Schiltach in alten Ansichten

Schiltach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Felizitas Fuchs
Gemeente
:   Schiltach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5584-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schiltach in alten Ansichten'

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21. Ein Bliek ins 'Vorstädtle' zeigt rechts das Gasthaus 'Zum Ochsen', an dessen Stelle heute unter anderem die neue Post steht.

Das Gebäude auf der linken Seite wurde 1814 von dem Oberwundarzt Isaak Trautwein erbaut. Ab 1852 befand sich im Erdgeschoß der Laden von Kaufmann August Schönecker. 1856 kaufte das Gebäude der spätere Fabrikant der 'Schloßmühle' August Scheuermann, aus dessen Hand es 1863 in den Besitz des Engelwirt Christian Trautwein überging. Um 1906 übernahm dessen Sohn Johann Jakob Trautwein Holzhändler und Betreiber der Schüttesäge - dieses Gebäude. Sein Schwiegersohn Richard Kayser richtete um 1920 dort eine Eisenwarenhandlung ein, woraus später das Lebensmittelgeschäft 'Maurer' wurde. Im Hinterhaus befand sich zu der Zeit die Milchzentrale.

1937 nahm das Gebäude das Rathaus der wieder selbständig gewordenen Gemeinde Lehengericht auf. Da sich deren beiden Täler in Schiltach trafen, hatte man sich zu dem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, das Rathaus auf 'frernder' Gemarkung einzurichten. Nach der 1974 erfolgten Eingemeindung Lehengerichts, nahm man 1980 einen Generalumbau vor.

Heute sind Verkehrsamt und einige Abteilungen der Stadtverwaltung dort untergebracht.

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SCHILTACH

Vorstadt

22. Die Schiltach hatte bis 1956 nicht die wohlbekannte Befestigungsmauer, die inzwischen verhindert, daß bei jeder üppigeren Schneeschmelze Wasser in die Keller und Werkstätten dringt.

Das im Moment der Aufnahme nur rar vorhandene Wasser wird im Hintergrund von dem Fuhrunternehmer aus der Bachstraße dafür genutzt die Schwunderscheinungen an den Wagenrädern zu bekämpfen. Vorne rechts sind Kübel und Schöpfer zu erkennen, die dort liegen, weil am Ufer das städtische Waschhaus stand und das die Utensilien zu Wasserschöpfen gewesen waren.

Das Foto ist aus dem Jahr 1896 und dem Zeichner Heinrich Eyth gewidmet. Bemerkenswert ist auch der alte hölzerne Spitelsteg über die Schiltach.

23. Im Jahre 1901 wurde dieses Gebäude in der Bachstraße zum städtischen Krankenhaus umgebaut und in den folgenden Jahren bis 1935 weiter aus- und umgebaut.

Ursprünglich war es um 1801 als Wohnhaus errichtet worden. Bis zum Ankauf einer Haushälfte durch die Stadt Schilt ach hatten bereits häufiger die Besitzer gewechselt.

1881 geht es in Gänze in den Besitz der Stadt über, die sich 1892 zu Abbruch und Neubau entschließt.

24. Um 1880 fehlt dem Gasthaus 'Adler' noch der Turmaufsatz auf dem Erker und sein attraktives Fachwerk ist nach Art der Zeit verwischt, was von der Gepflogenheit herrührt, die verputzten Felder öfter mal nachzukalken.

Der Metzger im Erdgeschoß bietet seine Ware noch offen auf der Straße an.

25. Dieses Bild zeigt einen Ausschnitt der SpitalstraBe um 1884. Das dreistöckige Gebäude rechts war von 1837 bis 1877 das Gasthaus 'Engel', auch bekannt als 'der alte Engel'. Dort war auch 1837 das erste Postamt Schiltachs eingerichtet worden, das damals 'Brief- und Fahrpostexpedition' hieB. Einige Jahrzehnte später zog das 'Kaufhaus Kühn' in das Gebäude ein.

Die beiden Häuser links daneben beherbergen heute noch im ErdgeschoB einen durchgehenden, gewölbten Keller, der, 1811 gebaut, dem 'Engel' als Wein- und Lagerkeller diente.

Im Vordergrund sieht man einen abgestellten Langholzwagen.

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