Schmelz in alten Ansichten Band 2

Schmelz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Lorenz Schmitt
Gemeente
:   Schmelz
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4880-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schmelz in alten Ansichten Band 2'

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9. Die alte Fußgängerbrücke von der Michelbacher Seite zum Steinbruchbetrieb und zum Bahnhof auf der Ostseite hat lange ihren Dienst versehen. Abgelöst wurde sie durch den Brückenneubau, der wiederum dem Krieg zum Opfer fiel. In ihrer Funktion und örtlichen Lage ist sie auf dem Bild Seite 10 im Band 1 der 'SchmelzinaltenAnsichten' 1979und 1980,zusehen.

ichelbach.

10. Diese Aufnahme von Michelbach stammt aus dem Verlag von André Lammers in Kreuznach. Der Fotograf stand in halber Höhe am Galgenberg und erfaBte mit seinem Objektiv die ersten Häuser des Ortseinganges von Norden bis in 'Bitzen' , die Dächer der Häuser in der Wahlener Straße und im Hintergrund die Höhen des 'Horst' und des 'Himmelberges' gegen Außen. Der Dorfkern liegt etwas verdeckt.

11. Das Gasthaus Petry an der Hauptstraße in Michelbach existierte schon vor der Zeit der Aufnahme, 1925, und steht, baulich wenig verändert, heute noch .. Damals waren die Bäume an dieser Straße beiderseits nur Linden, wie wir sie rechts im Bild sehen. Der linke Baum, wahrscheinlich eine Nachpflanzung, ist von anderer Art.

12. Der Fotograf Anton Burbach aus DillingeniSaar stellte sein Dreibein am 'Kleekopf im Süden von Michelbach auf. Er erfaßte im Winkel die ersten Häuser der heutigen Hochwaldstraße bis zur Ortsmitte und 'Klesenecken'. Steil ist der Anstieg zum Galgenberg im Norden, wo die alten Bäume und das Steinkreuz von 1722 die ehemalige Richtstätte markieren. Ganz im Vordergrund, rechts, sehen wir das neu erbaute Zollhaus (Deutscher Zoll) der erst kurz zuvor geschaffenen Grenze des Saargebietes zum Deutschen Reich. Manschrieb 1925.

13. Lange Zeit hat dieses Provisorium den Limbachern als Brücke zum Westufer der Prims gedient. Das Bauwerk war eine Holzkonstruktion einheimischer Zimmerleute. Es bestand aus einfach zugeschlagenen Pfeilern, ins Erdreich der Ufer und ins Flußbett gerammt, mit schräg angesetzten Streben versehen zum Abfangen des Seitendrucks. Als Querbalken aufgelegte Joche, ebenfalls schräg gestützt, verliehen dem Unterbau eine gewisse Stabilität. Als Brückenbahn sehen wir lange Rundholzstangen mit quer verlegten Knüppeln, wiederum durch Stangenholz gehalten. Das Brückengeländer rnahnt, auch ohne besonderen Hinweis, zu vorsichtiger Benutzung. Diese Brücke und ihre Vorgängerinnen erlitten Bruch und Einsturz nach der Schneeschmelze. Brauchbare Teile sammelten die Anwohner am Unterlauf der Prims heimlich als Strandgut.

14. Die Limbacher Getreidemühle Albert hatte ihr Wasserrecht am Talbach. Den Antrieb des Wasserrades während des Mahlvorganges regelte im Wiesengelände oberhalb eine 'Klause' oder 'Schließ' genannte Absperrvorrichtung. Es War ein brettoder keilförmiger Schieber mit Schraubengewinde, der auch von dem beauftragten 'Fries' betätigt werden durfte, zum Bewässern der Wiesen. Talbachtal mit Bliek auf 'Kirschholz' .

15. Von Osten, von der Gresaubacher Seite, kommt ein kleiner Bach in die Dorfmitte von Limbach, den die Altvorderen bei 'Schaunzenhaus' abgezweigt hatten in einen Brunnenkump. Der stand allen Dorfbewohnern als Viehtränke und den Frauen als Waschtrog offen. Windzerzaust, alt und knorrig, hält sich der Greis von einem Obstbaum. Seine Blüten aber sind makellos jungfräulich.

16. Das Stationsgebäude des Bahnhofs Limbach weicht in seiner Bauart, Geschoßeinteilung und Größe von den übrigen an dieser Strecke ab. Im Erdgeschoß lagen die Dienst- und Abfertigungsräume, die Obergeschosse waren von Eisenbahnerfamilien bewohnt. Seit der Abtrennung des Saargebietes vom Deutschen Reich (26. Januar 1920) war die Station Limbach Zollbahnhof. Das Foto scheint vor dieser Zeit aufgenommen zu sein, weil wir außer preußisch uniformierten Bahnbeamten und zivil gekleideten Inspektoren noch keine Douaniers - französische Zöllner - in ihren blauen Uniformen mit roten Hosenbeinstreifen erkennen können.

17. Im Gemischtwarenladen der Anna Junker in Dorf konnte man sicher sein, alles kaufen zu können, was im Jahre 1905 an 'Kolonial-, Kurz- und Weißwaren' auf dem Land gefragt war. Ganz sicher, so erkennen wir an den Emailschildern auf der Innenseite der Klappläden, war die weltbekannte Suppenwürze des Julius Maggi aus Singen am Hohentwiel auf Lager. Der lachende Jüngling vor der Hochtreppe wächst bald aus der zu kurz gewordenen Hose und der engen Jacke heraus und wird ein tüchtiger Dorfer Mann. Die Rundwacken-tpowei' ist die typische Befestigungsart des Hofberings in unseren Ortschaften.

18. Auschet, zwischen Limbach, Nunkirchen und Michelbach 382 Meter hoch gelegen, in der Umgebung auch 'Bammersch' genannt, war immer wegen seiner Abgeschiedenheit eine ruhige, kleine Siedlung (bis sie zum Politikum wurde, wegen einer Großdeponie) mit kaum mehr als zehn Häusern und Familien. In einer windgeschützten Mulde finden wir ein Wirtshaus, das seit 1906, neben einer Landwirtschaft, von der Familie Holzer betrieben wird. Der Stammvater, Martin Holzer, kam 1889 von Bardenbach und nahm die Margarete Lang aus Michelbach zu seiner Frau. Diese sehen wir mit ihrer Tochter Katharina, 1908 geboren und spätere Frau Thome, auf dem an einem Sommertag in den zwanziger Jahren autgenommenen Foto vor ihrem Haus.

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