chorschranke Malermeister Louis Leinemann (mit Hut). Im Hintergrund ist der - nicht abgedeckte - barocke Hochaltar zu sehen. Das Altargemälde 'Anbetung der Könige' (1695) stammt vom Laienbruder Hieronymus Sies, von dem fast alle Gemälde und Wandbemalungen der Klosterkirche stammen. Aufnahme 1932.

14. Lumspringe. Der zunächst vorgesehene Kirchturm der Klosterkirche konnte Ende des 17. Jahrhunderts wegen statischer Probleme nicht zuende gebaut werden. Stattdessen erhielt das große Dach im Osten einen Dachreiter mit der Stundenglocke von 1727 und der in England gegossenen Viertelstundenschlagglocke von 1721 und einen freistehenden Glockenturm im Westen der Kirche. In diesem hängen vier Glocken, von denen die älteste aus demjahre 1464 stammt. Die andere wurde 1614 (Neuguss 1965) von Propst Jonas Burchtorff und Domina Margarethe Lüders gestiftet. Die beiden neuen Glocken wurden 1965 gegossen. Das Foto von 1928 zeigt das alte, in niedriger Fachwerkart erbaute Glockenhaus vor der Klosterkirche mit ihrem gewaltigen dreistöckigen Dach. Das Glockenhaus wurde im Iahre 1937 wegen Baufälligkeit durch einen aus hellen Muschelkalkbruchsteinen gemauerten höheren Turm (16 m hoch) ersetzt. Aufnahme 1928.

1 S. Lumspringe. Am Weg südlich des Hohen Chores der Klosterkirche, dem heutigen Kirchweg, standen entlang der Mauer des Klostergutes bis in die 19S0er [ahre alte, ja ärmliche, Fachwerkbauten, deren malerischer Gesamteindruck vielen Künstlern als 'Malerwinkel' diente. Sie mussten der Erweiterung des Käsewerks E. Rehkopf weichen, das hier seine vergrößerten Produktionsräume baute. Die Aufnahme zeigt die alten Wohn- und Stallgebäude, dahinter rechts das überragende Dach des heutigen pfarrheimes der katholischen Kirchengemeinde, das bis 1938 als katholische Volksschule diente. Zuvor war hier der ehemalige Klosterkrug. Aufnahme 1947.

16. Lamspringe. ZumAbschluss der grundlegenden Renovierung der Klosterkirche zu Lamspringe wurde am 19. September 1982 der vom Bildhauer Josef Baron aus Unna neu geschaffene Oliveraltar durch Bischof Heinrich Maria [ansscn aus Hildesheim mit einem feierlichen Hochamt geweiht. Platrer Karl-Ernst Bock (links) und Dechant Johannes Schmidt assistieren bei der Weihe des Altars, hinter dessen mit barocken Motiven verziertem Bronzegitter sich seit 1975 der neue Schrein mit Reliquien des heiligen Oliver Plunkett befindet. Die hinter demAltar im weißen Mantel mit rotem Kreuz sitzenden Herren sindAngehörige des 'Ritterordens vom Heiligen Grabe zu Jerusalem'. Aufnahme 1982.

17. Lumspringe. Das Foto zeigt eine gemischte Klasse der evangelischen Schule mit ihrem Lehrer Erich Weber (ab 1925 in Lamspringe, vorher in Großfreden) auf den Eingangsstufen ihres Schulgebäudes. Dieses war 1901/1902 für 54 000 Mark mit vier Klassen und einer Wohnung für den dritten Lehrer neu erbaut worden. Die Schule war ab 1904 vierklassig und ab 1907 sogar fünfklassig, in die im Iahre 1910 131 Schüler gingen. ImAnschluss an die vier [ahre 'Grundschule' konnten die Kinder, bei Erstattung von Schulgeld, die 'Höhere Privatschule' (Gebäude am 10. April 1926 eingeweiht), die spätere Mittelschule (ab 3. Juni 1940), besuchen. Diese befand sich gegenüber dem alten Postgebäude (heute Schulstraße 1). Aufnahme um 1930.

18. Lumspringe. Die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens stellten sich im Februar 1964 mit ihrer Leiterin Frau Deutscher (rechts) zum Gruppenfoto im Hof des Lutherhauses auf. Das alte Gebäude in der Hauptstraße diente seit 1931 der evangelischen Kirchengemeinde als Kindergarten und Gemeindehaus. Im [ahre 1968 zog der Kindergarten in das neu erbaute Gebäude auf dem [ahnplatz unterhalb der Volksschule am Kallenberg um.

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