Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Auteur
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6719-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten'

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19. Lumspringe. Am 2. August 1952 wurde der Neubau derVolksschule mit acht Klassen auf dem Gelände am Kallenberg eingeweiht. Die Gründung des Volksschulzweckverbandes 'Mittelpunktschule Lamspringe' im [ahre 1962 führte zur Vergrößerung der Schülerzahl, die einen Erweiterungsbau erforderte. Dieser wurde links an den Altbau in der kurzen Zeit vom 1. Juli 1967 bis 1. September 1968 angebaut. Dadurch wurde das verfügbare Raumangebot von 10Klassen um 16 Klassen und Nebenräume, eine überdachte Pausenhalle und einen Gruppenraum, erweitert. Die Bauleitung lag beim Lamspringer Architekten F. Harborth. Am 3. September 1968 konnten 650 Schüler aus Lamspringe und den Nachbargemeinden in die erweiterte Schule einziehen. Die Aufnahme zeigt im Vordergrund den neuerbauten evangelischen Kindergarten. Dieser war nach dem ersten Spatenstich am 11. Oktober 1967 in nur wenigen Monaten Bauzeit am 4. Mai 1968 durch die kirchlichen Vertreter Superintendent Hafermann, Pastor Grieß und Ursula von Maercker, in Anwesenheit von Bürgermeister Krending, Rektor Schaper und anderen Gästen, eingeweiht worden. Die erste Leiterin war Fräulein Kühne. Aufnahme 1969.

20. Lumspringe. Die Volksschule Lamspringes erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg einen Neubau am Kallenberg, der am 2.August 1952 eingeweiht werden konnte. DieAufnahme zeigt die zweite Schulklasse mit ihrer Lehrerin Edith Sowada auf den Stufen vor dem Haupteingang der Schule. Die Kinder haben sich für das Sommerfest ihrer Schule kostümiert und festlich angezogen, bei dem sie ein Theaterstück aufführen wollten.Aufnahme 1969.

21. Lamspringe. Die evangelische Kirchengemeinde kaufte das zentral gelegene geräumige Fachwerkhaus samt dem großen Berggarten am 1. November 1930 für 21 000 RM von Kaufmann Otto Warnecke, um es als Gemeindehaus zu nutzen. Sie wollte darin den Kindergarten, einen Versammlungsraum für die Frauenhilfe und das sonstige kirchliche Gemeindeleben einrichten. Das Gemeindehaus wurde völlig renoviert und am 1 1. Oktober 1931 als Lutherhaus in Betrieb genommen. Es wurde 1934 nochmals für die Einrichtung einer Schwesternstation umgebaut. Der geschnitzte Balken trägt die Inschrift: Erbaut 1844 Ein feste Burg ist unser Gott, ein guteWehr undWaffen Umgebaut 19340 1976 mit den vier Symbolen Weltkreuz, Lutherrose, Kirchensiegel und Sonnenrad. Das Foto zeigt das bereits renovierte und umgebaute Gebäude an der Hauptstraße mit der neu gestalteten Frontseite. Das Haus wurde 1975 verkauft, nachdem das neue Gemeindezentrum am ]ahnplatz fertig gestellt war. Aufnahme 1931.

22. Lumspringe. Im [ahre 1974 wurde auf dem [ahnplatz an der Hauptstraße mit dem Bau des neuen evangelischen Gemeindezentrums, des Martin-Luther-Hauses, begonnen. Am 17. [anuar 1975 konnte in Anwesenheit zahlreicher Gäste das Richtfest des modernen Mehrzweckgebäudes gefeiert werden, das an den evangelischen Kindergarten angebaut worden war. Die Einweihung erfolgte am 17. August 1975 im Rahmen einer Gemeindewoche mit vielen Veranstaltungen. Das Foto zeigt das in moderner Pultdachart erstellte, von der Richtkrone geschmückte Gebäude während des Richtfestes, bei dem Zimmermeister Karl Hoffmeister aus Lamspringe den Richtspruch sprach. Bei den ersten Planungen im [ahre 1966 war beabsichtigt gewesen, ein kirchliches Zentrum auf dem Iahnplatz zu errichten. Dazu sollte die Sophienkirche aus demjahre 1692 abgerissen werden, und durch einen Neubau einer Kirche mit einem neuen Platramt zu ersetzen werden. Wegen fehlender Finanzmittel wurde diese Idee glücklicherweise nicht realisiert, sondern nur das Gemeindezentrum an den kürzlich zuvor gebauten Kindergarten angebaut. Aufnahme 1975.

23. Lumspringe. Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) musste auch die evangelische Kirchengemeinde Lamspringe die 1798 in Hildesheim von Meister Becker gegossene 1200 kg schwere Bronzeglocke abgeben; sie wurde für die Gewinnung von Altmetall für Rüstungsgüter eingeschmolzen und kam nicht zurück. Als Ersatz wurde nach dem Ende des Krieges durch Pastor Schaumann eine neue Stahlglocke der Glockengießerfirma WeuIe, Apolda/Bockenem, für 26500 Mark angeschafft. Im Iahre 1921 wurde die neue Glocke unter starker Anteilnahme der Gemeinde an ihren Platz im Glockenstuhl neben der alten 800 kg Bronzeglocke (von 1797 -1814) hochgezogen, die aus dem abgerissenen Goslarer Dom angekauft worden war. Die Aufnahme zeigt den feierlichen Moment des Hochziehens der neuen Glocke in Anwesenheit des Kirchenvorstandes und zahlreicher Kinder. Die Herren des Kirchenvorstandes und der junge Hermann Meister sind sich der Gefahr der über ihnen schwebenden Glocke wohl nicht bewusst. Aufnahme 1921.

24. Lumspringe. Das evangelische Pfarrhaus nördlich der Sophienkirche wurde im [ahre 1833/34 als Fachwerkbau an der Hauptstraße neu errichtet. In diesem [ahr entstand auch ein großer Teil der Fachwerkhäuser im Flecken neu, die am 8./9.April1831 dem großen Brand zum Opfer gefallen waren. Glücklicherweise nahm die Kirche bei dem Brand keinen Schaden. Die Aufnahme von 1936 zeigt den wohl bestellten großen Pfarrgarten, dessen Erträge den früheren Pastoren helfen mussten, bei dem nur kargen Gehalt ihre Familie und die Bediensteten zu unterhalten. Die protestantischen Geistlichen waren in den vergangenen Jahrhunderten neben ihrem Hauptberuf auch Bauern mit eigener Landwirtschaft und eigenem Vieh. Mägde und Knechte, die im Pfarrhaus wohnten, halfen ihm bei dieser Arbeit. Aufnahme 1936.

25. Lumspringe. Die seit 1803 als Sophienkirche benannte evangelische Kirche, 1692 noch ohne ihren Turm erbaut, steht am nördlichen Ausgang der Hauptstraße in Richtung Bodenburg, die hier den Verkehr auf die schmale Straße und einen Bürgersteig einengt. Das Foto zeigt die alte gepflasterte Hauptstraße mit dem für die damalige Zeit typischen Milchkannenbock auf dem unbefestigten Randstreifen. Diese Streifen beiderseits der Straße dienten vorrangig zum Abstellen der Leiterwagen, die keinen Platz in den engen Höfen der Bauern hinter ihren Häusern hatten. Auf die zahlreichen Holzböcke im Flecken wurden nach dem Melken die Kannen gestellt, die täglich abgeholt und zur nahen Molkerei (gegründet 1898) transportiert wurden. Das evangelische Pfarrhaus, 1834 erbaut, ist rechts halb verdeckt hinter der Kirche zu sehen. Aufnahme um 1950.

26. Lumspringe. Das Foto zeigt die Nordostseite der an der Hauptstraße gelegenen evangelischen Sophienkirche. Die Kirche wurde im [ahre 1692 nach dem Brand von 1690 mit Geldmitteln der Freifrau Sophie Catharina von Steinberg, geb. von Münchhausen ( 1694), und ihrem Sohn [ohann Adolph von Steinberg ( 1701) erbaut. Die Weihe erfolgte am 8. November 1692. Im Inneren des sonst schlichten Kirchenschiffes schuf der Goslarer Bildhauer Heinrich Lessen, der in der Klosterkirche großartige Bildhauerarbeiten hinterlassen hat, einen Kanzelaltar mit ansprechendem Schnitzwerk im barocken Stil. Der Turm wurde erst 1819/20 neu errichtet, nachdem an diesem Platz das Fleckenbrauhaus abgerissen worden war. Die Turmuhr wurde im Iahre 1910 von Firma Weule gekauft. Am 15. Juli 1820 wurde dem Kirchturm der Turmknopf aufgesteckt. Die Verkehrsplanungen der 1960er [ahre sahen vor, die evangelische Kirche am Ortsausgang dem Verkehr zu opfern. 1966 sollte sie einer verbreiterten Straße weichen, abgerissen werden und durch einen Neubau auf dem [ahnplatz ersetzt werden. Glücklicherweise verhinderte Geldmangel dieses heute unverständliche 'barbarische'Vorhaben. Aufnahme 1954.

27. Lumspringe. Das Foto zeigt das Kirchenschiff der evangelisehen Sophienkirche mit ihren grau gestrichenen und verzierten seitlichen Sakristeiwänden vor dem im [ahre 1967 vorgenommen Umbau und der anschließenden Restaurierung. Hinter den Wänden befand sich der Aufgang zur Kanzel und Kanzelempore, als auch die Sakristei. Die Verkleidungen der Empore hinter dem Altar waren mit Ornamenten in ansprechenden Farben bemalt. Bei dem Umbau wurden die Sakristeiwände beiderseits des Kanzelaltars (von 1701) entfemt und zwei barocke goldfarbige Verzierungen angebracht. Ursprünglich hingen im Kirchenschiff vier Kronleuchter (aus Messing) aus dem 18. und 19. Jahrhundert von der Decke herab, die wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg abgeliefert werden mussten. Der links stehende Taufstein, dessen Schale aus demjahre 1556 stammt, stand lange als Blumenschale im Haryer Pfarrgarten und kam 1954 auf Bitten von Pastor Wemer Grieß nach Lamspringe. Die Sitzbänke wurden bei dem Umbau durch Stühle ersetzt. Aufnahme um 1960.

28. Lumspringe. Die evangelische Kirchengemeinde hatte traditionell stets einen leistungsfähigen beliebten Kirchenchor, der bei kirchlichen Festen, aber auch bei weltlichen Ereignissen sein Können bewies. Das Foto zeigt den gemischten Kirchenchor vor der festlich geschmückten Kaffeetafel im Luther-Gemeindehaus mit seinem Chorleiter Diakon Fritz Geiss. Der Kuchen und die Getränke waren von den Chormitgliedern mitgebracht worden, da es im Gemeindehaus keine Bewirtschaftung gab. Aufnahme 1955.

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