Scharnebeck in alten Ansichten

Scharnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Johann Schmidt, Sabine Müller und Wilhelm Kruse
Gemeente
:   Scharnebeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5728-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Scharnebeck in alten Ansichten'

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68. Diese drei Freunde trafen sich lange Jahre hindurch fast jeden Nachmittag hier an der Mühlenstraße in der Nähe des Forsthauses und besprachen die Tagesereignisse. Es sind von links Förster Ernst Kaliwe, er war von 1924 bis Dezember 1945 in Scharnebeek als Förster tätig, Lehrer Theodor Müller - er unterrichtete von 1922 bis zum 1. April 1967 hier an der Volksschule - und der Dreiviertelhöfner Adolf Lüchau, ihm gehörte der Hof Nr. 4, Hauptstraße Nr. 41, der heute von Familie Heinz Koch bewirtschaftet wird. Dieses Foto stammt aus dem Jahre 1928.

69. Förster Ernst Kaliwe genießt hier mit einer Guppe Waldarbeiter eine Arbeitspause. In den Jahren 1933/34 führten Arbeitslose sogenannte Notstandsarbeiten durch; heute würden wir sie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nennen.

70. Hier jätet eine Gruppe von Frauen das Unkraut zwischen Baumsämlingen im Pflanzgarten. Er wurde bald nach 1945 im Teichholz/Tiergarten von Revierförster Dietrich Eschment - auf dem Foto in der Mitte rnit dem Fernglas- angelegt. Zum Schutz gegen Wind und Wetter ließ er die Kamphütte errichten, die am linken Bildrand zu sehen ist und heute noch steht. Dietrich Eschment folgte 1946 Ernst Kaliwe im Amt und versah es bis zum 31. August 1978. Am 1. März 1979 übernahm sein Sohn Armin die Scharnebecker Forstdienststelle.

71. Gemeinsam mit mehreren Schulklassen pflanzt Förster D. Eschment 1952 den Schulwald im Drögeholz an, die heutige Abteilung 396, rechts im Bild steht Wolfgang Hobe, ihm zugewandt D. Esehment. Im Vordergrund sind Heinz Hermann und Ingrid Fuchs fleißig, zwischen den beiden Förstern erkennt man Margarete Wieck, jetzt Frau Jahnecke, und Lenchen Gerlitz, jetzt Frau Müller. 1976 wurde der Schulwald wieder der Forst übergeben.

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72. In diesem Geschäftshaus konnten die Scharnebecker die Dinge des täglichen Lebens erwerben, die nicht in Feld, Stall und Garten heranwuchsen. Das Geschäft war im Haus Nr. 36 untergebracht, heute Hauptstraße 30. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1908.

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73. Sechs Jahre später -1914 -präsentiert sich das Geschäftshaus von Gustav Hinrichs mit einem gewaltigen Dachausbau. Hinrichs selbst steht an der Ladentür. Mitte der fünfziger Jahre übernahm Walter Reiniers das Geschäft.

74. So sieht das ehernalige Geschäftshaus 1993 aus. Der Laden wurde 1970 geschlossen, die Diele und die Ställe zu Wohnungen ausgebaut.

GruB aus Scharnebeek

Kaufhaus Aug. Meyer

75. An der Ecke Hauptstraße/Adendorfer Weg eröffnete der Großkötner August Meyer etwa 1920 einen Gemischtwarenladen, 1956 übernahm Gerhard Schüler von ihm das Geschäft. August Meyer starb 1959. Dieses Foto entstand 1937. Hinter dem Wohn- und Geschäftshaus mit dem auffallenden Säulenbalkon erkennt man den großen Kuhstall des Anwesens. Während des Zweiten Weltkrieges diente er als Gelangenenlager. Die Scheune wurde später abgerissen und die Familie Schüler baute sich auf dem Gelände ein Einfamilienhaus in Verbindung mit einem großen Ladenraurn. Bis 1988 führten sie dort ein Edeka-Geschäft. Jetzt ist der Raum von einem Getränkemarkt belegt.

76. So sah der Lieferservice Mitte der dreißiger Jahre aus. Der Laufbursche mit dem Firmenfahrrad ist Herbert Meyer, der Sohn des Ladenbesitzers . Er kam in der Gefangenschaft in Rußland während des Zweiten Weltkrieges um.

77. August Meyer ließ auf seinem Grundstück eine ShellZapfsäule aufstellen. Er selbst ließ sich kurz nach der Errichtung der 'Tankstelle' 1930 mit dieser neuen Errungenschaft fotografieren. Hinter der Mauer steht sein Sohn Herbert. Hier konnten die Scharnebecker Autofahrer bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges tanken. Schon 1924 hatte Hermann Krumstroh unter ganz einfachen Verhältnissen eine Dapolin-Tankstelle eröffnet. Sie wurde von Esso aufgekauft und erst 1986 geschlossen.

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