Schmelz in alten Ansichten Band 2

Schmelz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Lorenz Schmitt
Gemeente
:   Schmelz
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4880-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Schmelz in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

29. Mit ihrem Kaplan Anton Nicklas waren die Hüttersdorfer Buben zur Illinger Bergkapelle gewandert. Es sind von oben und von links nach rechts: Ewald Schröder, Helmut Leistenschneider, ?, Artur Sehmitt (vom Staden), Albert Rodner, Artur Sehmitt (vom Lewen), Peter Leistenschneider, Theo Schreder, Riehard Schreder, Alfred Scherer, Josef Rodner, Ernst Sehwendler, Josef Keil, Rudi Heinz, Peter Trenz, Hermann Krämer, Arno Schröder und Josef Leidinger .

30. Die Knaben in den dunklen Anzügen mit weißen Hemdkragen stellen eine Generation der Meßdiener von Limbach dar. Stehend, von links nach rechts, sind es: Joseph Koch, Johann Graf, Benedikt Betnarding. Jakob Sträßer, Anton Jäckel, Johann Thewes, Nikolaus Jäckel, Jakob Endres, Stephan Friedrich und Gerhard Blug. Vorne sitzen: Matthias Zimmer, Joharm Schedler und Joseph Heinz.

31. Aus der Überlieferung der deutschen Jugendbewegung (Fest auf dem Hohen Meißner 1913) bildete sich neben den älteren Bünden Quickborn, Jungborn, Hochland u.a, unter dem Prälaten Ludwig Wolker 1926 der Katholische Jugendverband Deutschland. Ein Zweig davon nannte sich Sturmschar und Jungschar. Zeitnahe religiöse Jugenderziehung und -führung war ihr Programm. Dazu zählten auch Wandern und Lagerleben sowie andere jugendgemäße Tätigkeiten. Das Christusmonogramm X und P (Chi Rho) war ihr Zeichen, wie wir es im Wimpel der Limbacher Schar erkennen. Auf Fahrt mit Klampfe und Zelt sind von links: Josef Herrmann, Josef Lösch, Alfons Endres, Bernhard Herrmann, Konrad Paulus, Bernhard Hager, Anton Jäckel, Nikolaus Jäckel und Jakob Endres.

32. Im Jahre 1925 wurde auf dem Pfarrwittum Härenstreng, auf ehemals hunolsteinischem Grund, in Hüttersdorf ein Schwesternhaus gebaut. Zunächst wirkten hier Ordensfrauen von der Christlichen Lehre aus Nancy. Später kamen Schwestern von der Hl. Elisabeth aus Luxemburg. Der Haupttrakt mit Saal und Kapelle wurde später nach Westen erweitert. Die Schwestern richteten einen Kindergarten (Kinderverwahrschule) ein, unterhielten eine Krankenbetreuungsstation und leiteten Koch- und Nähkurse.

33. Pastor Feldges in Limbach war immer auf Fortbildung seiner Pfarrkinder bedacht, selbst im profanen Bereich. So organisierte er schon früh Koch- und Nähkurse für Mädchen und junge Frauen. Unter Leitung von Ordensfrauen aus dem neuen Schwesternhaus in Hüttersdorf fand in Limbach ein Kochkursus statt, an den sich Frau Katharina Becker (Fleschen Kätt) noch gut erinnert. In ihrem kleinen Haus in Dorf, nannte die 80jährige mit Unterstützung ihrer Nachbarin, Frau Mathilde Flesch-Brachmann, alle Teilnehmerinnen des seinerzeitigen Lehrgangs. Von links oben: Katharina Paulus, Elisabeth Graf, Caecilia Endres, Kath. Becker, Klara König, 't , Kath. Johann und Gertrud Thewes. Zweite Reihe: Elisabeth Philippi, Anna Johann, Franziska Lösch, Maria Brachmann, ?, Oberin Sr. Antonia und Anna Becker. Sitzend: Margareta Klesen, Barbara Lauermann, Maria Endres und Maria Sträßer.

34. Dieser Lehrgang - Koehen und Nähen - fand 1928129 im Hüttersdorfer Schwesternhaus statt. Außer vielen Jungfrauen aus dem Ort finden wir auf dem Gruppenfoto Teilnehmerinnen aus den Nachbardörfern, den heutigen Ortsteilen. Viele erkennen sich wieder und werden sicher von ihren Angehörigen erkannt. Genannt werden soll die Oberin, Schwester Antonia, im Bild links oben.

35. Diese Limbacher Hochzeitsfeier - Brautpaar Elisabeth Brachmann und Joharm Endres - brachte Verwandte von beiden Seiten und aus allen Generationen zusammen. An Familiennamen sollen, stellvertretend für die Aufzählung aller Teilnehmer, genannt werden: Endres, Klein, Johann, Thies, Koch, Brachmann, Sturm, Graf, Kiesen, Becker, Blug, Biel, Risch, Herrmann, Buchheit, Momper. Tausch, Schmitt, Schug und Schu. Ganz links im Bild sehen wir den Helfer in der Küche und bekarmten Hausmetzger und -schlächter Schedler-Stumm.

36. Um seine Fahne schart sich der Jünglingsverein Außen 1917. Selbst die Jüngsten tragen 'Vatermörder' und 'Gilet'. Den Rockaufschlag ziert ein Festbändchen. Der Anführer der Spielleute hält den Tambourstab in militärischer Habt-Acht-Stellung, In Position waren die Jungmannen - gleiche Brüder, gleiche Kappen - vor dem Gasthaus Hoffmann (Wittfrau) gegangen. Manche Schmelzer Familie wird ihren Stammvater erkennen.

37. Die Limbacher waren immer und sind heute noch gesellig und vereinsfreudig. Der Quartettverein ist einer der ersten Kulturträger im Ort. Seit 1928 führt er die Lyra in seinem Vereinsernblem, wie auch den Vogel Phönix, der sich im Feuer verjüngt, als Sinnbild der Unsterblichkeit. Hier wohl als Symbol der Vereinstreue und Beständigkeit, wenn die Jugend das Fortleben des Vereins sicherstellt. Der Zweite Weltkrieg hat zwar Lücken in die Reihen dieser Männer geschlagen und vom Tod in der Heimat blieb der Chor nicht verschont. Der Sängergruß schallt dennoch rein und klar über Limbach.

38. Das zwölfköpfige Orchester aus Hüttersdorf hat eine Zeitlang in losem Zusammenschluß bestanden und in den dreißiger Jahren oftmals öffentlich Proben seiner Kunst geben können. Es waren Idealisten und Individualisten, die ihrerseits wieder in der Jugend Schüler fanden, von denen einige sich angenehm an ihre Lehre erinnern werden. Von links nach rechts: Albert Weyand, Franz Reiter, Clemens Jost, Aloys Steimer, Emil Becker, Josef Becker, Heinrich ErbeI, Jakob SinnweIl, Lorenz Schmidt, Felix Krämer, Ferdi Becker und Alfred Bachmann.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek