Scharnebeck in alten Ansichten

Scharnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Johann Schmidt, Sabine Müller und Wilhelm Kruse
Gemeente
:   Scharnebeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5728-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Scharnebeck in alten Ansichten'

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58. Stellmacher Hermann Warnhold (vgl. Nr. 82) macht hier auf der Landstraße nach Rullstorf Rast. Mariechen Müller aus Rullstorf, sein Neffe Werner Melchior und seinSohn Helmut waren mit ihm gemeinsam unterwegs (1934). Heirnut Warnhold bekleidete später in Scharnebeek einige Ämter: viele kennen ihn noch als Postboten, nebenbei betrieb er eine Geflügelhaltung, lange Jahre war er Mitglied im Gemeinderat und hatte auch das Amt des Bürgerrneisters inne, als Gcrneindebrandmeister leitete er zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. Er starb 1990.

59. Dieses ist der erste Traktor auf der Domäne. Er arbeitete mit Dampfantrieb, vorne trägt er Vollgummireifen, die hinteren Räder bestehen aus Stahl. So hielt man ihn um 1912 für am besten ausgerüstet, um auf dem Acker zu arbeiten.

60. Im Jahre 1924 erscheint die Agrartechnik schon etwas weiter entwickelt. Der Lanz-Traktor zieht zwei Heuwagen vor den Kuhstall, er wird von Joehen Hobohm gelenkt. Im Kuhstall standen zur Zeit Hobohms achtzig Milchkühe.

61. Die Scharnebecker MÜhle auf einem Foto von 1898; in diesem Jahr hatte Heinrich Führing die Wassermühle gekauft. 1905 brannte sie ab und wurde in der heutigen Form wiederaufgebaut. Eine Wassermühle gehörte mit zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit eines Klosters. Es ist leider nicht überliefert, wann die erste Mühle errichtet wurde. In den uns zugänglichen Quellen wird sie 1781 das ers te' Mal erwähnt - 250 Jahre nach der Auflösung des Klosters.

62. Winter 1916 - der Mühlenteich ist zugefroren. Im Hintergrund sieht man das Mühlengebäude und daneben wie eh und je die alte Eiche. Zwei der fünf Personen, die sich hier auf dem Eise tummeln, sind namentlich bekannt: vorne Annemarie Hobohm, die Tochter des Domänenpächters, und rechts in Marineuniform August Brüggernann, genannt Guschen, der Sohn vomPastor.

63. Im Jahre 1934 wurde der erste Mühlenteich ausgebaggert und diente einige Sommer hindurch als Badeanstalt. Zwei Umkleidekabinen, die eine für Frauen, die andere für Männer, wurden zu Beginn der Badesaison aufgestellt und am Ende wieder in einer Scheune 'eingemottet'. Erwachsene zahlten fürs Baden 20 Pfennige, für Kinder war es frei. Zum Vergleich: eine Packung Zigaretten kostete auch 20 Pfennige! Im Laufe des Krieges verfiel die Anlage allmählich.

64. Um 1950 sah die Mühle von Hans Moss so aus. Es ist eine Ansicht aus westlicher Richtung. Sie erkennen rechts das Wohnhaus und links den Schuppen. Die Mühle wird von den bizarren Ästen der Klostereiche überragt.

65. Die alte Eiche am Mühlenteich im Winter 1992193. Sie wurde wahrscheinlich schon bei der Klostergründung 1253 von den Mönchen gepflanzt, als sie den Lauf des Sauerbachs verlegten und ihn anstauten, um in der Nähe des Klosters die Möglichkeit zur Fischzucht zu haben. Fisch spielte eine sehr wichtige Rolle in der Ernährung vor allem in der Fastenzeit.

66. Die Mühle und das Moss'sehe Wohnhaus im Jahre 1993. Heute ist Hans-Hinrich Moss Eigentümer, ein Urenkel des Müllers Führing, der die Mühle 1905 wieder so aufbaute, wie wir sie heute sehen.

67. Das alte Amtsschreiberhaus - hier eine Aufnahme von 1910- wurde in einer Darstellung von 1853 bereits als Forsthof bezeichnet. Es stand auf dem heutigen Grundstück der Forstdienststelle , aber weiter vorne an der Mühlenstraße. 1930 wurde hinter dem Amtsschreiberhaus das neue Forsthaus gebaut. Nach dem Umzug in dieses neue Haus wurde das baufällige Amtsschreiberhaus abgerissen. Auf der Rückseite des Fotos steht: 'Frau des Försters Thieleke und ihre Grazien.' Frau Thieleke ist die zweite sitzende Dame von rechts, sie soll immer junge Mädchen um sich gehabt haben. Hier vertrieben sie sich gerade mit Krooketspielen die Zeit.

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