Schmelz in alten Ansichten Band 1

Schmelz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Lorenz Schmitt
Gemeente
:   Schmelz
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0866-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schmelz in alten Ansichten Band 1'

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69. Die noch sehr junge Ortsgruppe Schmelz im Saar-WaldVerein zählt schon mehr als einhundertfünfzig Mitglieder. Wandern durch die herrlichen Walder um Schmelz gewinnt wieder mehr an Bedeutung. Daß bereits 1924 hier eine Gruppe dieses Verbandes existierte, haben die jungen Wanderer von heute aus der Chronik erfahren. Die Gründer ließen ein Erinnerungsfoto knipsen. Es zeigt die Herren Peter Ewen und Hans Kerren im 'Wandervogel-Look' mit Feldstecher und Hermeskeiler.

70. Wo der 'Sträßer-Schang' (Johann Sträßer) seine zwei Kühe grasen läßt, steht heute die Fabrik der Bauglas-Industrie. Es ist die Zeit der offenen Weide nach der Grumrnet-Mahd, dem zweiten Schnitt der Wiesen. Rindvieh und Ziegen können weiträumig laufen, nur der Bahndamm muß im Auge behalten werden. Der Zugverkehr auf der zweigleisigen Strecke ist noch sehr rege. Vetter Schang präsentiert die Geißel. Das ist ein handlicher, gut biegsamer Buchenschößling mit Lederriemen, dem am Ende der Schmeck angesetzt wurde. Mit dieser Peitsche mißhandelte Vetter Schang mitnichten sein liebes Vieh. Rechtzeitig geschwungen, im Ernstfall damit geknallt, zeigt er dem Rindvieh wo es langgeht.

71. Die wenigsten unter uns wissen noch, wie ein Kuhgespann ausgesehen hat. Hier gingen die Kühe nicht im Stirnjoch, sondern im Kummet. Nashalter, Seitenriemen und Leitseil hielten die nicht immer braven Arbeitstiere in der Ackerfurche. In dem meist steinigen Boden mußte der Pflughalter kräftig gegendrücken. Ein Korb aus Drahtgeflecht sollte die gefräßigen Mäuler vom Naschen im Kleefeld des Nachbarn abhalten. Der kleine Hosenmatz mit Mädchenschürze will bald ein guter Pflugtreiber und dann selbst Bauer werden. Das Bild entstand beim Kartoffelsetzen hinter Limbach.

72. Mit der Flaus hat der Limbaeher Bergmannsbauer Schwaden für Schwaden hingelegt und mit der Sichel nahmen die Frauen die Halmfrucht hinter ihm weg. Zuvor in Reih und Glied abgelegt, wurden aus den langsten Halmen Seile gedreht und damit Garben gebunden, diese dann auf Kasten gesetzt. Wenn der 'Kern' hart war, kam der Leiterwagen. Auf dem Scheunengerüst lag dann der Barn bis zur Druschzeit im Winter. Ein Mähdrescher ist nicht zu sehen. Die Frauen tragen weiße Kopftücher gegen die sengende Sonne.

73. Das Pferdefuhrwerk konnte schon größere Wagenladungen einbringen. Nach der Mahd wurde das frische Gras mit der Gabel gezettet und breitwürfig der Sonne ausgesetzt. Mit dem Holzrechen war es ein- oder zweimal zu wenden. Am Tag der Einfahrt in langen Streifen zusammengemacht, konnte das Heu zu Haufen geschoben und mit der langen Gabel verladen werden. Der Helfer auf dem Wagen hat seine Sache verstehen und die losen Bündel rollen und gleichmäßig setzen müssen. Mit Hottel, Wiesbaum und Rädel gebunden schwankte der hochbeladene Wagen in die Scheune. Die Vorräte rnußten reichen bis zum Frühjahr. Bild: Vater Stephan Engstier mit Sohn und Tochter in 'Gaisel' beim Einfahren.

74. An einem Sonntagnachmittag hatten die 'Hasenberger' Gelegenheit zu einer Gruppenaufnahme vor Huddels Laden. In der Ti.irnische stehen, von links: Franz Scherer mit Tochter Gisela auf dem Arm, Jakob Müller und Bernd Basenach. Vor der Tür stehen: Maria Schmidt-Daun, Barbara Langenfeld, Maria Scherer, Hildegard Schmidt, zwei Töchter Langenfeld, Fräulein Daun, Cilla Breuer, Anna Lenhof und Josef Schmidt. In der Mitte: Robert Basenach, Alfred Schmidt, Lydia Schmidt, Clementine Liffmann ('Juden Clemi'), Barbara Müller und Franz Hof-Ronert. Die Kinder: Maria Scherer, Anni Schmidt und Katharina Schmidt. Auf der Fensterbank: Hans Breuer und Alfred Backes (Suppe). Vor diesen: Kar! Fröhlich und Jakob Herrmann.

75. Pastor Johannes Schill aus Hüttersdorf hatte seine Konfratres und früheren Kapläne ins Pfarrhaus eingeladen. Am Nachmittag entstand dieses Foto. Stehend, von links nach rechts: Anton Nicklas, Jakob Schneider, ein Unbekannter, Karl Calsing, Richard Rullof, Rudolf Oster und Karl Peseh. Sitzend, von links: Adolf Hoffmann, Landsweiler; Carl Dahm, Außen; Johannes Schill, Hüttersdorf; Johannes Feltges, Limbach und Anton Schuh, Gresaubach.

76. Auch diese Postkarte ist keine Luftaufnahme, obwohl sie fast eine Draufsich vermittelt. Von der Ostseite des Geschberges geht der Bliek über die Außener 'Baumschule' hinter der alten Schule am 'Fahlecker' vorbei über Bettingen, wo im Hintergrund die B 268 im Wald verschwindet. Die Parzellen am 'Fahlecker' waren früher wegen der Steilhanglage mit Stützmauern gesichert und es soll hier Weinbau gegeben haben.

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