Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Auteur
:   Wulf Krentzien
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6720-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Sassnitz auf Rügen gestern und heute'

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39. Blick vom Lenzberg, 2002. Vom Lenzberg sieht man auf die Landschaft, die früher unbebaut, von der Seilbahn geprägt war. Die Seilbahn verlief dort, wo heute die Häuser des Wohngebiets Rügener Ring stehen, des dritten Sassnitzer Neubaugebiets zur DDR-Zeit. Das Bild steht für die Veränderung der Landschaftsstruktur um Sassnitz. Große freie Flächen mit Spuren industrieller und landwirtschaftlicher Nutzung sind besiedelten und zersiedelten Flächen gewichen. Der Rügener Ring, die Einfamilienhäuser parallel zur B96 und das Gewerbegebiet entstanden auf freiem Land.

40. 'Der Hülsenkrug und das Gasthaus zur Ostsee sind einfache und gute Gasthäuser, die, wie auch einige Häuser des Dorfes Neu Mukran, Sommergäste beherbergen,' schreibt Griebens Reiseführer von 1910-1911. Beim 'Hülsenkrug' erreichte der von Sassnitz Lancken kommende, gepflasterte Fahrweg nach Binz die Ostseeküste. Hier beginnt die Schmale Heide mit den Feuersteinfeldern. Der Name 'Hülsenkrug' wird abgeleitet von 'Hûlscnbusch' , einer volkstümlichen Bezeichnung der hier vorkommenden Stechpalme (Ilex aquifolia). Die ruhige Lage um den Hülsenkrug und Neu Mukran erhielt sich bis in die 1930er [ahre. Wegen des schlechten Zustands der Straßenverbindung Sassnitz-Binz zogen Busfahrer und Autoreisende den Umweg über Bergen vor.

41. Mit dem KdF-Bad in Prara sollte eine neue Straße Binz-Prora-Sassnitz entstehen.193 7 begannen die Bauarbeiten an einer Eisenbahnstrecke Sassnitz Hafen- Lietzow mitAbzweigung nach Binz. Wäre dieseAnlage fertig gestellt worden, hätten Straße und Gleis unmittelbar an den Häusern von Neu Mukran vorbeigeführt. Der weitere Verlauf der Bahn war auf dem Weg vorgesehen, der heute zu den Feuersteinfeldern führt. Der Kriegsausbruch verhinderte die Prajektfertigstellung. Der Straßenbau nach Neu Mukran-Sassnitz konnte erst in den 19S0er [ahren abgeschlossen werden. Der Strand wurde Naherholungsgebiet der Stadt Sassnitz mit Anschluss an die Sassnitzer Stadtlinie. Bedingt durch den NVA-Standort Prara und den Mukraner Hafenbau war die durchgehende Straßenverbindung oftmals für private Fahrzeuge gesperrt. Der Strand musste zeitweise als Materiallager für den Hafenbau herhalten. Nach 1990 erhielten auch die Gaststätten und Hotels Neu Mukrans ein modernes Aussehen.

42. Der Fischereihafen 1934. Noch nicht lange ist die Sassnitzer Kutterflotte voll motorisiert. Einige dieser damals modernen Schiffe werden bis zur Jahrtausendwende zum Fischfang hinausfahren. Die Netze und Hilfssegel sind zum Trocknen aufgezogen. Diese Schiffsdekoration wird der Urlauber in der heutigen Zeit der Kunstfasernetze vergeblich suchen.

43. Der Fischereihafen an der Mole 2002. Eine Welle der Modernisierung erreichte nach 1990 auch die Fischerei. Die Tendenz, mit wenig Arbeitskräften viel zu schaffen, ließ die Besatzungsstärken der Kutter zu Gunsten moderner Technik sinken. Noch dominieren die alten, aber mit neuen technischen Einrichtungen ausgerüsteten Schiffe das Hafenbild. Neue oder aus anderen Ländern angekaufte Kutter werden die oft über fünfzig [ahre alten Schiffe verschwinden lassen - Ein Generationswechsel nicht nur bei den Schiffen! Die Liegeplätze an der Mole sind mit wenigenAusnahmen der Ausflugsschifffahrt vorbehalten.

44. Sassnitzer Hafenpanorama 1910. Einjahr ist die Fährverbindung nach Trelleborg alt, die am 7. Juli 1909 die Postdampferverbindung abgelöst hatte. Im Hintergrund sind die Fähranlagen mit einer Fähre zu sehen. An den Kaianlagen vor dem Bahnhofsgebäude legen nicht mehr ganzjährig die Postdampfer an. In der Saison kommen aber die Bäderschiffe aus Stettin hier her. Am Bahnsteig halten noch die Personenzüge für Inlandsreisende und Fahrgäste nach und von Bornhalm. Reisende nach Schweden fahren in durchgehenden Wagen von Berlin nach Oslo und Stockholm direkt auf die Fähre. Im Hintergrund ist der Wald von Dwasieden zu erkennen, deutlich durch Retusche auf dem Glasnegativ nachbearbeitet.

45. Sassnitz Hafenpanorama, 2002. Nach neunzig [ahren hat sich die Hafenlandschaft deutlich verändert, und das nicht nur einmal. Nach dem Zweiten Weltkrieg, um 1950, verschwand das Empfangsgebäude des Hafenbahnhofs, ersetzt durch das Sozialgebäude des Fischkombinats mit Feuerwehrturm. Der Hafen wurde zur zweitgrößten Fischereibasis der DDR. 1959 konnten die neuen Fähranlagen in Betrieb gehen. Vierzig [ahre später sieht alles schon wieder anders aus. Im Hintergrund ist der neue Fährhafen Sassnitz zu sehen, der seit dem 7. [anuar 1998 auch den Scandinavienverkehr aufnimmt. Das Fährschiff'Rügen' läuft den Stadthafen nur noch in der Liegezeit zwischen den Einsätzen an. Die Fischerei ist geschrumpft. Große Teile des Hafens werden touristisch genutzt. Fahrgastschiffe fahren jetzt auch vom Hafenkai ab. Museen, Gaststätten und Gewerbe bestimmen das Hafenbild deutlich mit. Vom Bahnhof mit einem Umschlag bis zu 5 Mio It im [ahr sind nur noch Reste zu erkennen. Die Gleisanlagen sind weitgehend abgebaut. Der 'Glasbahnhof wurde zum Unterwassermuseum.

46. Der Sassnitzer Postdampferhafen mit dem Postdampfer 'Imperator', um 1902. Seit 1897 sind deutsche und schwedische Postdampfer unterwegs zwischen Sassnitz und Trelleborg. Auf dem Sassnitzer Hafenbahnhof verkehren täglich zwei Schnellzugpaare, die Reisenden steigen um, Güter werden be- und entladen, Post wird befördert. Sassnitz ist in den Blickpunkt des internationalen Verkehrs gerückt. Auch der Bäderverkehr hat sich entwickelt, seit 1901 die Sassnitzer Dampfschiffsgesellschaft gegründet war. Im Bild links, der Dampfer Sassnitz dieser Gesellschaft. Blickpunkt auf dem Ufer bildet das Hotel 'Prinz Heinrich'.

47. Der Sassnitzer Stadthafen, 2 002. Nach 100 [ahren hat sich der Hafen mehrfach verändert. Schon 1909 löste der Eisenbahnfährverkehr die Postdampfer ab. Das Bahnhofsgebäude, 1945 bombengeschädigt, musste 1951 dem Sozialgebäude und der Feuerwache des Fischkombinats weichen. An den Kaimauern legten seitdem Fischereifahrzeuge an. Nach vierzig [ahren war dann das Ende des VEB Fischfang Sassnitz gekommen. Im Sozialgebäude entstanden das Fischerei- und Hafenmuseum, mehrere Gaststätten, eineTöpferei und ein Schiffsreparaturbetrieb. Auf dem Hochufer erhebt sich das 1968 gebaute Rügenhotel. Das Haus Prinz Heinrich wurde vor wenigen [ahren abgerissen.

48. Die Sassnitzer Hafeneinfahrt vor 1937. Der Leuchtturm der Sassnitzer Mole stammt von 1904. Bei den mehrmaligen Verlängerungen stellte man den Turm auf Schienen um ihn an den neuen Endpunkt der Mole zu transportieren. Der Turmschaft der ursprünglich auch als Pressgasspeicher für den Betrieb des Leuchtfeuers diente, wurde 1937 ausgewechselt.An der Reserveliegestelle (links) liegt ein deutsches Fährschiff, wo bei diesen dampfbetriebenen Schiffen in regelmäßigen Abständen die Kessel gereinigt werden mussten. Ein Bäderdampfer der Braeunlich Reederei, Stettin, läuft den Hafen an.

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