Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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9. Das Bild zeigt uns eine Schulklasse der evangelischen Schule in Schladen. Der Lehrer heißt Rudolf Schlick. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1905.

10. Der Marktplatz in Schladen um das Jahr 1900. Die beiden Geschäfte sind längst verschwunden. Der Gedenkstein der Wiedervereinigung des Deutschen Reiches ist in den Krühgarten ge brach t worden. Die Ulmen wurden 1955 von der Ulmenkrankheit befallen und mußten gefällt werden. Hier wurde in jedem Herbst der Martini-Markt abgehalten.

11. Schladen besaß auch einmal eine Imkerei. Sie lag auf dem Taternberg, wo jetzt die Laube der Anlagen steht und gehörte Herrn Götze. Außer von seinen Bienen lebte er noch von den von ihm angepflanzten Apfelbäumen. 'Taternberg' heißt dieses Flurstück, weil es früher der amtliche Lagerplatz für die in der hiesigen Gegend sehr viel umherziehenden Zigeuner (irn Volksmund 'Tatern' genannt) war. Für diese Zigeuner hatte die Gemeinde einen Lagerplatz zur Verfügung zu stellen, der jedoch außerhalb des Dorfes liegen mußte.

12. Schladen hatte auch schon einmal eine eigene Zeitung. 'Die Schladener Zeitung' erschien in der Zeit von 1895 bis 1905. Zwei Stücke dieser Zeitung befinden sich noch im Heimathaus Alte Mühle in Schladen. Sie konnte sich aber nicht halten, weil sie der Konkurrenz der 'Gorslarschen Zeitung' nicht gewachsen war.

13. Das schlimmste Hochwasser, was Schladen je erlebt hat, ereignete sich am 7. Januar 1932, als die Okertalsperre noch nicht erbaut war. Fast wäre es zu einer Katastrophe gekommen, weil die Grundfesten der Okerbrücke ins Wanken gekommen waren. Das Hochwasser richtete auf der Okerstraße großen Schaden an den dort liegenden Gebäuden an.

14. Am 8. August 1930 brannte die dem Bocholtschen Stift gegenüberliegende Gastwirtschaft Gustav Santelmann vollständig ab. Bei dem Brande kam auch ein Gast in seinem Bett ums Leben. Die Gastwirtschaft ist nicht wieder aufgebaut worden. Der zunächst bestehende Verdacht der Brandstiftung durch den Besitzer konnte nicht erhärtet werden.

15. Im Jahre 1905 brannte die katholische Kirche auf dem Weinberg nach einem Blitzschlag völlig ab. Es blieben nur die Umf'assungsmauern stehen. Diese Aufnahme wurde unmittelbar nach dem Brand gemacht und zeigt Aufräumungsarbeiten vor der Kirche. Im Vordergrund ist unter anderen Hermann Schwetger zu sehen.

16. Zeppelin-Luf'tschiffe waren über Schladen häufig zu sehen, weil sie meistens der Bahnlinie Braunschweig-Goslar-Seesen entlang flogen. Diese Aufnahme zeigt ein Luftschiff im Jahre 1930 über den Dächern von Schladen.

17. Der 'Damm' in Schladen erhälte im Jahre 1920 eine neue Pflasterung. Die Arbeiten werden von der Firma Hermann Waldhelm herangebracht. Hier sieht man die Arbeiter dieser Firma bei der Arbeit. Ganz links ist Hermann Waldhelm und als zweiter von rechts Werner Waldhelm zu sehen. Diese waren später Inhaber der Firma Hermann Waldhelm und Söhne in Schladen.

18. Im Ersten Weltkrieg wurde auch das 'Dippe-Werk", heute Zweigwerk der Braunschweigischen Maschinenbau Anstalt zu Rüstungszwecken eingesetzt. Das Werk mußte Granaten herstellen. Auf dem Bild ist der Oberingenieur Reising (zweiter von rechts) zu sehen und der Werkmeister N aumann (erster von links). Die in einem Teil des Werkes untergebrachten französischen Kriegsgefangenen sollten auch zum Drehen von Granaten herangezogen werden. Sie weigerten sich allerdings erfolgreich.

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