Schmelz in alten Ansichten Band 1

Schmelz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Lorenz Schmitt
Gemeente
:   Schmelz
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0866-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schmelz in alten Ansichten Band 1'

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49. Nach ersten Versuchen seit 1919 wurde im Jahre 1921 in Außen unter dem jungen Seelsorger Carl Dahm der Kirchenchor der selbständig gewordenen Pfarrei 'Sankt Marien' gegründet. Leiter des gemischten Chores war der erste Küster und Organist Josef Treib, Es würde zu weit führen, wollte man alle Sängerinncn und Sänger aufzählen. Einige seien genannt. Erste Reihe, sitzend von links nach rechts: Stephan Staudt (Hohlgässer Schnurres), Stefan Staudt (Hohlgässer Meister), Lehrer Minas, Pastor Dahm, Matthias Staudt, Anna Staudt und Maria Staudt. Zweite Reihe, von links, hinter Pastor Dahm steht Lehrer Kuhn. Es wird auch den Nachfahren dieser Chorgemeinschaft möglich sein, ihre Angehörigen zu erkennen.

50. Von 1876 bis 1899 sangen die Außener und die Bettinger unter dem Namen 'MGV Außen Bettingen'. 1899 trennten sich ihre Wege. Der Gesang aber wurde umso eifriger gepflegt nach dem Motto: Getrennt marschieren - vereint singen. Heute treten beide Vereine bei Freundschaftssingen an die Öffentlichkeit. Unser Foto ist eine Erinnerung an das Sängerfest in Außen. Der Außener Heinrich Weber, rechts irn Bild, führt die Bettinger als Ehrenbegleiter zum Festplatz. Von links: Dieter Ettelbrück, Herbert Motika, Karlheinz Fleseh, Alfred Schäfer, Aloisius Zenner, H. Leist, Willi Pontius, Johann Reichert, Peter Schäfer, Georg Jochem, Alois Schmidt, Hans Junker, Adi Klein, Peter Spitzley und Tochter Dorle, Johann Bernarding, Heinrich Meyer, Dirigent des 'MGV Büschfeld', loser Jochern, Oswald Schmitt und Richard Backes, der Außener Schildjunge.

51. Im Jahre 1876 wurde der Männer-Cesangverein Außen-Bettingen gegründet. Dirigent war der Lehrer Moser. Fünfzig Jahre später stellten sich die Gründer dem Fotografen. Die Fracksteifigkcit und der Chapeau claque werden für den Inbegriff von Weltniveau gehalten. Die Bärte der Herren sind heute wieder modern. Das Bild entstand 1926 und zeigt von links Herrn Klinkner und Herrn Pusse von Außen, daneben Herrn Johann Schrnitt von Bettingen.

52. Grund zum Feiern fand man in Außen oft. Fröhliche Zechkumpane trafen sich auch ohne äußeren Anlaß bei Josef Merten und seiner schönen Frau Maria. Ein Bierfaß in die Mitte und hoch die Tassen, dann kann der Mann mit dem Apparat auch ein Erinnerungsfoto knipsen. Die Dackel sind mit von der Partie. Hinter dem Haus war der gegebene Platz. Bierflaschen hatte man nicht und nicht die dunnen Gläser von heute. Das Gruppenbild zeigt Josef Merten mit Frau Maria und drei Kindern, Muzzulini und Sohn, Nikolaus Merten, Katharina Spang, Gottfried Dickmann und den 'PäJen Alt'.

53. Schon sehr früh lassen sich in den hiesigen Bergmannsdörfern Sankt-Barbara-Bruderschaften nachweisen. In ihrer christlich geprägten Solidarität stellten sich die gläubigen Bergleute unter den Schutz ihrer Patronin. Das Gefühl der Gemeinschaft im gefahrvollen Beruf und die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe schloß die Knappengenerationen zusammen. In ihrer schmucken Tracht mit den kirchlich geweihten Fahnen haben die Bruderschaften im örtlichen Vereinsleben hohes Ansehen. Foto: Alte und junge Mitglieder der Sankt-Barbara-Bruderschaft Außen und eine Ehrenjungfrau.

54. Auch einen Gernütlichkeitsverein gab es bei uns. Das Adjektiv gemütlich soll ein typisch deutsches Wort sein und eine urtümlich deutsche Wesensart bezeichnen. In andere Sprachen wäre es nicht zu übersetzen. Unsere Gemütlichkeitsbrüder wollten aber auch ihren Verein. Eines Sinnes, angenehm auffallend und frohen Mutes wollten sie im übrigen Vereinsleben mitmachen. Das Bild entstand an Ostern 1928 beim Abschiedstreffen vor der Abreise der letzten Auswanderer nach Amerika, Nikolaus und Jakob Leidinger, in Bettingen. Es stehen, von links: Kar! Willems, Willi Risch, Josef Frantz, Adolf Schäfer, Rudolf Sträßer, Heinrich Schäfer, Martin Irsch, Peter Dräger, Josef Leidinger, Peter Langenfeld und Josef Steffen. Es sitzen, von links: Johann Risch, Jakob Groß, Jakob Leidinger, Jakob Kohr, Andreas Willems, Georg Kohr, Nikel Willems, Peter Hof und Peter Groß.

55. Sechstagerennen wurden hier nicht gefahren und zur Teilnahme an der Tour de France hat es keiner der Schmelzer Radfahrer gebracht. Aber Straßenrennen waren beliebt damals. In bunten Trikots, Sportmützen, Scharpen und Orden stellt sich der Radfahrer-Verein 'Möve', Bettingen, mit seiner Standarre zum Gruppenbild mit Damen.

56. Sport- und Spielvereinigung nannte sich der Zusammenschluß von sportbegeisterten jungen Männern, die 1920 den Fußball in Bettingen zur Disziplin erhoben. Am Anfang stand das Spiel auf den Primswiesen in Konkurrenz mit den Bauern. Die Gemeinde stellte dann den stürrnischen Kämpfern um das runde Leder ein Waldstück zwischen Bettingen und Lebach zur Verfügung, wo sie selbst das erste Fußballfeld 'In den Stangen' roden durften. Die Elf präsentiert sich vor der Waldkulisse. Torhüter Nikel Willems erhielt und behielt den Namen 'Meier',

57. Der Sänger-Wettstreit 1926 in Bettingen war ein überregionales Ereignis, Eine Insel in der noch unregulierten Prims bot Platz für alle Teilnehmer. Im bunten Treiben finden wir auch eine Herrenriege des Radfahrer-Vereins 'Möve' in einer Kunstfigur. Kein Fahrer hat einen Fuß auf dem Boden. Uniform posieren sie mit Rennfahrermütze, Schlips und Kragen. Als Signalgeräte dienen Schalmei und Daumenklingel. Halbrenner und Tourenrad sind nur für Tagesfahrt ausgerüstet. Die Azethylenlampen, bei denen meistens der Brenner verstopft oder der Karbid abgesoffen war, stehen zu Hause. Von links:

Matthias Sträßer, Joharm Engstier, Standartenführer Johann Leidinger, Heinrich Lenhof und Martin Irsch.

58. 'Rund um das Höchst' nannte der Motorsportclub Hüttersdorf-Buprich das Auto- und Motorradrennen mit internationaler Beteiligung. Es lief durch den Wald bis zur Kehre am Sodix, dann durch die Sandkaulen am Nalberg und zurück zum Ziel 'Auf dem Acker'. Ohne den Ballast von Kotflügel, Fußbrett, Knieblech und Schalldämpfer knatterten die Rennmaschinen über die Runden. Die Sanitätskolonne Hüttersdorf hatte in der Scheune bei Acker ein Strohlager, wo die Verletzten ihre Erste Hilfe erhalten sollten. Die Zuschauer waren begeistert von den Seitenwagenfahrern auf Norton, den Solos auf AJS, BSA, BMW, NSU und Horex. Zwei Sportwagen von DKW und ein Bugatti lieferten sich einen erbitterten Kampf bei den Berg- und Talfahrten. Heinrich Risch von der Schmelz hatte seine NSU für Michelbach zugelassen. Daher das Kennzeichen IZ des Regierungsbezirks Trier, Er will damit Spitzengeschwindigkeiten bis zu achtzig Kilometer in der Stunde erreicht haben (l925/1930).

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