Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Sassnitz auf Rügen gestern und heute

Auteur
:   Wulf Krentzien
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6720-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Sassnitz auf Rügen gestern und heute'

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69. Die Wissower Klinken, 1925. Das Wechselspiel von Sonne und Regen, Frost und Tauwetter, ergänzt durch heftige Stürme, modelliert die Kreideküste zwischen Sassnitz und Stubbenkammer ständig neu. Besonders in Bereichen, wo unterschiedliche Gesteine, wie Kreide, Geschiebemergel, Lehm und Sande dicht beieinander liegen, kommt es immer wieder zu großen Uferabbrüchen. Vom Wasser gelöst, färbt dann die abgestürzte Kreide die Ostsee. Im Zusammenspiel der im Wasser gelösten Kreide mit dem Licht der Sonne entsteht im Meer eine eigenartige Färbung von Blauweiß bis Gelbgrün.

Unten: Die Wissower Klinken, 2000. Auch an den Wissower Klinken ist das Wirken der Naturgewalten nicht spurlos vorbeigegangen. Die Kreidespitze ist inzwischen viel kleiner geworden. Eine mit schützender Vegetation bedeckte Fläche an den Hochuferwänden, ging stark zurück. Der traditionelle Aufstieg zur Waldhalle fällt immer wieder den Frühjahrstürmen zum Opfer. 2001 beunruhigte einAbbruch massiver Kreide unmittelbar in der Nähe der Wissower Klinken die Sassnitzer Naturfreunde.

70. Im Festumzug '100 [ahre Ostseebad Sassnitz', 1924. Nicht nur die Entwicklung des Fischerdorfs zum Badeort Sassnitz wurde dargestellt. Die Fischer von Sassnitz waren es, die 1824 die ersten Badegäste von Sassnitz, die Theologenfamilie Schleiermacher aus Berlin, bei sich aufnahmen. Sie bauten dann ihre Häuser um und aus, um immer mehr Badegäste beherbergen zu können. Im Festumzug fuhren zwei Fischer per Kutsche durch den Ort, um den Anteil dieses Berufsstandes an der Entwicklung vom Fischerdorf Badeort zu verdeutlichen.

71. Festumzug '175 [ahre Badetradition', 1999. Nach vielen [ahren als Industrieort, bekam Sassnitz inzwischen den Titel 'Staarlich anerkannter Erholungsort'. Grund genug, um sich auf alte Traditionen zu besinnen und 1 75 [ahre Badetradition zu feiern. Im prächtigen Festumzug durch die Stadt bis zum Kurplatz zogen auch wieder die Fischer mit.

72. Die Klasse 7b der Grundschule Sassnitz im Schuljahr 1953/54. Der Lehrer Leo Ring sitzt inmitten seiner Schüler zum Fototermin vor der Sassnitzer Waldschule. Die Sassnitzer Waldschule, Ende der 192 Oer [ahre als Berufsschule erbaut, gehörte der untere Teil nach 1945 zur Grundschule mit dem Haupthaus in der Stubbenkammerstraße. Nur der obere Teil (im Bildhintergrund) war noch Berufsschule. Hier Unterricht zu haben, bedeutete für die Schüler ein Leben nahe der Natur. Pausen wurden oft im Wald verbracht. Vertretungsstunden entgingen manche Klassen durch Flucht ins Unterholz. Nach dem Bau der Oberschule III stand die Waldschule leer. Als sich dann noch eine Quelle unter einem Gebäude breit machte und das Fundament überflutete, kam der Abriss.

73. Die frühere Klasse 7b der Grundschule Sassnitz im [ahre 2000. Durch den Zuzug vieler Flüchtlinge nach 1945 waren die Klassen der Sassnitzer Schule überfüllt, oft, mit durch die Flucht, überalterten Schülern. Durch den Bau des Fischkombinats erhöhte sich die Schülerzahl abermals. Entspannung brachte der Bau der Mittelschule (später Oberschule II) nur zeitweise. [àhrlich wurden die Klassen neu zusammengesetzt. Auch die Klasse 7b, die 1954 fotografiert wurde, bestand so noch nicht lange. Vierzig [ahre nach Abschluss des 8. Schuljahres inspirierte das Klassenbild einige frühere Schüler zur Einladung zum Klassentreffen. 14 Ehemalige kamen aus ganz Deutschland. Dazu der damalige Klassenleiter Herr Drews und Frau sowie Herr Skottky, damals Lehrer für Geographie und Sport. Für eine Schülerin der früheren 7b wäre die Anreise zu weit gewesen. Sie hat es nach Australien verschlagen.

74. Das Jugendblasorchester Sassnitz, 1960. Im [ahre 1959 als 'Schûlcrblasorchcstcr' gegründet, hatte es unter dem Namen 'Jugendblasorchester' , am 3 1 . Dezember 1959 seinen ersten Auftritt in den Stubnitz Lichtspielen. Leiter war Helmut Thiel, der gleichzeitig auch dem Marine-Standort Musikchor, Sassnitz, vorstand. Das Orchester ist seitdem nicht mehr aus dem kulturellen Leben der Stadt wegzudenken. Durch erfolgreiche Auftritte im In- und Ausland, setzte das Orchester Maßstäbe für die musikalische Ausbildung von Schülern und Jugendlichen in der DDR. Nach HelmutThiel übernahm Karl Werner Kindermann, der selbst als Schüler dem Orchester angehörte, bis 1998 dessen Leitung.

7 S. Das Jugendblasorchester Sassnitz präsentiert sich am Sassnitzer Strand, 2002. Auch im 43. [ahr seines Bestehens hat das Jugendblasorchester Sassnitz einen festen Platz im kulturellen Leben. Sein großes Repertoire reicht von klassischen Werken über Folklore, Hits der Blasmusik bis hin zu Titeln von Rock und Pop. Bei Konzerten zu Feierlichkeiten in der Stadt Sassnitz, zu Weihnachten in der Kirche, in der Partnerstadt Trelleborg und an anderen Orten, hat das Orchester auch heute ein dankbares Publikum, das durch viel Beifall die fleißige Arbeit belohnt. Seit 1998 ist Ralf Berger der Leiter. Auch er gehörte einmal dem Jugendblasorchester als Schüler an.

76. Im [ahre 1937 gebaut, fuhr SAS 26 über sechzig [ahre zum Fischfang auf die Ostsee. Als damals größter Kutter von Sassnitz, wurde er mit der Besatzung im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst eingezogen und kam zurück. Der Kutter, hier auf der Slipanlage, wird schon nicht mehr im Dienst sein, wenn dieses Buch erscheint. 'De Fischer und sin Fru'. geschnitzt von einem ehemaligen Sassnitzer Fischer, erwartet Einheimische und Gäste im Sassnitzer Fischereihafen - auch in Zukunft! Sie werden auch dann, wenn immer mehr der alten Kutter verschwinden, an die alte Sassnitzer Fischereitradition erinnern - als Brücke zwischen Gestern und Heute.

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