Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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VORWORT

Dieses Buch sollte ein weiteres Werk des, durch seine intensive Heimatforschung bekannten, Leiters des Heimathauses Schladen Adolf Reinecke werden. Durch seinen plötzlichen Tod am 12. Oktober 1977 wurden die Vorarbeiten zu diesem Buch unterbrochen. Um den Druck dieses Bildbandes nicht zu gefährden, habe ich mich bereiterklärt, das Werk fertigzustellen.

Ich möchte an dieser Stelle die verdienstvolle Tätigkeit von Herrn Reinecke für die Heimatforschung und -pflege nicht unerwähnt lassen. Herr Reinecke hat sich intensiv für die Erforschung der Geschichte Schladens eingesetzt. Anhand von alten Urkunden und Schriftstücken, die zum Teil aus dem Besitz des Lehrers Franz Kaufmann, der in der ehemaligen Schule am Weinberg unterrichtete und sich zu seinen Lebzeiten mit der Geschichte Schladens beschäftigte, stammten, bemühte er sich die Vergangenheit unseres Heimatortes zu erforschen. Bereits im Jahre 1955 erschien das von ihm verfaßte Buch 'Die Geschichte Schladens'. Durch dieses Buch wollte er den Einheimisehen einen Überblick über die bedeutende Vergangenheit ihres Heimatortes geben.

Durch sein Bemühen wurden an vielen Stellen im Dorf selbst und auf dem Kreuzberg, nördlich von Schladen, Grabungen durchgeführt, die beachtliche Funde zu Tage brachten. Durch den Ausbau der ehemaligen Mühle an der Wedde wurde von der Gemein-

de Schladen ein Heimathaus geschaffen, dessen Leitung Herr Reinecke übernahm. Durch vorhandene Fundstücke und durch Spenden und Leihgaben der Bevölkerung entstand ein kleines Museum, das heute über die Grenzen von Schladen hinaus bekannt ist.

Für diesen Bildband sammelte Herr Reinecke Postkarten und Fotografien aus den Jahren 1880-1930. Auf diesen sind Begebenheiten und alte Ansichten festgehalten, die durch den beigefügten Text kurz erläutert werden.

Dieses Buch soll bei den Einheimischen Erinnerungen an die 'schöne alte Zeit' wachrufen und das Interesse an der Geschichte unseres Heimatortes fördern; dies gilt vor allem auch für die heranwachsende Jugend. Ich selbst konnte in den letzten Wochen, in Zusammenhang mit der Fertigstellung dieses Buches, feststellen, wie interessant Heimatforschung sein kann.

Ich heffe, daß die Arbeit von Herrn Reinecke auf dem Gebiet der Heimatforschung und -pflege erfolgreich fortgesetzt wird und möchte an dieser Stelle alle Schladener bitten, sich weiterhin hierfür tatkräftig einzusetzen, denn gerade auf diesem Sektor ist eine Unterstützung durch die Bevölkerung von äußerster Wichtigkeit.

Bernd Meyer stellvertretend Gemeindedirektor

1. So sah im Garten des früheren Schornsteinfegermeisters Rabe die unter Naturschutz stehende Buche aus. Die Aufnahme datiert von dem Jahre 1920.

2. Die Neue Dorfstraße im Jahre 1910. Sie verbindet zwei Teile des früheren Dorfes, das alte und das neue Dorf. Rechts im Vordergrund beginnt das 'neue' Dorf. Im 16. J ahrhundert wollten die Bewohner der jetzigen Wüstung 'Klein Schladen' in das 'alte' Dorf Schladen ziehen. Sie erhielten damals aber keine Zuzugsgenehrnigung und mußten sich am Rande des Dorfes ansiedeln. Später wurden sie doch in die Gemeinschaft aufgenommen und die Straße, die vom alten zum neuen Dorf angelegt wurde, hieß dann die 'Neue Dorfstraße' .

3. Idyll vom 'Ausspann' der Gastwirtschaft Wilhelm Ah1burg Damm aus dem Jahre 1920.

4. Der letzte Rest der 'Orangerie' des früheren Schlosses Schladen, der jetzigen Domäne. Sie wurde im Jahre 1705 erbaut und diente der Unterbringung von südländischen Gewächsen. Später wurde sie abgerissen, um Platz für moderne Bauten zu machen. Ein Rest blieb übrig.

5. Erst 1959 bekam Sch1aden eine Turnhalle. Vorher, wie dieses Bild aus dem Jahre 1930 zeigt, wurde das Geräteturnen des MTV 'Jahn' Sch1aden im Freien durchgeführt. Trotzdem hat Sch1aden hervorragende Turner hervorgebracht.

6. Nach dem Brande der Orgel im Jahre 1968 wurde die evangelische Kirche innen erneuert. Die Empore wurde umgebaut, der Kronleuchter abgenommen und die Orgel wurde gegen eine wesentlich kleinere umgetauscht. Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1960. In der darauf vermerkten Form war die Kirche nach dem großen Brande von 1699 erbaut.

7. Ansicht des Innern der katholischen Kirche um das Jahr 1930. Die Kirche wurde 1865 erbaut und wurde erst nach dem Ersten Weltkrieg etwas erneuert. Sie bekam elektrisches Licht und einen Kreuzweg, der für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges gestiftet wurde. Im Jahre 1967 wurde die Kirche innen total umgebaut. Der Altar wurde durch einen neuen ersetzt, der Kreuzweg wurde abgenommen und durch einen anderen ersetzt. Der Kronleuchter wurde verkauft, die Kanzel abgerissen und der Marienaltar umgebaut. Ebenfalls verschwand die Kommunionbank.

8. Erntearbeiten im Sommer 1910. Auf diesem Bild wird eine Strohdieme aufgebaut. Der Herr in der Mitte ist der damalige landwirtschaftliche Inspektor Talleur. Die Arbeitskräfte sind polnische Wanderarbeiter, von denen damals das Rittergut Otto Breustedt etwa einhundert beschäftigte. Sie kamen Mitte März nach Schladen und mußten bis Mitte November in ihre Heimat zurückkehren. Naturgemäß blieben von den hübschen polnischen Mädchen verschiedene in Schladen, weil sie sich hier mit jungen Männern aus Schladen verheiratet hatten.

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