Schladen in alten Ansichten

Schladen in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Reinecke
Gemeente
:   Schladen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1739-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schladen in alten Ansichten'

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69. Umzüge durch das Dorf veranstaltete auch der Kriegerverein. Unter Vorantritt der Kapelle der Knappen des Rammelsberges Goslar marschieren hier die alten Soldaten über die Okerbrücke im Jahre 1910. Der Kriegerverein Schladen hatte in jedem Jahr auch ein großes Fest auf dem Buchladen, wo es schon damals eine besondere Kinderbelustigung gab. In jedem Jahr war die Weihnachtsfeier ein besonderer Anziehungspunkt für die Mitglieder, denn hier wurde immer ein Theaterstück aufgeführt und gab es Bescherungen für die Kinder.

70. Aus Anlaß der hundertjährigen Wiederkehr des Sieges über Napoleon I. veranstalteten die Vereine Schladens ein großes Fest. Dort wurden auch Uniformen aus den vergangenen einhundert Jahre gezeigt. Hier der große Festwagen, auf dem Soldaten in den wichtigsten Uniformen zu sehen sind. Der Kriegerverein zählte immer zu den wichtigsten Vereinen von Schladen.

71. Der MTV 'Jahn' in Schladen hatte stets eine Menge von guten Turnern, die überall, wo sie eingesetzt wurden, große Erfolge errangen. Auf diesem Bild sind die siegreichen Turnerinnen und Turner des Jahres 1910 zu sehen, die bei den 'Iberg-Wettkämpfen' in Hornburg Preise errungen haben.

72. Schladen war immer ein Ort, der gute Laienschauspieler hervorbrachte. Die Amateurtheaterspiele haben das von dem Lehrer Franz Kaufmann geschriebene Theaterstück 'Geb hard von Schenk', das eine Episode aus der Schladener Geschichte behandelt, aufgeführt. Links der Autor und Regisseur Franz Kaufmann. Das Stück, das im Jahre 1923 im Schützenhaus aufgeführt wurde, handelt von einer Episode aus der Stiftsfehde 1528-1548 als der damalige Lehensherr des Hildesheimer Bischofs Gebhard von Schenk auf Schloß Schladen von dem Grafen Curd von Steinberg aufgefordert wurde, sich den Braunschweigern anzuschließen. Er sagte: 'Ich habe nur ein Auge und eine Ehre, verlöre ich eins davon, ginge ich im Finstern. Ich kann die Treue dem Bischof nicht brechen'.

73. Ein großer Teil der ehemaligen Soldaten gehörte dem Kriegerverein Schladen an. Sehr beliebt waren seine Adventfeiern, bei denen immer Theaterstücke aufgeführt wurden. Auch im Sommer fanden zahlreiche Feiern statt wie hier, wo im Jahre 1913 Uniformen aus verschiedene Jahrhunderten gezeigt wurden.

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74. Fußball wurde vereinsmäßig in Schladen seit 1919 gespielt, obwohl der 'Fußballverein Eintracht Schladen' schon 1918 gegründet war. Die Ansicht zeigt Teilnehmer an diesem ersten Fußballspiel, was in Schladen ausgetragen wurde und zwar gegen den SV Vienenburg. Die Schladener verloren mit 1 : 5 Toren. In der Mitte der Schiedsrichter. Schladen ist immer ein sportbegeistertes Dorf gewesen. Vor 1919 gab es hier noch den MTV 'Jahn' und den MTV'Eichenkranz'. 1918 wurde dann der Fußballverein gegründet, der sich aber wegen der schlechten Zeit keine einheitliche Kleidung anschaffen konnte. Erst 1921 entschloß sich der Verein zur rot/weißen Tracht.

75. Dieses Bild zeigt die Schüler der katholischen Schule im Jahre 1912. Rechts im Hintergrund ist der Lehrer Franz Kaufmann zu sehen, links der Pastor August Henschel. Ganz links ist Kaplan Kaufhold zu erkennen. Die Kinder wurden damals in zwei Klassenräumen unterrichtet. Ganz im Hintergrund ist die katholische Kirche zu sehen. Mehr im Vordergrund die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk. Diese Statue stand bis zum Jahre 1864 auf der Brücke zu der Domäne.

76. Dieses Bild zeigt den mittleren Teil der Neuen Dorfstraße. Auf dem im Vordergrund sichtbaren Teil dieser Straße befand sich früher ein Teich, weswegen dieser Teil im Volksmund noch der 'Ganterplatz' heißt. Der Teich hatte einen Abfluß in die Wedde, an dem sich vor sechstausend Jahren die 'Bandkeramiker' ansiedelten.

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