Schongau in alten Ansichten Band 2

Schongau in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Franz Grundner und Harald Scharrer
Gemeente
:   Schongau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6725-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schongau in alten Ansichten Band 2'

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59. Einen herrlichen Fernblick über die Sperbersau in die Allgäuer Alpen gewährt uns diese Aufnahme. Vom Polizeidienerturm aufgenommen, zeigt sich die alte Kulturlandschaft mit Flussaue, Wiesen und Wäldern fast unberührt. Links schimmert der noch ungezähmte, aber wegen langer Trockenheit zu einem schmalen Rinnsal gewordene Gebirgsfluss Lech. Bei jähem Anschwellen seiner Fluten durch einsetzende Schneeschmelze oder längeren Sommerregen pflegte er aber die gesamte Niederung der Sperbersau zu überschwemmen. Über der terrassenförmig ausgebildeten und nach ihrem damaligen Eigentümer benannten Schärfelshalde sieht man das noch unbebaute Dornauer Feld. (Aufnahme um ]940, Fotograf unbekannt, Sammlung Grundner.)

60. Besonders schön ist diese Fernsicht vom Kalvarienberg über die Dornauer Lechschleife ins schwäbische Land, bevor der Fluss von den Bayerischen Wasserkraftwerken zur Stromgewinnung aufgestaut wurde. Rechts über dem Steilufer der alte Weiler Dornau mit seinem Kirchlein St. Peter. Die Aufnahme zeigt den Lech noch in seiner urhaften Eigentümlichkeit, wie er sich als Wildwasserfluss ehemals offenbarte. Heute hat sich das Bild dieser voralpinen Flusslandschaft grundlegend gewandelt. An Stelle des wild rauschenden Gebirgsflusses mit seinen Auenbändern, silbern schimmernden Kiesbänken und stetig wechselnden Ufern ist nun der träge daliegende Dornauer Speichersee getreten. Wenn auch der Verlust schwer wiegt, so ist dieser Flussabschnitt unter der amtlichen Bezeichnung 'Schongauer See' wegen seiner guten Erschließung und den hervorragenden Wassersportmöglichkeiten zu einem beliebten Freizeit- und Erholungsgebiet geworden.

(Aufnahme um ]930, Fotograf Paul Bromberqer, Simmlunq Grundner.)

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61. Hoch über dem Lechsteilufer befindet sich in friedlicher Abgeschiedenheit der kleine Weiler Dornau. Behäbig und wohlhabend liegen die Höfe im Weideland. Im Bild rechts erkennt man den Bauernhof von Johann StrobL Dahinter zeigt sich halb verdeckt der 'Seitzenhof' von Josef Reßle. 1925 ist das Anwesen abgebrannt und wurde wegen der Brandgefahr etwas abseits im Dornauer Feld wieder aufgebaut. Heute noch vorhandene Mauerreste unterhalb der Auffahrt zum 'Porchet' sind letzte Zeugen dieses Brandes. Der weitere, etwas kleinere Hof - heute Hellmeier - entstand 1863 durch Abtrennung aus dem 'Stroblhof" . Links steht das noch in romanische Zeit zurückreichende Kirchlein St. Petrus. Ein Kleinod, mit dem in gotischer Zeit angebauten fünfseitigen Chor und zwar nicht gerade üppiger, aber dafür sehr qualitätsvoller Innenausstattung. Der Weiler gehörte jahrhundertelang zum Kloster Steingaden und wurde erst 1818 nach Schongau eingemeindet.

(Aufnahme um 1920, Fotograf unbekannt, Simmlunq Grundner.)

62. Zwei Töchter des Malermeisters Stegmüller sind hier am Brunnen an der Marktoberdorfer Straße fotografiert. Eine sitzt leicht erkermbar am Brunnenrand, die Andere versteckt sich hinter den Steinen und ist erst auf den zweiten Blick zu finden. Die Brunnenanlage befand sich am Rößlekellerberg stadtauswärts auf der rechten Seite, direkt in der Rechtskurve zwischen der Abzweigung zum Gartenweg und der heutigen Zufahrt zum Fußballplatz. Sie wurde von aus dem Hang austretendem Quellwasser gespeist und auch als Viehtränke verwendet. Von seiner Gestaltung her erinnert der Brunnen mit seiner hohen Rückwand aus Naturstein und dem niedrigen Brunnenbassin an eine künstliche Grotte. Die reizvolle kleine Anlage besteht heute nicht mehr. Ihre überwucherten Reste sind aber noch am Straßenrand zu erkennen. (Aufnahme ] 92 Oer Jahre, Fotograf Anton Stohr, Eigentum Rita Schmidt.)

63. Anlässlich eines Sommerfestes der Firma Haindl ist hier der dicht bevölkerte Biergarten beim Rößlekeller mit dem über dem eigentlichen Keller stehendenAusfugslokal fotografiert. Der Rößlekeller, der namensgebend für die Steigung der Marktoberdorfer Straße nach Schongau-West war, wurde in den Jahren 1828/29 als Sommerbierkeller der Brauerei Rößle erbaut. Im Zuge der Anlage des Fliegerhorstes Schongau (vg!. Abb. 71) wurde das oberirdische Gebäude abgebrochen und der Keller mit dem 'Rößlekeller-Steinbau', der zuerst die Bauleitung der Luftwaffe und dann ein Offizierswohnheim mit Kasino beherbergte, überbaut. 1945 besetzten US-Streitkräfte das Gebäude und nach deren Abzug wurden Flüchtlinge in ihm untergebracht. Heute befindet sich in der Anlage da

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