Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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19. Das Schlachtefest war für viele Familien in Schladen der höchste Feiertag. Diese Familie hat sich etwa 1910 fotografieren lassen, weil sie ein besonderes schweres, vom Bauern Niemeyer aus Lengde geliefertes Schwein, das nicht weniger als sechshundertzwei Pfund schwer war, geschlachtet hat.

20. Im Jahre 1920 besaß Schladen noch keine Badeanstalt. Alle, die aber im Sommer Badefreuden erleben wollten, waren auf die Oker angewiesen, wo man sich geeignete Plätze aussuchen mußte. Ein beliebter Badeplatz war damals der 'Überfall', das Okerwehr südlich von Schladen.

21. Dieses Bild zeigt die alte, aus Holz erbaute Okerbrücke der Gemeinde um 1900. Das Okerbett im Vordergrund war praktisch die 'Kiesgrube' des Dorfes.

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22. Vor dem Bau der Okertalsperre wurde Schladen fast in jedem Jahr mehr oder minder von Hochwasser heimgesucht. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1905 zeigt, daß der Steg bei der Zuckerfabrik weggerissen wurde und daß die Okerbrücke fast von den Fluten erreicht wurde. Hochwasser besonderen Ausmaßes gab es auch am 18. Juli 1898 und am 22. September 1906.

23. Grabmahl des Kirchenvaters Hennig Kam aus dem Jahr 1710. Dieser leitete die Wiederaufbauarbeiten der evangelischen Kirche, die im Jahre 1699 mit dem ganzen Dorf abgebrannt war. Es war und ist wieder ein Fachwerkbau, der jedoch Ende des 19. Jahrhundert verkleidet wurde.

24. Fronleichnamsprozession der katholischen Kirche. Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1930. Diese Prozessionen gingen bis Ende des Zweiten Weltkrieges nur über den Friedhof und den Weinberg. An ihr nahmen immer mehrere Hundert von Katholiken teil.

25. Diese vierhundert Jahre alte 'Piëta' (Marienklage) befindet sich im Eigentum der katholischen Kirche. Es sind noch zwei weitere Statuen vorhanden, die von einem einheimischen Künstler geschaffen worden sein dürften. Wahrscheinlich sind sie nach der Reformation in den Besitz der Schloßkapelle des bischöflichen Schlosses Schladen (jetzige Domäne Schladen) gekommen.

26. Ein Storehennest auf dem Dach der Schule im Jahre 1920. Damals gab es noch Wiesen und Weiden genug, um die Störche ernähren zu können. Sie sind dann nicht wiedergekommen. Störche galten hier immer als Glücksbringer. Deshalb legten manche Hausbesitzer Wagenräder auf ihre Dächer, um die Störche zum Nestbau zu reizen.

27. Ein sechshundert Jahre alter Kelch - silbern, vergoldet, der sich im Eigentum der evangelischen Kirche befindet. Daneben die ebenfalls silbern/vergoldete Patene.

28. Der 'Hauptgraben' der Gemeinde, etwa um 1920. Es gab damals noch keine einheitliche Regen- und Schmutzwässerbeseitigung. Deswegen liefen die das Dorf durchziehenden Gräben in dem Hauptgraben zusammen. In diesen offenen Graben wurde Unrat jeder Art eingebracht, so daß schließlich die Gemeinde gegen viel Widerstände den Beschluß faßte, ihn zu verrohren.

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