Scharnebeck in alten Ansichten

Scharnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Johann Schmidt, Sabine Müller und Wilhelm Kruse
Gemeente
:   Scharnebeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5728-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Scharnebeck in alten Ansichten'

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28. Im Mittelpunkt dieser Luftaufnahme von 1950 steht wieder das Amtshaus mit dem Wirtschaftstrakt rechts und dem Pferdestall am linken Bildrand. Im mittleren Hintergrund erkennt man das Forsthaus mit seinen Nebengebäuden, weiter nach rechts bliekend die Klostereiche vor dem ersten Mühlenteich, die Moss'sche Mühle mit Wohnhaus und Nebengebäuden und schließlich vorne das Feuerwehrhaus, das 1933 erbaut wurde, noch mit einem Schlauchturm versehen.

29. Der 1992 restaurierte Nerdgiebel des Amtshauses 1993, heutiges Wohnhaus Riegel, Auf der Domäne 4. Bei genauem Betrachten erkennen Sie am Wirtschaftsgebäude das Baugerüst für die Renovierung. Links steht das Wohnhaus Cordes, Auf der Domäne 8. Nachdem die Pachtzeit von Friedrich Hobohm beendet war, wurde die Domäne aufgesiedelt. Das Verfahren zog sich von 1930 bis zum Abschluß des Rezesses im Jahre 1934hin. Der AnbauerWilhelm Riegel, Haus Nr. 24 (vlg. 111) erwarb das Amtshaus, den Stallfür Reit- und Kutschpferde, die Zehntscheune und rund 13 ha Land. Seit 1991 ist sein Enkel Jürgen Riegel Eigentümer. Der Küchen- und Wirtschaftstrakt wurde um 1930 Eigentum der Familie Nordenbruch, die ihn an die Samtgemeinde Scharnebeek verkauft hat.

30. Hier sieht man die Zehntscheune der Domäne von der Sankt-Marien-Kirche aus. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1904 und zeigt im Vordergrund den alten Friedhofnördlich der Kirche. In der Baubestandsbeschreibung von 1755 steht: 'Dieses Gebäude hat noch ein gutes Fach, die Holtz- Verbindung ist aber altershalber sehr abständig.' Die Zehntscheune stand auf dem Gelände zwischen dem Gemeindehaus Sankt Marien, Grundstück Cordes, Straße Auf der Domäne und Hauptstraße. Heute steht dort eine kleinere Scheune von Riegels, und der Platz dient der Autowerkstatt Struzina als Abstellfläche.

31. Einen gewaltigen Anblick bietet die Zehntscheune mit ihrem großflächigen Strohdach von der Nordseite. Sie brannte 1943 durch Blitzschlag ab. Von 1712 bis 1723 diente sie als Gottesdiensthaus; denn die alte Klosterkirche war bis auf den Ostchor wegen Baufälligkeit abgerissen worden, und die Errichtung des Neubaus, so wie er uns bis heute erhalten geblieben ist, brauchte seine Zeit.

32. Ein stimmungsvolles Bild, das 'Pfort-Haus', es bewachte die Einfahrt zur Domäne. In der Baubestandszeichnung von 1755 steht, daß neben der 'Dehle' eine Pförtnerstube mit einer Schlafkammer und drei Räume für Gefangene eingerichtet waren. Darum wurde es im Dorf auch Gefangenenhaus genannt. Zur Zeit der Aufnahme 1913 diente das Haus als Melkerwohnung für die Familie Nordenbruch. Es war Haus Nr. 130. Heute lautet seine Adresse Mühlenstraße 4 und es wird von der Familie Gustav Wind bewohnt. Der Teich wurde in den sechziger Jahren zugeschüttet. Er diente bis dahin als Feuerlöschteich.

33. Die Kinder der Domäne im Jahre 1912, von links: Ernst Jürgens, der Sohn des Milchfahrers, die Geschwister Wilhelm und Anni Nordenbruch, dann drei Kinder des Domänenpächters Hobohm, Friedo, Thea und Annemarie, schließlich Paul Nordenbruch und August Brüggemann, Sohn des Pastors August Brüggemann. Die Kinder stehen vor dem damaligen Pferdestall für Arbeitspferde, dem heutigen Pferdestall von Cordes. Ganz im Hintergrund ist die Zehntscheune zu erkennen.

34. Auf der Domäne 8, Pferdestall und Wohnhaus der Familie Cordes, 1993. Im Baubestand von 1755 wird dieses Gebäude 'der neue Stall für Rinder' genannt. Zur Zeit der Domänenpachtung (1852-1929) war es der Stall ausschließlich für Arbeitspferde der Domäne.

35. Die Scharnebecker Sankt-Marien-Kirche von der heutigen Gärtnerei Husmeier aus gesehen. Allein der Ostchor der alten Klosterkirche ist erhalten geblieben und wurde in die neue Kirche integriert. Die alte Klosterkirche war eine dreischiffige Hallenkirche. Sie wurde am 8. Dezember 1376 geweiht. Das Schiff unserer heutigen Kirche steht auf der Vierung der Klosterkirche, die um 24 Fuß, etwa 7 m, höher war. Insgesamt umschloß das alte Gotteshaus etwa viermal so viel Raum wie unser heutiges. Auf dern Foto aus dem Jahre 1935 wird der Ostchor zum Teil von der heutigen Grundschule verdeckt.

36. Diese Luftaufnahme, die um 1950 gemacht wurde, zeigt noch einmal die Gebäudegruppe auf dem ehemaligen Klostergelände: die Sankt-Marien-Kirche von Nordosten aus gesehen, ganz links vorne noch eine Ecke der Volksschule, dann das Amtshaus mit dem rechtwinklig dazu stehenden Wirtschafts- und Küchentrakt, der Stal! für die Kutschpferde und - westlich der Kirche - der Stall für die Arbeitspferde. An seiner Außenwand sind die Reste des Klosterkreuzganges gut sichtbar. Am rechten oberen Bildrand erkennt man den Südgiebel des Domänen-Kuhstalles. Der Siedlergarten war noch nicht bebaut, sondern in Gärten aufgeteilt.

37. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1993 zeigt die Ostseite des Hauses Cordes, Auf der Domäne 8, mit den 1975 restaurierten Resten des Klosterkreuzganges. Er hat sich wahrscheinlich bis an den weißen Zaun im Hintergrund erstreckt und bestand aus drei Flügeln, die vierte Seite wurde vom Langschiff der Klosterkirche geschlossen. In den Kreuzgang integriert stand das Brunnenhaus des Klosters. Das Wasser entnahmen die Mönche dem Sauerbach. Das alte Brunnenbecken steht zur Zeit auf dem Grundstück von Gustav Wind.

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