Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Auteur
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6719-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Lumspringe. Entlang der Lindenstraße, die auf den Westerberg und den Hartlah-Höhenrücken westlich des Fleckens bis zum Waldstadion hinaufführt, entstanden in den [ahren nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten Einfamilienhäuser. Ab 1927 konnte der Lamspringer Fußballverein 'Spiel und Sport' unter ihrem 1. Vorsitzenden Ernst Schünemann mit dem Bau des Waldstadions für Fußballspiele und leichtathletische Übungen beginnen, nachdem die Klosterkammer Hannover das Gelände freigegeben hatte. Das Foto zeigt die Lindenstraße im [ahre 1949. Das Haus rechts hinten wurde 1948 von der Familie Wunnenberg, die anderen Häuser auf der linken Seite von den Familien Ehbrecht, Rasch und Neudenberger erbaut. Erst 1951 erhielt die noch unbefestigte Lindenstraße, wie auch die Kurze Straße, anlässlich des 11 OO-jährigen Jubiläums der Gründung des Lamspringer Klosters (im [ahre 847) eine Schotterdecke. Aufnahme 1949.

40. Lumspringe. Das Kollegium der Lamspringer Volksschule stellte sich im [ahre 1951 auf den Stufen der alten Volksschule im Mittelflecken (erbaut 1902) zum Gruppenbild auf. Im Iahr daraufkonnte in dem Neubau am Kallenberg der Schulbetrieb aufgenommen werden, der am 2. August 1952 eingeweiht werden konnte. 12 Monate nach dem ersten Spatenstich am 24. August 195 1 konnte die neue Volksschule mit etwa 500 Schülern ihre neuen Klassenräume beziehen. Zunächst mussten noch zwei Klassen in dem alten Gebäude an der Hauptstraße bleiben. Die Lehrer auf dem Foto sind: Werner Möhle, Ursula Bötjer, Hauptlehrer Gerhard Bobert, Frau Krining, August Schaper (untere Reihe von links); Karl Bobertz sen., Anton Zaremba, Herr Bederke, Wilhelm Fleige, Fritz Beuleke und Karl Bobertz jun. (obere Reihe von links). Aufnahme 1951.

41. Lamspringe. Der Ratskeller, das älteste erhaltene Fachwerkhaus Lamspringes, wurde im [ahre 1690 erbaut. Das Fachwerkgebäude hebt sich durch seinen arkadenartigen Eingangsbereich von den Gebäuden beiderseits wirkungsvoll heraus. Der Ratskeller blieb von den späteren Bränden im Flecken verschont und beherrscht durch sein Hervortreten aus der Häuserzeile das Bild der Hauptstraße. Im ersten Stock befand sich über Jahrhunderte der Sitzungssaal des Rates des Fleckens Lamspringe, der auch der Besitzer bis zum Verkauf an den bisherigen Pächter Gerhard Krumsiek im [ahre 1963 war. Nach dessen Tod im [ahre 1997 übernahm das Käsewerk E. Rehkopf den Ratskeller als Verwaltungsgebäude. Das Foto zeigt den beliebten historischen Ratskeller mit der Kreissparkasse Alfeld. Aufnahme 1961.

aus Lamspringe Central Hotel C. E. Haars

42. Lumspringe. Die Villa am Ortsausgang Lamspringe wurde um 1906 im typischen Gründerzeitstil für die Direktoren der späteren Hannoverschen Porzellanwerke erbaut. Um 1925 erwarb sie der Arzt Dr. med. Voß ( September 1939), der im ersten Stock seine Praxisräume einrichtete. Im [ahre 1945 übernahm Dr. med. Georg Hengst das repräsentative Haus mit der Praxis, die heute sein Sohn Dr. Georg Hengst als Facharzt für Allgemeinmedizin betreibt. DieAnsichtskarte (Bild oben) von 1919 zeigt die Villa und dahinter das 'Kaiserliche Postamt'. Im Vordergrund ist die noch unbefestigte Hauptstraße zu erkennen. Das 'Central Hotel C.A. Haars', im Fleckenzentrum gelegen, war früher mit seinen zahlreichen Klub- und Gasträumen ein beliebtes Ziel von Vereinen und Gästen aus Lamspringe und Umgebung. Es war 1838 vom Tischler und Gastwirt Johannes Friedrich Heinrich Haars gegründet worden. In seinem Saal mit Bühne gab es noch in den 1950er und 1960er [ahren zahlreiche Feiern und Tanzvergnügen. Das Ansichtkartenfoto zeigt das repräsentative Hotel, das Wilhelm Haars 1919 übernahm. In dem Haus hinter dem Hotel ist die Klosterapotheke mit der hohen Zugangstreppe zu sehen, die ab 1919 dem Apotheker Karl Jung gehörte.

43. Lumspringe. Das Textilfachgeschäft Potyka wurde im [ahre 1958 von Kaufmann Eduard Potyka und seiner Frau Erna erworben. Zuvor war das kleine alte Haus 1955/1956 durch einen Neubau ersetzt worden, das von 1932 dem Friseur Alfred Winn und seiner Frau Emma, geb. Leinemann, und von 1953 bis 1955 dem Schuhmachermeister Becker gehört hatte. Das Haus links, 1843 von Friedrich Ahrens und seiner Frau Dorothee, geb. Henze erbaut, gehörte ab 1908 dem Viehhändler August Ahrens. Zuvor hatte hier der Zigarrenfabrikant Wilhelm Stahl seine Fabrikationsräume. Das Foto zeigt die Schaufenster des Textilgeschäfts Potyka mit dem Ausstellungskiosk auf dem damals noch unbefestigten Streifen zwischen dem Gehweg und der Hauptstraße. Eduard Potyka jun. führte sein Geschäft bis Anfang 1993. Aufnahme 1962.

44. Lamspringe. Die alte Klosterapotheke in der Hauptstraße gegenüber dem Ratskeller war nur über eine der für Lamspringe typischen hohen Treppe zu erreichen. Sie war im [ahre 1831 vom Apotheker C.A. Laurentius hierher verlegt worden, der sie bereits 181 1 in einem anderen Haus gegründet hatte. Dr. Karl Jung übernahm 1919 die Apotheke von Vater und Sohn Beike und führte sie bis 1968. Auf ihn folgte der Apotheker Winfried Dette, der sie 1975 in das Haus Nr. 22 verlegte. Das Foto zeigt die Apotheke mit ihrer hohen Treppe und ihrem 'Markenzeichen' dem springenden Klosterlamm mit dem Krummstab. Aufnahme 1962.

45. Lumspringe. Im [ahre 1959 eröffnete der Kaufmann Horst Wache in der Hauptstraße ein Lebensmittelgeschäft, das zur ReweKette gehörte. Das Foto zeigt das Feinkost-und Spirituosengeschäft vor dem Modernisierungsumbau im [ahre 1966. Das Haus war seit 1876 im Besitz vom Kaufmann Isaak Brandt. 1902 übernahm sein Sohn Iulius das Geschäft. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte dessen Sohn Henry Brandt sein Textilgeschäft in dem Haus, bis die Nationalsozialisten am 9. November 1938 sein Geschäft zertrümmerten und schlossen. Die Familie Brandt emigrierte daraufhin in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Kaufmann Öpping das Haus bis 1959 im Besitz, in dem er ein Textilgeschäft betrieb. Das Fachwerkhaus war nach dem großen Brand von 1831 im gleichen [ahr wieder neu aufgebaut worden. Aufnahme 1960.

46. Lumspringe. Im [ahre 1924 schloss sich die 1862 gegründete Fleckensparkasse Lamspringe mit der Kreissparkasse Alfeld zusammen. 1899 war sie in den Besitz der Realgemeinde übergegangen. Die Zweigstelle Lamspringe befand sich von 1933 für zwei [ahre in der Hauptstraße Nr. 23 (heute Elektro- Beeker), bevor sie in das Gebäude neben dem Ratskeller umzog. Die Aufnahme zeigt das große Fachwerkgebäude während der Malerarbeiten an der Fassade durch die Malerfirma Louis Leinemann, in dem sich vor dem Neubau der evangelischen Schule im [ahre 1902 auch Klassenzimmer der evangelischen Schule befunden hatten. Das Haus links ist der ehemalige Ratskeller. In dem zurückliegenden Haus befand sich ein Papierwarengeschäft. Aufnahme 1935.

47. Lumspringe. Die Kreissparkasse Alfeld, Zweigstelle Lamspringe, ersetzte 1964/65 das alte Fachwerkgebäude an der Hauptstraße neben dem historischen Ratskeller unter Einbeziehung des dahinter stehenden Hauses (Kämmerei der Gemeindeverwaltung) durch einen Neubau. Das Foto zeigt die Abrissarbeiten eines schweren Baggers, die Karin Nolte, Erika Deutsch und Karl Anhalt (von links) beobachten, um den Fortgang der Arbeiten an ihrer zukünftigen Arbeitsstelle zu sehen. Aufnahme 1964.

48. Lamspringe. Schuhmachermeister Ferdinand Bertram kaufte das Haus, Hauptstraße Nr. 100, im Iahre 1893 von dem Drechsler und Kämmerer August Stöber, nachdem er kurz zuvor aus Hamburg nach Lamspringe übergesiedelt war. Das Fachwerkhaus war 1831 von Friedrich Harborth und seiner Frau Henriette, geb. Illers, aus Rhüden nach dem großen Brand neu erbaut worden. Auf dem Foto sieht der junge Schuhmachermeister Bertram aus dem Fenster seines Hauses mit dem Firmenschild Schuhwaaren- Lager von Ferdinand Bertram, das neben der hohen Toreinfahrt einen zur Straßenseite zeigenden Schaukasten hat. In diesem hat er seine von ihm hergestellten neuen Schuhe ausgestellt. Aufnahme 1895.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek