Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten

Auteur
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6719-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Samtgemeinde Lamspringe in alten Ansichten'

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49. Lamspringe. Die 'Credit Bank Lamspringe' war 1896 von Privatleuten gegründet worden. Das Geschäftslokal befand sich bis 1927 im Haus des Carl Röttger, dem späteren Oliverhaus. Sie zog dann in die Räume des Hotels Zum weißen Roß um. Am 17. Mai 1939 wurde sie in 'Volksbank Lamspringe' umbenannt und bezog das Gebäude Hauptstraße 101, das bis 1938 dem Kaufmann Henry Brandt gehört hatte. Das Foto zeigt auf der Treppe des Hotels den Besitzer Wilhelm Grote (links) und den langjährigen Bankdirektor Heinrich Dehne (rechts). Zwischen beiden sitzt ein 'ungebetener Gast' in SA-Uniform. Im Vordergrund steht das Auto des Kaufmanns August Kasten an der ersten und einzigen Tankstelle Lamspringes. Aufnahme 1935.

SO. Lamspringe. Ab 1933 war in Deutschland jedes Haus gehalten, am 'Tag der nationalen Arbeit', dem 1. Mai, eine Fahne herauszuhängen. So auch in Lamspringe. Anfangs war die schwarz-weiß-rote Reichsfahne neben der neu als offizielle deutsche Fahne eingeführten Hakenkreuzfahne noch zulässig, da es diese noch nicht im gewünschten Umfang zu kaufen gab. Der erste Umzug in Lamspringe seit der 'Machtübernahme' der Nationalsozialisten wurde am 1. Mai 1933 zu einer großen Demonstration der neuen Machthaber. Teilnehmer aller Betriebe, Schulen, Verbände, Handwerker und Traditionsvereine sowie zahlreiche Bürger zogen mit Musikbegleitung durch den Flecken. Zahlreiche Zuschauer säumten den Weg des Festzuges durch die Hauptstraße, die sich im verordneten Fahnenschmuck festlich geschmückt zeigte. Die Hauptstraße wurde anlässlich des 1. Mai in Adolf-Hitler-Straße umbenannt. Aufnahme 1933.

51. Lamspringe. Vom 16. bis 22. Juni 1951 feierte der Flecken Lamspringe das 11 OO-jährige Jubiläum der Klostergründung im [ahre 847. Bedingt durch die schwierigen Nachkriegsjahre konnte das Jubiläum nicht 1947, sondern erst jetzt unter großer Mitwirkung der Lamspringer Bürger gefeiert werden. Einer der Festhöhepunkte war die Aufführung des Theaterstücks 'Der Wappenstreit' von Ernst Schütze. Es wurde vor der barocken Freitreppe des Abteigebäudes des ehemaligen Klosters mit Lamspringer Einwohnern als Laienschauspielern aufgeführt. Die Regie lag beim Lehrer Karl Bobertz. Das Foto zeigt das Willkommenstor über der Hauptstraße am [ahnplatz, durch das sich am 17 .Iuni 1951 gerade der lange und bunte Festumzug bewegt. Die Villa links desTorbogens gehört dem Arzt Dr. Georg Hengst. Aufnahme 1951.

52. Lamspringe. Der große Festumzug anlässlich der 11 OO-Jahrfeier der Gründung des Klosters Lamspringe führte am Sonntag, dem 17. Juni 1951, über die noch gepflasterte Hauptstraße durch den Flecken. Es nahmen alle Vereine, Gruppen und Betriebe teil. Wer nicht am Umzug teilnahm, sah sich vom Straßenrand die vorbeiziehenden festlichen Gruppen an. Der Lamspringer Wachtmeister Willi Reinstein sorgte für den Schutz des Umzuges. Das Foto zeigt eine fröhliche bunt gekleidete Schulkindergruppe mit dem Rattenfänger (Marahrens) von Hameln beim Vorbeimarsch an den zahlreichen Zuschauern entlang der Hauptstraße. Aufnahme 1951.

53. Lamspringe. Der Schützenklub Lamspringe wurde am 22. September 1901 von acht Bürgern gegründet. Erster Vorsitzender war Fabrikant Peter Ehbrecht. Im [ahre 1913 pachtete der Schützenklub vom Besitzer der Waldwirtschaft Wilhelmshalle auf dem Hartlah, Josef Sauer, den unterhalb der beliebten Ausflugsgaststätte gelegenen Schießstand' Am Hopfenberg' . Das Foto zeigt anlässlich des 3 O-jährigen Jubiläums am 27. September 1931 die Schützen vor der Wilhelmshalle mit ihrem langjährigen Ersten Vorsitzenden Wilhelm Aue (3. von links, sitzend) , dahinter stehend Louis Leinemann. In der Wilhelmshalle fanden unter anderem Nachmittagskonzerte und Tanzveranstaltungen statt. Im [ahre 1932 war die wirtschaftliche Situation durch die hohe Arbeitslosigkeit auch in Lamspringe so schlecht, dass kein Vergnügen abgehalten werden konnte. Aufnahme 1931.

54. Lumspringe. Der erste Männergesangverein 'Concordia' wurde 1862 gegründet. Er erhielt seinen späteren Namen, 'Vereinigte Liedertafel', aber erst im Iahre 1933, als sich die drei Gesangvereine 'Concordia', 'Männertumverein' und 'Männertumverein I.' (gegründet 1862) zu einem Chor vereinigten. Daneben gab es noch seit 1898 den 'Gesangverein Sängerkranz' und seit 1919 den 'Gemischten Chor '. Das Foto wurde anlässlich des 90-jährigen Bestehens der 'Vereinigten Liedertafel' im Zentralhotel aufgenommen. In der Mitte vorn sitzt der Vorsitzende Karl Anhalt, links von ihm (mit Blumenstrauß) der Chorleiter August Wulfes. Aufnahme 1952.

SS. Lamspringe. Der Turn- und Sportverein (Tuspo) Lamspringe feierte am Sonnabend, S. Juli 1986, sein 7 S-jähriges Bestehen mit einem Kommers auf dem Klosterhof und am folgenden Tag mit einem großen Festumzug mit 3 1 Vereinen durch den Flecken. Das Foto zeigt die Spitzengruppe des Vereins mit Ehrengästen und dem Rat des Fleckens beim Marsch über die Dammstraße: Hinter dem Träger derTuspo-Fahne Heinrich Maibaum geht der langjährige Vorsitzende Wilhelm Fleige mit Henning Deutsch (links) und Othmar Fehlig (rechts mit Sonnenbrille). Bürgermeister Lothar Hampe folgt dem Schild 'Rat des Fleckens Lamspringe', rechts von ihm geht der Fahnenträger Krahl. Aufnahme 1986.

56. Lumspringe. Die Gründung des Turn- und Sportvereins (Tu spo) Lamspringe im Iahre 1911 erfolgte durch sportbegeisterte junge Männer im Clubzimmer des Zentralhotels. In dessen Saal wurde auch das damals sehr beliebte Geräteturnen durchgeführt. Ein geordneter Spiel- und Übungsbetrieb aber wurde erst möglich, als die ehemalige Lehmgrube zum [ahnplatz umgebaut wurde. Anlässlich seines SO-jährigen Bestehens feierte der Turn- und Sportverein Lamspringe sein Jubiläum am 2. Juli 1961 mit einem großen Festumzug durch den Flecken. Der lange Zug von Sportlern und Gastmannschaften bewegte sich trotz Regenwetters vorbei an zahlreichen Zuschauern entlang der festlich geschmückten Fachwerkhäuser der Hauptstraße. Das Foto zeigt die Gymnastikabteilung, mit ihrer Leiterin Frau Edith Wöhler (Mitte) vor Liselotte Wunnenberg, rechts daneben Gerlinde Quensen vor ihrer Schwester Christa und den anderen sportlichen Damen, vor dem Rewe- Lebensmittelgeschäft von Horst Wache. Aufnahme 1961.

57. Lumspringe. Das Ehrenmal am ehemaligen [ahnplatz wurde von den Einwohnern des Fleckens im [ahre 1876 zur Erinnerung an die Kriegsteilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter den Friedenseichen (von 1871) errichtet. Bei 36 Lamspringer Teilnehmern waren als Opfer Theodor Düker, Gustav Haars und Theodor Kaufel zu beklagen. Nach dem Ersten Weltkrieg legte die Gemeinde im [ahre 1921 den Heldenhain mit Denkmal für die 78 Kriegstoten neu an. Im [ahre 1966 begann man, ausgelöst durch die Neugestaltung der Kreuzung an der Gandersheimer Straße, mit derVerlegung der Gedenkstätte und Neuanlage im Klosterpark. Am Volkstrauertag 1982 konnte am Backhausteich die neue Anlage mit Gedenkstele und sechs Bronzetafeln eingeweiht werden, die die Namen der Opfer beider Weltkriege tragen. Das Foto zeigt die Gedenksäule 1870/71 mit der Siegesgöttin an ihrem alten Platz vor der Verlegung an die neue Gedenkstätte im Klosterpark. Im Hintergrund ist hinter dem noch unbebauten [ahnplatz die 1928 vom "Iurnvcretn Iahn' erbaute Turnhalle zu erkennen. Aufnahme 1965.

58. Lamspringe. Der Eingang über der 1736 fertig gestellten prächtigen barocken Freitreppe diente dem Pächter als Zugang zu seiner Wohnung, die er im ehemaligenAbteigebäude des Benediktinerklosters hatte. Dieses Gebäude hat eine Länge von 90 m. Hinter der Tür mit der lateinischen Inschrift Anglia Germanas Josephum mittit ad oras. Huius ut auspiciis surgeret ista domus, MDCCXXXI (übersetzt: England schickt den Joseph in die deutschen Lande, damit unter seiner Fürsorge dieses Haus sich erhebe, 1731) liegt die prächtige so genannte Vier-ErdteileEingangshalle. Die Aufnahme zeigt den damaligen Pächter Otto Breyer (1900 bis 1945) auf der malerisch von Büschen und Stauden umrahmten Freitreppe. Heute dient das Gebäude unter anderem als Pächterwohnung, katholisches Platramt und der Fleckenverwaltung als Verwaltungs- und Repräsentationsgebäude. Der im ersten Stock befindliche Abtsaal gibt als festlicher Raum den barocken festlichen Rahmen für die im [ahre 1989 gegründeten kulturellen Veranstaltungen des 'Lamspringer September', die sich im südlichen Niedersachsen zunehmender Beliebtheit erfreuen. Aufnahme 1914.

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