Schöneiche in alten Ansichten Band 2

Schöneiche in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Biskup
Gemeente
:   Schöneiche
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6578-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Schöneiche in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Einleitung

Archäologische Funde, wie Arbeitsgeräte und Leichenbrandurnen, weisen aufersteAnsiedlungen (etwa 3000 bis 1700 v. Chr.) hin. Im 10. bis 12. Jahrhundert gab es lange blutige Kämpfe gegen die hier ansässigen Slawen infolge der Ostexpansion der deutschen Feudalherren.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bauten Zisterziensermönche in unserem Raum die erste Wassermühle. Nach 1230 erfolgte die ersteAnsiedlung durch Bauernsöhne und Handwerker aus dem Gebiet westlich von Elbe/Saale und dem Südharz. Bestimmend für die Standortwahl war die Wasserversorgung durch das Fredersdorfer Mühlenfließ (die Senitz). Durch Rohdung von Waldflächen wurde Holz für die Errichtung der nötigen Gebäude gewonnen und zugleich Ackerflur freigelegt.

Die erste schriftliche Erwähnung über die beiden selbständig nebeneinander bestehenden Orte Schoneyke und Schonebeke erfolgte nachweislich im Landbuch der Mark Brandenburg, das im Iahr 1375 auf Anordnung des damaligen deutschen Kaisers Karl IVangelegt wurde. Jedem Bauern waren 2 Hufen Ackerland zur Nutzung übergeben worden (selten 1), während in Schonebeke auf vierzig Bauernhufen zwanzig Familien lebten. Hinzu kam

die Familie des Pfarrers, des Müllers, des Dorfhirten, des Küsters u.a., so daß diese beiden Dörfer von etwa 5 Familien bewohnt waren, bei durchschnittlich sechs Mitgliedern, also 330 Einwohner.

Die folgenden Jahrhunderte brachten den beiden Dörfern wenigVeränderungen. Die 1985 beantragte unter Denkmalschutzstellung des Dorfangers van Kleinschönebeck ist 1997 vollzogen worden. In Kleinschönebeck als reines Angerdorf, ist noch heute die mittelalterliche Grundbesiedlung ablesbar. Zum Teil ist ein Bestand der sehr alten Bebauung vorhanden, sowie das älteste Mittelernhaus, mit Schilf gedeckt und 'schwarzer Kûche', heute Heimatmuseum. Dieser Gebäudetyp war im östlichen Teil der Mark Brandenburg vorherrschend.

Heinz Biskup

1 Lageplan von Schloß, Park und Gutsdorf aus dem Iahr 1770.

2 Die Schloßkirche, ursprünglich ein frühgotischer Feldsteinbau, wurde 1725 als barocker Putzbau erneuert. DerTurm im Westen wurde hinzugefügt und seitdem mehrfach erneuert. Das Bild datiert etwa von 1910; die Schloßkirche wird seit 1985 restauriert.

3 Kanzelaltar der Schloßkirche von 1 72 5 als dreiseitiger Korb mit ausgeprägt ornamentiertem Fußgesims und großem Schalldeckel, umgeben von zwei Säulen auf schrägen Sockeln; darüber befindet sich ein breit aufgebrochener Giebel mit Strahlensonne. Bild etwa von 19 1 0; der Kanzelaltar ist nicht mehr vorhanden.

4 Der Taufstein in der Form eines barocken Figurenpostaments mit geschweiften Seiten und Ecken und einem Standsockel für den Prediger am Fuß stammt aus dem 14. Jahrhundert, die Taufschale von 1725. Bild etwa von 1910; der Taufstein ist nicht mehr vorhanden.

5 Einfahrt zum Gutshof. Die Tore und Türen bestanden, ebenso wie die Einfahrt zur Schloßkirche, aus Holz. Bild etwa von 1 9 10;

Tore und Türen sind nicht mehr vorhanden.

6 Das Schloß Schöneiche, als Aufbauschule für Mädchen genutzt, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zwar geplündert, war aber als Bauwerk unversehrt. Als 1946 in Schöneiche derTyphus grassierte, diente es als Lazarett und Quarantänestation. 1949 befahl die Gemeindeverwaltung von Schöneiche, das Schloß abzureißen, um aus den Baustoffen Neubauernhäuser zu errichten. Das konnte nicht gelingen, da die einstmals luftgetrockneten Handstrichziegel zerfielen, sobald sie aus dem Mauerverband herausgenommen wurden. Bild etwa von 1910; das Schloß existiert nicht mehr.

7 Südansicht des Schlosses. Das Bild wurde etwa 1910 aufgenommen.

8 Schloß, Parkseite. In den Mittelachsen befanden sich die Haupttüren, zu denen beiderseits doppelläufige,

geschwungene Treppen mit zierlich geschmiedeten Gittern hinaufführten. Das Bild ist von etwa 1910.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek