Scharnebeck in alten Ansichten

Scharnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Johann Schmidt, Sabine Müller und Wilhelm Kruse
Gemeente
:   Scharnebeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5728-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Scharnebeck in alten Ansichten'

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VORWORT

Dieser Bildband ist auf Anregung und mit finanzieller Hilfe der Gemeinde Scharnebeek entstanden. Damit konnte ein seit langem gehegter Wunsch, die aus dem Jahre 1976 stammende Chronik von Scharnebeek um ein heimatkundliches Werk mit historischen Fotografien zu ergänzen, erfüllt werden.

Es wird bei älteren Scharnebeckern bestimmt viele Erinnerungen lebendig werden lassen. Neubürgern und jungen Einwohnern kann auf diese Weise die Vergangenheit zumindest bildlich nahegebracht werden. Einige markante Punkte unseres Ortes werden aber auch in der Gegenüberstellung von früher und heute gezeigt. Dabei fällt der Vergleich nicht immer zugunsten des Neuen aus. Dieser Bildband möge deshalb über seinen dokumentarischen Wert hinaus auch Anstoß zum Nachdenken geben.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Bildbandes beigetragen haben: An erster Stelle sind Herr Johann Schmidt und Frau Sabine Müller zu nennen, die die Hauptlast der Arbeit getragen haben. Herr Schmidt stellte umfangreiches Bildmaterial aus seiner heimatgeschichtlichen Sammlung zur Verfügung. Frau Müller fertigte die aktuellen Aufnahmen von Scharnebeek an. Außer-

dem waren beide federführend für das Sichten, Zusammenstellen und Texten zuständig. Bei den Erläuterungen zu den Fotos gab ihnen vor allem Herr Wilhelm Kruse, auf dessen Gedächtnis stets Verlaß war, wichtige Hinweise.

Ansprechpartner auf seiten des Gemeinderates waren der stellvertretende Bürgermeister, Dr. Dieter Heidelmann, und die Vorsitzende des Kultur-, Heimatpflege- und Fremdenverkehrsausschusses, Ute Druckenbrodt. In dem eigens für die Erstellung des Bildbandes gegründeten Arbeitskreis wirkten ferner sachkundig und engagiert Herr Christian Krohn und Herr Klaus Hildebrandt mit.

Leider kann ich aus Platzgründen nicht alle übrigen Personen und Institutionen aufführen, die das Zustandekommen des Bildbandes mit Rat und Tat und durch das Überlassen von Fotos gefördert haben. Stellvertretend möchte ich lediglich Frau Malze, geborene Hobohm, die Tochter des Ietzten Domänenpächters, erwähnen. Ihre Fotoalben waren eine wertvolle 'Fundgrube'.

Scharnebeek, August 1993 Helmut Bockelmann, Bürgermeister

EINLEITUNG

Die Geschichte und das Leben in unserem Dorf Scharnebeek wurden durch die Landwirtschaft und - hauptsächlich - durch das Kloster geprägt, das 1244 von Zisterzienser Mönchen in Steinbeck (Landkreis Soltau-Fallingbostel) gegründet und 1253 hierher verlegt wurde. Nach seiner Auflösung 1529 entstand ein herzogliches Amt mit Schloß und Amtshaus. Von 1852 bis 1929 wurde es als staatliche Domäne genutzt.

Der Bau der Eisenbahnverbindung von Lüneburg nach Bleekede erleichterte den Besuchern die Anfahrt aus Lüneburg und Hamburg.

Aus der Beschreibung eines Wanderführers vom Jahre 1898 soll hier aus der 'Route 68. BardowiekSchamebeck-Neetze-Bleckede, 6 Std. 10. Min. = 31 km' die Charakterisierung Scharnebecks zitiert werden. Man kommt aus Richtung Bardowick ... in den Scharnebecker Forst hinein und auf deutlichem Steige durch diesen ganz hübschen Wald nach dem stattlichen Kirchdorf Scharnebeek mit großer Domäne, vormals Zisterzienserkloster (1244-1529), dannfürstliches Schloß und Amtshaus. Die alte Klosterkirche (1319) wurde im vorigen Jahrhundert verkleinert; sie enthält wertvolle Holzschnitzereien.

Von den alten Gebäuden ist sonst, außer einer anschaulichen Wand eines Stalles (Bogen des Kreuzganges am Cordes'schen Haus), nichts mehr erhalten. Ordentliches Gasthaus von Harms und von

Hagelberg. Zwischen Domëne und Försterei, letztere mit einer Rieseneiche, fûhrt ein Fußweg nach dem nahen Rullstot].

Noch heute, rund 460 Jahre nach der Klosterauflösung, finden aufmerksame Beobachter und Zuhörer zahlreiche Spuren und Auswirkungen der Klosterzeit. Danach suchen aber nur wenige Gäste. Eine größere Anziehungskraft üben die technischen Bauten, wie das Hebewerk und der Elbeseitenkanal, aus.

Die vorliegende Bilderchronik ist dem umfangreichen Material entnommen, das Johann Schmidt in langjähriger Sammlertätigkeit mit ständig wachen Sinnen für alles Heimatkundliche zusammengetragen hat. Sabine Müller , die die heutigen Fotos anfertigte, und Wil helm Kruse, der als gebürtiger Scharnebecker sein heimatkundliches und geschichtliches Wissen in dieses Buch mit einfließen ließ, trugen zum Entstehen dieses Bildbandes bei.

Ganz bewußt wurden einige neuere Bilder eingefügt, um die Erhaltung oder Veränderung darzustellen. Bei Ihrem nun folgenden Gang durch Scharnebeek lassen Sie ein wenig Ihre Fantasie und bei manchem auch die Erinnerung mitspielen. Viel Spaß dabei wünschen Ihnen

Johann Schmidt, Sabine Müllerund Wilhelm Kruse.

Die Abbildungen sind nach bestimmten Gesichtspunkten zusammengestellt worden:

1.

11. III. IV. V. VI.

VII. VIII. IX. X. XL XII. XIII.

XIV.

XV. XVI.

Alte Ansichtskarten Gasthäuser

Die Domäne mit der Kirche und der Schule Die Landwirtschaft der Domäne

Die Eisenbahn

Die Motorisierung

Die Mühle

Die Försterei

Dienstleistungen früher

Persönlichkeiten und Ereignisse

Die SELK

Straßenansichten und Luftaufnahmen Ländliches Leben außerhalb der Domäne Außenbereiche Scharnebecks:

Nutzfelde, Lentenau, Bennerstedt Die Landschaft um das Hebewerk Gruppenaufnahmen

1-9 10-24 25-41 42-50 51-55 56-60 61-66 67-71 72-84 85-97 98-99 100-117 118-125

126-136 137-139 140-153

Quellen:

Theodor Müller: Chronik von Scharnebeck, Otto Meissner Verlag, 1976

Adolph Blass, Rudolf Kohfahl und Paul Roth: Hamburger Wanderbuch, 9. Auflage, 1917

1. Dieses ist wahrscheinlich die älteste Darstellung von Scharnebeek nach einern Kupferstich von Matthäus Merian aus der Braunschweig-Lüneburger Chronik, erschienen in Frankfurt im Jahre 1654. Hier ist der alte Stich auf einer Ansichtskarte mit dem Poststempel vom 9. Oktober 1912 zu sehen. Er zeigt das Kloster Scharnebeck. Es wurde 1253 von Zisterzienser Mönchen gegründet, war aber 1654 bereits aufgelöst und von einer herzoglichen Amtsverwaltung übernommen worden (1529-1852).

2. Dieses ist die älteste bekannte Ansichtskarte von Scharnebeek mit einern Poststempel von 1898; zu sehen sind: Hagelbergs Gasthaus, Haus NT. 44, heute Gasthaus Rose, daneben das alte Amtshaus von 1705 (Westseite), Haus NT. 47, heute Wohnhaus Riegel, Auf der Domäne 4, die alte Mühle von Heinrich Führing, Haus NT. 40, heute Moss-Mühle, Mühlenstraße 16, und die Sankt-Marien-Kirche, die 1712-1723 mit ihrem heutigen Grundriß errichtet wurde.

3. Diese Ansichtskarte stammt auch aus dem Jahre 1898 (Poststempel). Sie zeigt das Gasthans Harms, Haus Nr. 39, heute Hauptstraße 18, die Sankt-Marien-Kirche und die alte Mühle, Sie brannte 1905 ab und wurde im selben Jahr in der heutigen Form wieder aufgebaut.

4. Ansichtskarte von 1900- eine farbige Lithographie von Eduard Lühr, Fotograf aus Lüneburg (siehe Buchumschlag). Sie zeigt das Gasthaus Hagelberg berelts mit dem neuen Saalanbau, die Sankt-Marien-Kirche und das Amtshaus der Domäne.

5. 'Gruss aus Scharnebeck' heißt es hier auf einer Ansichtskarte von 1903. Neben der Sankt-Marien-Kirche ist die Dorfstraße mit dem Haus Nr. 72 des Sattlermeisters Georg Brust, heute Hauptstraße 49, zu sehen. Lange Jahre hindurch befand sich in diesem Haus ein Kolonialwarenladen. Heute arbeitet dort die Bäckerei Wilfried Steiner, ehemals Gustav Kruse (vgl. Nr. 89). Dahinter steht das Haus des Anbauers Wilhelm Harten. Es wurde zwischen 1880 und 1884 erbaut. 1954 richtete Wilhelm Harten hier eine Schlachterei ein und baute das Haus in den Jahren 1968-1970 so aus, wie wir es heute kennen.

6. Eine hübsche Jugendstil-Ansichtskarte von 1911 zeigt das Gasthaus Heinrich Bockelmann am Bahnhof', Haus Nr. 18, mit dem Kaffeegarten hinter dem Haus.

7. Diese Ansichtskarte von 1925 zeigt oben die Dorfstraße, die heutige Hauptstraße, vom Krankenhaus aus gesehen in Richtung Rullstorf. Bezeichnend sind die Mauern beiderseits der Straße, sie zeugen von einem gewissen Wohlstand der Bauern. Unten sieht man den Dorfplatz - noch ohne Eiche und Ziehbrunnen an der Ecke Hauptstraße-Bardowicker Straße. Unter den großen Bäumen steht das Haus Nr. 17 vom Kötner und Auktionator Peter Krumstroh, heute Bardowicker Straße 2. Dieses Haus wird von der Gemeinde Scharnebeek zur Zeit zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

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