Schöneiche in alten Ansichten Band 1

Schöneiche in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Biskup
Gemeente
:   Schöneiche
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5602-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schöneiche in alten Ansichten Band 1'

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58. Schöneicher Straßenbahn. Im Frühjahr 1910 wurde mit den Bauarbeiten zur Schöneicher Straßenbahn begonnen. Die Strecke war 5,6 Kilometer lang, die Spurbreite betrug 1 000 mmo Der erste Zug bestand aus einer mit Benzol betriebenen Motorlokomotive, 'Benzoline' genannt, und einen zweiachsigen Anhängewagen.

59. Am 28. August 1910 war die Jungfernfahrt von dem Vorortbahnhof Friedrichshagen nach Schöneiche-Schloß. Am 5. November 1912 wurde die Straßenbahn bis nach Kalkberge verlängert. Eine neue Epoche begann am 30. Mai 1914, die Benzolloks hatten ausgedient, die Strecke wurde elektrifiziert. Die Straßenbahn fährt noch in der heutigen Zeit.

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60. Restaurant Brachwitz (Haltestelle Knie). 1911 konnte der Fremde mit der Straßenbahn (Benzol-Bahn) nach Schöneiche fahren und die Gaststätte besuchen. Die Gaststätte viel im Krieg den Bomben zum Opfer.

61. Das kleine Postamt im Ortsteil Fichtenau war bis zur Eröffnung des neugebauten Postamtes 1927 geöffnet. Heute ist es Wohnhaus.

62. Die erste von der Gemeindeverwaltung 1907 geschaffene Schule im Ortsteil Fichtenau, die 1913/14 bereits erweitert werden mußte. Bis in die heutige Zeit wurden mehrere Anund Umbauten an der Schule vorgenommen.

63. In der Kurzenstraße in Fichtenau wurde Anfang 1929 die Würzburg- Villa zwangsversteigert. Im Namen der KPD, kaufte der Landtagsabgeordnete Gohlke diese Villa. Das Geld kam von der Schweizer Genossin Mentona Maser. Von 1929 bis 1933 hieß dieses Gebäude 'Reichsparteischule der KPD-Rosa-Luxemburg Haus'. In der Parteischule hielten sich viele bekannte Kommunisten wie unter anderen Ernst Thälmann und Lea Grundig auf. Mit Antritt der Hitlerregierung 1933 wurde die Einrichtung geschlossen. In den zwölf Jahren des Faschismus war es das Adolf-Hitler-Haus. Zu DDRZeiten wurde dem Haus wieder der Name Rosa-Luxemburg-Haus verliehen; es diente als Gedenk- und Bildungsstätte.

64. Schöneiche , Dorfstraße, Teil von dem Schindlerschen Waisenhaus, das Severin Schindler 1735 gründete. In dem Haus wurden Knaben die Elternlos waren aufgenommen. Nach dem Tode des S. Schindler, wurde das Waisenhaus als Stiftung nach Berlin in die Friedrichsgracht verlegt. Von dem Gebäude ist nichts mehr erhalten.

65. Gesellschaftshaus Fichtenau um 1924, damaliger Besitzer Emil Pabe!. In diesem Gasthaus waren in der Woche einmal Filmvorführungen und viele Veranstaltungen die von den Vereinen durchgeführt wurden, Bis in den sechziger Jahren war es als Gaststätte in Betrieb. Heute umfaßt ein Teil Wohnungen, der Rest ist verfallen.

66. Das Lützowhaus, ehemaliges Jägerhaus in der Dorfstraße, ist ein normaler Ziegelbau mit Ziegeldach (Dacherneuerung 1981), erbaut etwa Ende des 18. Jahrhunderts. Nach mehreren Umbauten ist von der ursprünglichen inneren Gestaltung des sogenannten Jägerhauses nichts mehr erhalten. Seine geschichtliche Bedeutung erhielt das Haus durch den Freiheitskämpfer Adolf von Lützow, der hier von Mai bis September 1809 eine Verwundung ausheilte, die er sich in einem Gefecht bei Dodendorf mit französischen Truppen zugezogen hatte. Eine Bronzetafel erinnert noch daran. Das Haus wird jetzt noch als Wohnhaus genutzt.

67. Die Wachsbleiche 1768, gegründet von Friedrich Wilhelm Schütze, war bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts in Betrieb. Die in Schöneiche hergestellten Wachsstöcke gingen in alle Teilen des Landes, vornehmlich an den königlichen Hof Berlin und Potsdam. Dieses Gebäude wurde noch bis 1970 als Wohnhaus genutzt, danach abgerissen.

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