Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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29. Gedenkstätte der früheren Kaiserpfalz Werla. Etwa von 900 bis 1086. Nur ein Erinnerungsstein kündet von der früheren Kaiser und Königspfalz, die so große Herrscher, wie Heinrich 1., Otto den Großen, Heinrich II. und Friedrich 1. Barbarossa in ihren Mauern sah. In den letzten Jahrzehnten wurden die Grundmauern der Burg ausgegraben und wieder zugeschüttet. Es war eine der größten Burganlagen ganz Deutschlands. Einige Funde sind im Heimathaus Alte Mühle, Schladen, zu sehen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1910. Die drei dort stehenden Linden sollen das 'Drei-Länder-Eck' bedeuten. Hier trafen zusammen das Köningreich Hannover, das Königreich Preußen und das Herzogtum Braunschweig.

30. Die Stätte der früheren Kaiserpfalz Werla im Jahre 1920. Hier stand etwa von 900 bis 1500 nach Christo die weitbekannte Kaiserpfalz Werla, in der die deutschen Könige und Kaiser, angefangen von Heinrich 1. bis Friedrich 1. Barbarossa, Stammesversammlungen abhielten.1086 wurde die Curtis Werla von Heinrich IV. an den Bischof von Hildesheim verschenkt. Damit verlor das Palatium Werla seine Bedeutung. Die Burg brannte etwa um 1500 nach Cristo ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Inzwischen sind die Ruinen in den Jahre von 1928 bis 1952 freigelegt worden. Das Bild zeigt drei Linden, die das Länderdreieck (Braunschweig-Preußen-Hannover) verdeutlichen sollen. Der große Findling trägt die Inschrft 'Werla' und soll an die große Geschichte dieses Platzes erinnern. Die Sandhügel stammen von Probegrabungen, die in dieser Zeit vorgenommen wurden.

31. Die Einfahrt der Domäne aus dem Jahre 1910. Im Vordergrund die Brücke über die Wedde. Sie dürfte im Jahre 1000 erbaut sein. Das kleinere Gebäude ist die alte Brauerei der Domäne, rechts der Kuhstall mit einem Dachreiter und Schlepperkern. Im Hintergrund links das Pächtergebäude und rechts das Bürogebäude. Die jetzige Domäne dürfte ursprünglich als Castrurn Wer1a etwa um 950 nach Christo erbaut worden sein. Sie war später Sitz der Grafen von Schladen, dann bischöfliche Burg, die im Dreißigjährigen Krieg hart umkämpft war, und anschließend bischöfliches Schloß. 1803 säkularisiert wurde es preußische Domäne und ab 1945 niedersächsische Domäne.

32. Partie an der Oker. Damals, 1920, stand an der gegenüberliegenden Seite nur ein Haus: Die Trafostation des Überlandwerkes. Der Fluß war damals noch so rein, daß man darin baden konnte.

33. Schladen liegt an der Oker, einem Fluß, der im Harz entspringt und Schladen durchfließt, Im Süden von Schladen zeigt der Fluß noch Wildbachcharakter und gilt auch bis zu dem irn Hintergrund sichtbaren Birkenwäldchen noch als 'Wildbach'. Die Okeraue, die der Fluß durchfließt, ist zauberhaft schön. Jedoch vor der Fertigstellung der Okertalsperre brachte der Fluß durch Hochwasser viele Schäden für die Feldmark und das Dorf. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1912. Die Okeraue war damals schon ein beliebtes Ziel der Spaziergänger.

Total-Ansicht.

Gruss aus Schladen a. H.

34. Totalansicht von Schladen um das Jahr 1900. Man sieht noch die katholische Kirche auf dem Weinberg vor dem Brande von 1905. Auch die großen Speicher der Firma Otto Breustedt sind noch nicht erbaut. Unten istdas Denkmal zur Erinnerung an die Gründung des Kaiserreiches noch in der ursprünglichen Form zu sehen. Im Hintergrund das Gemischtwarengeschäft von Ferd. Haase. Die Ulmen auf dem Denkmalsplatz sind noch jung. Sie mußten in den fünfziger Jahren wegen der Ulmenkrankheit entfernt werden. Schladen selbst liegt am Nordrande des Harzes an der Oker, die hier in das Flachland eintritt. Schladen hat eine sehr alte Geschichte, auf die es besonders stolz ist.

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35. Gesamtansicht von Schladen aus dem Jahre 1895. Das Dorf, damals zweitausendzweihundert Einwohner zählend, liegt verträumt im Vorharzgebiet und war damals fast rein landwirtschaftlich orientiert.

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36. Die Postkarte von Schladen aus dem Jahre 1905 zeigt links oben den Bahnübergang an der Bahnhofstraße. Ganz rechts ist noch das Bahnwärterhäuschen zu sehen. Die Schranken wurden mit der Hand bedient. Die Bahnhofstraße selbst ist noch mit Akazien bepflanzt. Von den drei Knaben vor dem Bahnhof ist der rechte der spätere Gemeindedirektor Reinecke. Rechts sieht man das Kaufhaus Morgenstern in der ursprünglichen Form. Vor dem Hause ist noch kein Fußweg vorhanden. Links unten die damalige Ansicht der Zuckerfabrik.

37. Die Ansicht des Schützenplatzes im Winter zeigt den Zustand um etwa 1910. Von den im Vordergrund stehenden Kastanienbäumen ist bereits ein Teil eingegangen. Hier war in der Vorzeit die weitbekannte Okerfurth, die große Ost-West-Verbindung nördlich des Harzes. Linker Hand siehtman das Schützenhaus, in dem jährlich das Schützenfest gefeiert wird. Es kommt selten vor, daß die Oker so zufriert, wie es im Jahre 1910 geschah.

38. Die 'Schäferbrücke' über die Oker nördlich von Schladen. Den Namen hat sie erhalten weil früher die ganze Okerniederung eine große Weidefläche war. Die große Pappel ist gefällt und neben der Brücke ist die Kläranlage der Gemeinde entstanden. Im Hintergrunde der 'Kreuzberg', auf dem einstmals die Kaiserpfalz Werla stand. Das Bild stammt aus dem Jahre 1910. Die Kultivierung dieses ganzen Gebietes geschah durch den Freiherrn Georg von Hoppenstedt, Pächter der Domäne Schladen, etwa in den Jahren von 1870-1880.

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