Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Auteur
:   Wulf Krentzien
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6720-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Sassnitz auf Rügen gestern und heute'

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49. Die Sassnitzer Hafeneinfahrt 1996.An einem schönen Sommerabend verlässt das schwedische Fährschiff 'Trelleborg' den Sassnitzer Stadthafen. Die langwierige Sanierung der Mole ist fast abgeschlossen. Der Leuchtturm mit dem Lampenhaus von 1904 und einem Schaft aus dem [ahre 1937 steht nach gründlicher Überholung wieder an seinem Platz. Das Fährschiff'Rügen' im Fährbett II wartet auf seinen Einsatz zur Insel Bornhalm. Das russische Hotelschiff Tichi Don hat am Kai des Westhafens festgemacht. Ein Bild von 1996 und schon ein Bild von gestern. Die 'Rügen' liegt im [ahre 2003 nur noch im Hafen, wenn sie nicht im Einsatz ist. Die 'Tichi Don' dampft wieder in ihren Heimatgewässern. Und eine abendliche Ausfahrt mit der 'Trelleborg' kann man nur noch vom neuen Fährhafen Sassnitz erleben.

SO. Wenn jemand vor 1990 von der B 96 (früher F 96) zum Westhafen fahren wollte, geriet er in eine Sackgasse. Die Straße führte unmittelbar auf das Gelände des VEB Fischwerk Sassnitz. Rechts abbiegen war unmöglich, ein Schlagbaum sperrte die Weiterfahrt zum Westhafen, einem Standort der DDR Volksmarine. Das Fischwerk entstand als Teilbetrieb des Fischkombinats ab 1951 auf einer Fläche von 3200 m' und ist seit dem 1. [anuar 1957 selbständig. Die Konserven, zunächst vertrieben unter dem Motto 'Sassnitzcr Fisch auf jeden Tisch', waren auch schon vor der Wende unter anderem Namen auch in westlichen Supermärkten zu finden. Das mehrstöckige Gebäude (rechts) war der Verwaltungstrakt für den überdimensionierten Leitungs- und Parteiapparat. Auch soziale Einrichtungen waren hier untergebracht. Links gab es Werkstätten zur Instandhaltung. Im Hintergrund liegen die Produktionshallen.

SI. Blick auf das Fischwerk der 'Ncuen Rügenfisch GmbH' von der Mole aus, 2002. Nach Abriss des alten Verwaltungstraktes wurde am 26. [anuar 2 00 0 der Grundstein für die neuen Produktions-, Verwaltungs- und Lagereinrichtungen gelegt. Nach nur einem [ahr Bauzeit ging das neue Fischwerk der Rügenfisch GmbH am 26. [anuar 2001 als modernste Fischkonservenfabrik Deutschlands in Betrieb. Nach Abriss von Teilen der alten Produktionsanlagen konnte ein neues Lager fertig gestellt werden. Seit dem 2. September 2 002 entsteht ebenfalls auf Grund und Boden der alten Betriebsanlagen ein Bau zur Erweiterung der Produktion.

52. Eröffnung der Eisenbahnfährverbindung Sassnitz- Trelleborg am 6. Juli 1909. Auf dem Fährschiff'Deutschland' fand die Eröffnung der Dampffährverbindung nach Schweden statt. König Gustav Adolf von Schweden und Kaiser Wilhelm nahmen daran teil. Nach den Eröffnungsreden an Bord des Fährschiffs sind die Majestäten auf dem Weg zu einer Barkasse, die sie auf die Schiffe zur Überfahrt nach Trelleborg bringen soll. Der Deutsche Kaiser reist mit seiner Yacht 'Hohenzollern ' . Der schwedische König benutzt die Fähre 'Drottning Victoria'.

53. Letzte Abfahrt Sassnitz Stadthafen- Trelleborg, 7. [anuar 1998. Über neunzig [ahre pendelten die Fährschiffe zwischen Sassnitz und Trelleborg. Die Linie hatte Bestand über zwei Weltkriege und drei politische Systeme in Deutschland. Schiffe und Besatzung trotzten Eis und Sturm. Am 7. [anuar 1997 legte das Fährschiff'Trelleborg' letztmalig vom Fährbahnhofim Stadthafen ab um nachmittags im neuen Fährhafen Sassnitz wieder anzukommen. Der letzte Zug ist auf das Schiff geschoben. Ein Sassnitzer hisst eine schwarze Flagge. Die Sassnitzer Attraktion hat ihren historischen Standort verlassen.

Insel Rügen

Sassnitz mit Fährschiff

54. Der Sassnitzer Fährhafen, 1909. Der Fährhafen war am 6. Juli 1909 eröffnet worden. Zwischen Sassnitz und Trelleborg verkehrten jetzt die derzeit modernsten Fähren mit dem Ziel: Gegenüber jeder Konkurrenz erhaben zu sein. Eine deutsche Fähre liegt im Fährbecken, die an der Reserveliegestelle. Hier wurden in regelmäßiger Folge die Kessel dieser Dampfschiffe gereinigt. Sassnitz ist zwischen Bahnhofsstraße und Hafenbahn nahezu unbebaut, so dass sich die Beamtenwohnhäuser der Merkelstraße deutlich vom Hintergrund abheben.

SS. Der alte Sassnitzer Fährhafen, 2002. In der Ruhe des frühen Morgens kommt ein kleines Fischerboot vom Fang zurück. Der Hektik des Fährbetriebs ist Beschaulichkeit gewichen. Seit [anuar 1998 fahren die Fähren nach Trelleborg und Bornholm vom neuen Fährhafen Sassnitz. Nur das hauptsächlich im Bornholmverkehr eingesetzte Fährschiff 'Rügen' verbringt hier noch seine Zeit zwischen den Einsätzen. Den Platz der früheren Reserveliegestelle nutzen gelegentlich Kreuzfahrtschiffe. Seit 1909 hat sich nicht nur der Hafen verändert. Das Hochplateau ist inzwischen fast vollständig bebaut mit Wohnblocks aus der DDR-Zeit.

56. Zwischen Ostseeküste und Borchtitz, 1983. Im Iahre 1982 schlossen die DDR und die UdSSR den Vertrag zur Errichtung der Eisenbahnfährverbindung Mukran-Klaipeda. Auf Grund der damaligen politischen Lage in Polen, war dies eine Alternative zum Transit durch Polen. Das Bild zeigt einen Blick von der Straße LanckenMukran in Richtung Borchtitz (im Bild rechts oben zu erkennen) unterhalb von Dubnitz. Drei [ahre später wird die Landschaft hier nicht mehr wiederzuerkennen sein.

57. Zwischen Ostseeküste und Borchtitz, 1994. Auf dem Gelände zwischen Borchtitz an der damaligen F 96 (heute B96) bis zur Ostseeküste entstand bis 1986 ein riesiger Bahnhof mit 72 km Gleis in Normal- und russischer Breitspur, 200 Weichen, zwei Fähranlagen, Umladehallen und Freiumladeanlagen. Güter von und nach Klaipeda konnten umgeladen werden. Teilweise ließen sich Breitspurwagen umachsen und konnten so auf Gleisen der Deutschen Reichsbahn weiterfahren. Nach dem Zusammenbruch der DDR und dem Ende der UdSSR hatte zunächst auch die Fährlinie nach Klaipeda ihre Bedeutung verloren. In die Transportwege zum Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland bis 1994 war der Fährhafen Mukran mit einbezogen. In der Folgezeit nahm der Transport von Gütern auf der Schiene zu Gunsten des Straßengüterverkehrs ab. Trotzdem ist die Klaipedalinie bis heute die einzige Verbindung von Deutschland zur russischen Breitspur.

58. Fährhafen Mukran, 1990. Das Fährschiff'Greifswald' läuft in den Fährhafen Mukran ein, die 'Mukran' am Fähranleger (rechts). Auf zwei übereinanderliegenden Eisenbahndecks können die für die linie MukranKlaipeda gebauten Schiffe auf 1 500 m Gleis 103 Breitspurwagen befördern. Die Schiffe sind 190,5 m lang und 28 m breit. Van den sechs geplanten Schiffen wurden fünf gebaut: die 'Mukran ' und 'Greifswald' für die DSR (Deutsche Seereederei) , die 'Klaipeda', die 'Vilnius' und die 'Kaunas' für die litauische Seereederei. Nach Umbauten in den 1990er [ahren können alle Schiffe auch Straßenfahrzeuge befördern. Bei den deutschen Schiffen erhöhte sich nach umfangreichen Umbauten die Passagierkapazität. Im Iahre 2003 ist auf der linie ab Fährhafen Sassnitz (Früher Mukran) nur noch ein Schiff eingesetzt.

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