Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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49. Rückseite der jetzigen Domäne. Diese war als Castrurn Werla auf einer Sandlinse erbaut (etwa 900 nach Christo) und diente vor allem dem Schutz der Okerfurth. Man sieht auf diesem Bild, das 1920 entstanden ist, noch einen Teil der Mauer, die um 1000 nach Christo errichtet wurde. Der übrige Teil des Gebäudes (nach links) stammt aus dem frühen Mittelalter. Der Fachwerkoberbau wurde erst um die Jahrhundertwende aufgesetzt. Da hier die Sandinsel zu Ende war, wurden die auf dem Bilde rechts zu sehenden Gebäude auf dicke Eichenpfosten gesetzt. Diese zusätzlichen Gebäude stammen aus Anbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

50. Schladen besaß auch einmal eine Molkerei. Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1908 und zeigt auf der Terrasse den Begründer der Molkerei Alois Raymann, ein schweizer Staatsangehöriger. In der Molkerei wurden zeitweise bis zu tausend Schweine aufgezogen. Später gab Raymann die Molkerei auf und widmete sich nur noch der Landwirtschaft.

SI. Das alte Kaiserliche Postamt Schladen hatte damals die ganze erste Etage des Postgebäudes inne. Oben war die Dienstwohnung des Postverwalters. Der kleine Junge im Vordergrund ist der spätere Gerreindedirektor von Schladen, Adolf Reinecke. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1905.

52. Die Sattlerei Louis Klenke besteht schon lange Jahre nicht mehr. Auf diesem Bild ist das alte Inhaber-Ehepaar zu sehen. Interessant ist auch, daß hier etwa um das Jahr 1910 die 'Botenfrau' 'Tante Fricke' zu sehen ist, mit ihrer Kiepe, mit der sie täglich nach Braunschweig fuhr, um dort für die Schladener einzukaufen. Die Schladener konnten es sich nicht leisten, zum Einkaufen nach Braunschweig, Wolfenbütteloder Goslar zu fahren und übergaben daher ihre Bestellungen der 'Botenfrau' , die die Waren besorgte. Sie erhielt dafür eine kleine Vergütung vom Besteller. Weitere Zuwendungen erhielt sie von den Geschäftsleuten, bei denen sie einkaufte.

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53. Die katholische Kirche, das katholische Schulhaus und die Wohnung des katholischen Pfarrers auf dem Weinberg, vor dem Brande im Jahre 1905. Das Schulhaus war zur Hälfte gleichzeitig Lehrerdienstwohnung. Diese Aufnahme zeigt das Schulhaus vor der Erweiterung um einen Schulraum für sechzig Schüler.

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54. Die Gastwirtschaft 'Buchladen' im Jahre 1900. Hier liegt die viel besuchte Kegelbahn noch außerhalb des Gebäudes. Die Gastwirtschaft war und ist ein beliebter Ausflugsort. Nahe diesem Platze war das Go-Gericht des Lerigaues im frühen Mittelalter. Um den Einfluß auf dieses Gericht fanden harte Kämpfe, hauptsächlich zwischen dem Herzog von Braunschweig und dem Bischof von Hildesheim statt. Hinweise auf dieses Gericht geben heute noch Flurnamen wie: 'Totenacker', 'Heiliger Graben', 'Galgenhecke', 'Galgenberg' und 'Im Totenkampe'.

55. Dies war der letzte 'Spieker' (Speicher) der Gemeinde Schladen. Er stand seit etwa 1710 auf dem Grundstück Lindendamm 1 (früher Eigentum der Domäne, dann der Gemeinde Schladen). Er wurde abgerissen, als die Gemeinde dort Garagen baute. Die Speicher waren im allgemeinen kleinere Scheunen, in denen die Kleinbauern ihre Ernten unterbrachten. Typisch für sie war das überbaute Dach, das Platz zum Trocknen von Früchten bot.

56. Das Haus an der Straße 'Lindendamm' war früher ein Ackerhof. Dann kam es in den Besitz der Domäne Schladen, die es später der Gemeinde verkaufte. Es wurde wie viele anderen Häuser in Schladen nach dem Brande von 1699 erbaut. Heute hat die Gemeinde dort ihre Gerneindebücherei. Auch das Rote Kreuz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft haben dort ihre Versammlungsräume.

57. Etwas außerhalb von Schladen liegt die Waldwirtschaft 'Buchladen'. Im Althochdeutschen hieß sie 'Bocklah' was soviel bedeutet, wie 'Buchenwald'. In der Tat liegt dort einer der schönsten Buchenwälder unserer Gegend. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1900. In diesem Hause wurde der weltbekannte Königlich Bayerische Baumeister Leo von Klenze geboren.

58. Der 'Steinfelder Zolln', früher eine Zollstation zwischen dem Königreich Preußen und dem Königreich Hannover. Dann, seit 1866, eine Gastwirtschaft mit einem kleinen Bauernhof. Heute nur noch ein kleines bäuerliches Anwesen. Zehn Meter von hier beginnt die DDR. Die Aufnahme zeigt den 'Steinfelder Zolln' im Jahre 1910.

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