Scharnebeck in alten Ansichten

Scharnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Johann Schmidt, Sabine Müller und Wilhelm Kruse
Gemeente
:   Scharnebeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5728-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Scharnebeck in alten Ansichten'

<<  |  <  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  >  |  >>

78. So sieht das ehemalige Geschäftshaus August Meyer 1993 aus. Der Säulenbalkon ist durch eine Holzkonstruktion ersetzt worden. Heute ist es ausschließlich Wohnhaus.

79. Die Luftaufnahme aus den fünfziger Jahren zeigt die Betonwarenfabrik von Hugo Rausch im Bardowikker Weg 104. Die Lübbelau im Hintergrund gehörte dem Realverband der Forstinteressenten, sie war also Bauernforst. Der Baumbestand wurde während des heftigen Sturmes im November 1972 stark verringert. Durch die Initiative von Bürgermeister Helmut Bockelmann wurde dieser nördliche Teil der Lübbelau zu Bauland und im südlichen Teil wurde ein Park angelegt. Auf dem Gelände der Betonwarenfabrik Rausch stehen jetzt die Werkstatt und der Laden des Enkelsohns Stefan Schoeneich (er ist Orthopädieschuhmachermeister) und einige Einfamilienhäuser.

80. Diese Luftaufnahme stammt auch aus den fünfziger Jahren. Sie sehen das Belegkrankenhaus von Heinrich Krumstroh. 1907 wurde das Gebäude als Haus NT. 87 vom Hausschlachter Wiechel als Wohnhaus erbaut. 1943 kaufte es Heinrich Krumstroh. Er nahm dort ausgebombte Hamburger und Flüchtlinge aus dem Osten auf. Nach dem Krieg richtete er ein Künstlerheirn ein, Detlef Krause und Will Quadflieg wohnten hier. Schließlich wurde das Gebäude zu einem Krankenhaus umgebaut, das am 1. April 1951 eingeweiht wurde. Rechts daneben steht das Haus des Stellmachers Warnhold, Haus NT. 37, heute Adendorfer Straße 1. Im Hintergrund sehen Sie das Haus NT. 63, heute Postweg 1.

81. Das Krankenhaus 1993 im Hintergrund. Es ist inzwischen durch den Anbau eines Wirtschaftsgebäudes und Bettenhauses erweitert worden und verfügt jetzt über fünfzig Betten. Rechts das ehemalige Haus Nr. 33 des Abbauern Wiechel, es wurde 1929von Otto Probach gekauft, heute Hauptstraße 23. Die neuen Straßenlaternen wurden Ende der achtziger Jahre in Scharnebeek installiert.

82. Dies ist das Haus des Tischlers Ludwig Melchior, Adendorfer Weg 37. Seit 1895 befand sich hier die königlich-preußische Postagentur und gleichzeitig die erste Fernsprechstation. Das erste private Telefon erhielt um 1900 der Domänenpächter Hobohm. Diese Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1902. Postagent Ludwig Melchior steht mit seinen Kindern vor seinem Haus. Die Post blieb bis 1985 in diesem Gebäude. Dann zog sie in das neue Gebäude am Marktplatz, Warnhold, der mit einer geborenen Melchior verheiratet war, ließ das Haus verklinkern und baute ein kleines Postamt an. Heute sind Wohnungen und eine Arztpraxis (Dr. Werr) dort untergebracht.

83. Hier ist eines der schönsten Fachwerkhäuser unseres Dorfes abgebildet, das Haus Nr. 34. Es gehörte dem Zimmermeister Wilhelm Stellmann; Wohnhaus und Stallungen stehen diesseits der Echemer Straße, der Zimmereibetrieb befand sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. W. Stellmann hatte das Betriebsgelände von der Kirche gepachtet. 1985 wurde der Betrieb stillgelegt. Im Jahre 1993 läuft die Planung, auf diesem Gelände eine selbstverwaltete Altenwohnanlage zu errichten. Im Hintergrund ist das Gebäude des Landwirts Adolf Stellmann, Echemer Straße 9, zu erkennen.

84. Das ehemalige Haus Stellmann, Echemer Straße 7, im Jahre 1993. Die Diele und Stallungen sind zu Wohnungen umgebaut worden. Das Haus ist heute im Besitz der Familie Lorenz.

85. Am 5. Mai 1920 gab sich hoher Besuch in Scharnebeek die Ehre, Generalfeldmarschall von Hindenburg. Dieses Foto entstand unter den Eichen auf dem Platz des heutigen Ehrenmals. Sein Schwiegersohn, Rittmeister Christian von Pentz, war in Lüneburg stationiert und wohnte mit seiner Familie am Lüner Weg 2. Er hatte in Moorburg eine Abbauerstelle gekauft, die er gemeinsam mit seinem Schwiegervater besichtigt hatte. Man hatte von Hindenburg gebeten, in Scharnebeek kurz halt zu machen. Zwischen ihm und Rittmeister von Pentz steht der achtjährige Gerhard Hobohm.

86. Hier begrüßt der Dornänenpächter Fritz Hobohm den Generalfeldmarschall, hinter ihm halb verdeckt dessen Schwiegersohn Christian von Pentz. Lehrer Kar! Alm nimmt als Vorsitzender des Kriegervereins an der Begrüßung teil, er steht rechts hinter Fritz Hobohm. Im Hintergrund erkennt man das Pfort- oder Gefangenenhaus (siehe Abbildung 32).

87. Das Ehrenmal wurde am 6. Juli 1930 zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges errichtet. Am 1. Oktober 1968 ergänzte man es mit einer Granitplatte, auf der die Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges eingraviert worden waren. Diese Aufnahme wurde Anfang 1993 gemacht.

<<  |  <  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek