Schmelz in alten Ansichten Band 2

Schmelz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Lorenz Schmitt
Gemeente
:   Schmelz
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4880-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schmelz in alten Ansichten Band 2'

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49. Mit ehrlichem Handwerkerstolz präsentieren Karl EngstIer (1872-1953) und sein Geselle Paul Engstier vor ihrem Haus in der Bettinger 'Nachtweide' ein 12-Speichenrad, dem sie neue Felgen eingezogen haben. Es ist kein ordinäres Rad mit Holznabe und Lunnen, wie wir sie am Kastenwagen im Vordergrund sehen. Der hat hinten 14 und nur vorn 12-Speichenräder, ebenso wie der "Temmelkarren' hinter dem Buchenscheitholz. Rechts neben dem Hausvater, seine (2.) Frau Elisabeth Kannewe aus Eppelborn (1874-1955) und Tochter Anna Engstler, spätere Frau des Peter Sträßer aus Bettingen. An den Händen faBt sie den Nachbarjungen Richard Scheid. Versteekt in der rechten Bildseite, Gerhard Engstier aus dem Haus Engstler-Noß, Nachtweide. Die Eisenreifen hatte damals der Schmied Lorenz Croon aus Hüttersdorf aufgezogen, der Nachfolger in der Werkstatt des Johann Becker (Schmied-Katt).

50. Viele erkennen in dem 'Goldjungen' rechts 'Meiersch Theis' aus Bettingen, hier im Kreis der Familie seines Onkels Johann (genannt Schängel) Bernarding, der Tante Elisabeth (Lies) geborene Wilhelm aus Goldbach und deren Kinder Käthchen, Franz und Anna. Unvergessen im Männergesangverein 1876 ist sein kräftiger Tenor, den er nach den Proben, am Büfett, ausklingen ließ im Sologesang, dabei seine Sangesbrüder animierte zum mehrstimmigen Einsatz und Mitsingen. Keiner erreichte seine Stimmlagenhöhe und keiner übertraf ihn in der Ausdauer.

51. Eines der größten Geschäfte der dreißiger Jahre in Hüttersdorf war das Kaufhaus des Johann Turner (Abels Johann). Er stammte aus 'Abels-Haus' im 'Langen Ecken'. Im kleinen Format verkörperte das Sortiment dieses Kaufhauses schon die Anlage der heutigen Großkaufhäuser im städtischen Bereich. Mit seiner Familie verzog Johann Turner im Jahr 1933 nach Bergzabern in seinen neuen Wirkungskreis. Die Nachfolge war ein 'Kaiser's-Kaffee-Geschäft'. Von der Tür her sehen wir Johann Turner, versteekt zu seiner Linken Sohn Josef, Frau Elisabeth (Lissin) geborene Biesel, Anni Turner (im Kloster Bergzabern), Maria Turner, spätere Frau Schardt, und Agnes Turner, spätere Frau Rech. Auf der Treppe im Vorgarten steht Sohn Erich Turner.

52. Bis 1845 gingen die Michelbacher Kinder bei Wind und Wetter über den Berg nach Nunkirchen zur Schule. Dann fand man zum Unterricht einen Schulraum im Ort, in dem auch die Auscheter Kinder aufgenommen wurden. Ein richtiges Schulgebäude bauten die Michelbacher unter Bürgermeister Johann Müller im Jahre 1911. (Im gleichen Jahr konnte im Dorf die zentrale Wasserleitung verlegt werden.) Zunächst war die Schule zweiklassig. Erst 1958 erweiterte die Schulbehörde auf drei Klassen. Im Bild, das Schulgebäude in Michelbach.

53. Das alte Schulgebäude in Primsweiler, erbaut 1912113. Baukosten: 19800 Reichsmark. Lange wurde die Schule in Primsweiler einklassig geführt, das heißt: Erstes bis achtes Schuljahr in einem Unterrichtsraum. Heute fahren die Schüler von Primsweiler mit dem Bus zur Johannesschule nach Hüttersdorf. Die Heirnatschriftstellerin Maria Croon wohnte lange Zeit in dem Gebäude. Ihr Ehemann war Schulmeister in Primsweiler .

54. Leider ist das Foto aus dem Jahre 1924 abgerissen auf unseren Tisch gekommen. Stellvertretend für die deshalb unerwähnt bleibenden Schülerinnen und Schüler sollen aber die genannt werden, welche wir erkeunen konnten. Es sind die Geburtsjahrgänge 1908 bis 1917. Lehrer ist Nikolaus Croon, der aus Hüttersdorf stammt. Obere Reihe, von links nach rechts: Kurt Merten, Willi Stoll, Heinrich Schneider, Mathilde Schröder, Hilde Merten. Zweite Reihe: Lisbeth Grün, Hedwig Selzer, Agnes Sauer, Alban Paulus, Hans Maurer. Dritte Reihe: Clemens Schröder, August Caspari, Peter Steinborn, Susarme Selzer, Lenchen Kuhn, Anna Merten, Hedwig Schweer. Vierte Reihe: August Schmitt, Julius Schmitt, Katharina Hoffmann, Helmuth Croon, Ilse Croon. Die Ehefrau Maria Croon geborene Brettnacher, hatte zu dieser Zeit eine produktive Phase ihres schriftstellerischen Schaffens. Im Jahre 1930 verzog die Familie Croon - drei Kinder - nach Merzig.

55. Lehrer Lauer heißt der Mann mit dem prächtigen Rauschebart. Die Limbacher Schulbuben der Jahrgänge 1895, 1896 und 1897 werden es ihm gegenüber nicht an Respekt haben fehlen lassen. Ob der Schulmeister diese Knaben alle zu seinen Füßen sitzen hatte, ist fast unwahrscheinlich. Eher ist anzunehmen, daß die Aufstellung für den Fotografen in Abwesenheit anderer Lehrpersonen erfolgte.

56. Einen Eindruck von den Klassenstärken in unseren Dörfern der zwanziger Jahre vermittelt diese Aufnahme des Schuljahrgangs 1921122 in Bettingen. Einschulung 1928 unter Lehrer Leist. Von oben, von links nach rechts: ?, Rome Bohn, Bernhard Steffen, Paul Schäfer, Ernst Jochem, Erwin Hoffmann. Zweite Reihe: Emil Robert, Josef Even, Helmuth Alexander, Herbert Beeker, Peter Scheid, Gerhard Klauck, Kar! Rau. Dritte Reihe: Kar! Kohr, Albert Kiefer, Erhard EngstIer, Martha Hager, Anni Quinten, Maria Leidinger, N. Leist, Peter Kunz, Ewald Backes, Richard Irsch. Vierte Reihe: Apollonia Leidinger, Juliane Scherer, Herta Bambach, Caecilia Engstler, Klothilde Scheid, Martha Müller, Maria Dezes, Regina Bambach, Maria Bettscheider, K1ara Frank, N. Reichert. Fünfte Reihe: Maria Scherer, Mathilde Jochem, Hildegard Hoffmann, Ruth Marx, Elfriede Scheid, Katharina Engstler, Maria Noß, Therese Langenfeld, Irma Bernarding, Zita Wilms, Maria Herrmann. Sechste Reihe: N. Butterbach, Herbert Becker, Alois Zenner, Alois Scheid, Hubertus Wagner, Robert Risch, Albert Simon, Reinhold Schütz, Erwin Rau, Adolf Klein, Helmuth Staudt.

57. Die Bäuerin Maria Dezes geborene Ewen, geboren am 28. Februar 1850 aus Bettingen, sitzend von links die Fünfte, Ehefrau von Joseph Dezes, genannt 'der lange Däs', hielt sich eine Zeitlang in einem Kurort auf, dessen Name nicht überliefert ist. Bekannt für ihren angeborenen Humor wird sie auch dort für lustige Unterhaltung gesorgt haben. 'Lanter besser Läit', verzählt sie daheim. Von ihr selbst heißt es, daß sie zwei Stühle zum Sitzen brauchte.

58. Der streng gekämmte Mittelscheitel, und das durchgeknöpfte Satinkleid bis auf die Schuhe, lassen keinen Zweifel an Züchtigkeit und Biedersinn der Frauen beim Betrachter des Bildes. Das Mädchen ist Margarete Feld, spätere Frau des Michael Schedler, die Mutter, mit Bänderhaube , ist Maria Feld geborene Schmitt, in der Mitte Anna Feld, spätere Frau des Nikolaus Fries aus Gresaubach. Die Jungfrau daneben ist Maria Feld, spätere Frau des Johann Schedler aus Gresaubach, der als Gardekürassier an der Kaiserproklamation im Spiegelsaal von VersailIes am 18. Januar 1871 teilgenommen hat. Deren Sohn, Nikolaus Schedler, diente später ebenfalls bei dieser schweren Reiterei und ist unter dem Namen 'Küraß' im ganzen Umkreis bekannt. Der Knabe legt doch tatsächlich eine Hand an die Hosennaht. Es ist Nikolaus Feld der Vater von 'Hoffrnanns Culla', alle aus Bettingen.

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