Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Auteur
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6719-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten'

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29. Lumspringe. Die Maschinenfabrik Wilhelm Fricke stellte über achtzig [ahre lang Dreschmaschinen auf dem Firmengelände an der Hindenburgstraße her. Im Vordergrund sind vom Dach des Lagerturmes aus die typischen Fabrikhallen zu sehen. Dahinter liegt das Sägewerk und die Zimmerei der Firma Schelper, auf dessen Gelände zahlreiche Holzstämme und das Sägewerkgebäude mit rauchendem Schornstein zu erkennen ist. Schelp er stellte unter anderem Scheunen her. Im Hintergrund steht die im [ahre 1857 erbaute Dettmersche Windmühle. Aufnahme um 1935.

3 O. Lamspringe. Seit ihrer Gründung im [ahre 1876 war die Maschinenfabrik Wilhelm Fricke, die Dreschmaschinen herstellte, neben der Maschinenfabrik Peter Ehbrecht eine der beiden großen und angesehenen Landmaschinenfabriken Lamspringes. Fricke stellte unter anderem die bewährten Modelle Tiger, Kurland, Köln und Brilon her. Der Export erfolgte europaweit. 1960 musste der Betrieb seine Produktion einstellen, da es für Maschinen dieser Bauart keinenAbsatzmarkt mehr gab. Das Foto zeigt eine Fricke-Dreschmaschine 'Kurland r beim Getreidedrusch auf dem [ahnplatz unterhalb des Hebers. Aufnahme 1958.

31. Lumspringe. Die Aufnahme zeigt Lamspringes Industriegebiet zwischen der Hindenburgstraße nach Freden und der Bismarckstraße nach Graste, wie es in den 195 Oer [ahren noch bestand. Die Holzhäuser im Vordergrund dienten der Züchtung von Nerzen auf dem Gelände des Sägewerkes Schelper, der heutigen Firma 'HPB Sägewerk Holzhandel' . Mehrmals in der Woche wurden in der Nordsee gefangene Fische als Futter für die Nerze angeliefert. Rechts ist die Dreschmaschinenfabrik Wilhelm Fricke, dahinter die 1918 gegründete Firma Hannoversche Porzellanfabrik und Metallwerk A. G. zu sehen. Aufnahme 1955.

32. Lumspringe. Noch in den 1920er [ahren gab es in Lamspringe zehn Kleinkäsereien, die als Familienbetriebe aus Sauermilchquark Harzkäse herstellten, so genannte Käsebäckereien.Von den vielen Kleinbetrieben überlebten die meisten den wirtschaftlichen Strukturwandel der 19S0er [ahre nicht und mussten ihre Produktion einstellen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben nur noch die beiden Käsefabriken Rehkopf und Ulrich (1921 gegründet) erhalten, die sich rasch entwickeln, ihre Produktion vergrößern und ihre Harz- und Schimmelkäseprodukte überregional innerhalb Deutschlands, aber auch nach Übersee, verkaufen konnten. Die Aufnahme von 1962 zeigt die schon weitgehend mechanisierte Herstellung von Harzkäse in der Klostergold-Käserei Fritz Ulrich, die aber dennoch viele fleißige Hände erforderte.

33. Lamspringe. Im Iahre 1946 gründete Georg Johannes Sowada nach der Flucht aus Oberschlesien seinen Omnibusbetrieb neu in Lamspringe an der Dammstraße. 1960 erwarb er den jetzigen Sitz der Firma an der Ferdinandstraße, der neben regelmäßigem linienverkehr zwischen den Gemeinden des Kreisgebietes zunehmend Ur1aubs-, Ferien- und Gruppenreisen durchführte. Nach dem Tod von Georg Sowada im [ahre 1972 übernahm zunächst seine Schwester Anni den Betrieb. Arnim Sowada und seine Frau Anita führen den Betrieb seit 1984 weiter. Das Foto zeigt die Omnibusse der Firma Georg Sowada imAutohof an der Ferdinandstraße. Aufnahme 1962.

Lamspringe - H~upl.Slranf m. tv. Kirdle

34. Lamspringe. Im Iahre 1929 war die Hauptstraße noch ungepflastert. Leiterwagen der Bauern, die, meist als Nebenerwerb, ihre Felder bestellten, standen auf den unbefestigten Streifen beiderseits der Straße, auf denen Bäume gepflanzt waren. Das Foto zeigt links die Schaufenster des Textilgeschäftes von Kaufmann Henry Brandt, neben dem er noch eine private Bank betrieb. Die Firma Brandt konnte bereits im Iahre 1906 auf ein 1 OO-jähriges Bestehen zurückblicken. Am 9. November 1938 kam es gegen ihn und den Kaufmann Moses Rosenblatt zu schweren Ausschreitungen, so dass er sich entschloss mit seiner Familie, wegen der zunehmenden Verfolgungen und Zerstörungen an seinem Geschäft durch die Nationalsozialisten, Deutschland zu verlassen und in die USA auszuwandern. Sein und Rosenblatts Geschäfte wurden geschlossen. Das Haus mit der hohen Treppe gehörte seit 1925 ebenfalls Henry Brandt, in dem sich heute nach einem Umbau die Volksbank befindet. Im Hintergrund ist die evangelische Sophienkirche zu sehen. Aufnahme 1929.

35. Lumspringe. Das Hotel Zum weißen Ross (erbaut 183 1) war mit seinen vielfältigen Klubräumen, dem Saal mit Bühne, sowie der im Garten gelegenen Kegelbahn ein gern besuchter Ort für Geselligkeiten und Veranstaltungen. Von 192 0 bis [anuar 1958 gehörte das Hotel dem Gastwirt Wilhelm Grote (Pächter der Gastwirtschaft war von 1950 bis 1957 Alfred Hirt). Zuvor war es im Besitz von Friedrich Sievers und Otto Küster gewesen. Die Ansichtskarte zeigt das Hotel mit seiner beliebten weinüberwachsenen Laube im [ahre 1920. Auf der Treppe steht Wilhelm Grote mit seinem Sohn Wilhelm. Das die Nachbarhäuser überragende Hotel wurde 1958 von dem neuen Besitzer Kurt und Helene Markgraf völlig renoviert. Rechts im Bild steht das Lehrerwohnhaus (ab 1901), in dem die Lehrer Karl Bobertz (ab 1924) und K. Stoffregen (ab 1919) wohnten. Aufnahme 1920.

Hotel Weißes Roß, Lamspringe Inh. WUh. Orote

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3 6. Lumspringe. Das zweistöckige Haus (erbaut 1838) mit dem Schaufenster gehörte von 1910 dem Bäckermeister Wilhelm Grotjahn, der auf der Treppe seines Geschäftes steht. Zuvor hatte es von 1898 an Bäckermeister August Bollmeier besessen. Das dreistöckige Haus dahinter gehörte ab 1895 dem Viehhändler Willy Hennies, dessen Vorfahren es bereits seit 1736 im Besitz hatten. Das Haus (erbaut 1838) weiter rechts gehörte ab 1907 dem Textilkaufmann Ernst Look und seiner Frau Marie, geb. Vespermann. Die am Fotografen sehr interessierten Kinder und Erwachsene stehen auf dem unbefestigten Seitenstreifen mit den kürzlich gepflanzten Bäumen. Die Jungen tragen zu ihren Anzügen mit kurzen Hosen überwiegend Kopfbedeckungen, einer ist durch seine Schülermütze als überschüler zu erkennen. Die Lindenbäume entlang der noch unbefestigten Hauptstraße waren erst kürzlich gepflanzt worden. Aufnahme um 1914.

37. Lumspringe. Das große Fachwerkhaus in der Bergstraße gehörte dem Landwirt und Spediteur Wilhelm Bodenstein. Die Foto zeigt vor dem Eingang des großen Hauses die Mutter Minna Bodenstein, geb. Rodemann, sitzend (rechts) mit ihren Kindern Karl, Martha, Friedrich und Hans und ihrer Schwägerin Sophie Bodenstein. Wilhelm Bodenstein sitzt auf einem seiner großen Pferdewagen (Leiterwagen). Aufnahme um 1910.

38. Lumspringe. Im [ahre 1907 erwarb der Schumachermeister Heinrich Schüßler das Haus Nr. 29 von der Witwe Mathilde Henze und richtete hier eine Schumacherwerkstatt ein. Das Haus links davon gehörte dem GastwirtAschemann, das Haus (1843 erbaut) rechts davon dem Viehhändler August Ahrens. Das Haus (hinter der Linde) besaß ab 1932 der Friseur Alfred Winn. Das Foto zeigt das Schuhhaus Schüßler an der Hauptstraße gegenüber der Klostergartenmauer mit zwei Schaufenstern beiderseits der Eingangstreppe, rechts davon im ehemaligen Haus des FriseursWinn (1953 bis 1955 Schuhmachermeister Becker) das Textilkaufhaus Eduard Potyka. Der Krankenwagen (Mercedes-Kombi) steht unter der Linde. Aufnahme 1955.

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