Schonnebeck in alten Ansichten

Schonnebeck in alten Ansichten

Auteur
:   Walter Rieken
Gemeente
:   Schonnebeck
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5354-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schonnebeck in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Der heutige Essener Stadtteil Schonnebeek - der Name wird schon 1220 in der großen Vogteirolle des Grafen Isenberg-Altena erwähnt - war vor vielen Jahren ein Bauerndorf, das aus etwa 25 Höfen oder Kotten und dem

Wappen op dem Diecke Rittergut Portendieck

bestand. Der Name läßt sich von den Teichen ableiten, die das Gut umgaben und von einem 'schönen Bach' (Schonnebeck) gespeist wurden, der heute nicht mehr vorhanden ist. Die von Dieck, ein altes Dienstmanngeschlecht der Bischöfe von Münster, kamen 1278 nach Essen. Sie erwarben Grundbesitz in Schonnebeek und waren erbberechtigt am Wildpferdegestüt im Emscherbruch. In ihrem Wappen wechselten sie den Ritterhelm gegen eine Prame, eine zangenartige Klemme für die Wildpferde, aus.

Die männliche Linie der von Dieck endete 1508. Die

Tochter heiratete Dietrich von der Porten, der sich dann Porten zum Dieck nannte. Er ließ das verfallene Gut, das bald 'Portendieck' genannt wurde, mit Bewehrungen und Gräben versehen.

Durch die Erbtochter Margarete kam Portendieck um 1650 an Hugo von Schüren von Haus Horst an der Ruhr, der nach Schonnebeek kam und 1670 starb. Das Gut verschuldete immer mehr und gelangte um 1740 an den Freiherrn Franz Ferdinand Wenge, der als Domkapitular in Münster lebte. 1789 starben die Wenges aus. Vergeblich versuchte man, das Gut zu verkaufen; schließlich gelangte es an den Landrat des Landkreises Essen, Freiherr von Hövel.

1850 brannte das Gutshaus ab. Den übrig gebliebenen Rest kaufte 1914 die Gemeinde Schonnebeck, um dort eine Ziegelei zu errichten. Heute erinnert nur noch die Portendieckstraße an das alte Rittergut, das sicher einmal das Schmuckstück Schonnebecks gewesen ist.

Schonnebeek war ab 1808 eine Bauerschaft der Bürgermeisterei Altenessen, gehörte ab 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg und wurde 1929 nach Essen eingemeindet.

1. Im Jahre 1795 war Bauer Schetter Aufsitzer des Hofes. 1841 wurden Friedrich Anton von Hövel und Adolphine Freifräulein von Hövel Eigentümer. Der nächste Eigentümer, die Familie von und zur Mühlen, verkaufte den Hof wieder. Er gelangte schließlich in den Besitz der Stadt Essen, die ihn mit der GBAG tauschte. Ab 1926 wurde der Hof von den Eheleuten Paul Oberwalleney und Maria geborene Schetter bewirtschaftet. Das Foto stammt aus dem Jahre 1934.

2. Im Jahre 1668 war Dietherich Drost zu Viefhausen Aufsitzer des Hofes. 1826 besaß Philipp Droste den Hof. 1900 wurde der Hof vererbt an Witwe Maria Droste und deren Tochter.

3. Der Viefhaus-Hof an der Hallostraße ging 1890 auf den Landwirt Wilhelm Viefhaus über und gelangte 1908 in den Besitz der Zeche Zollverein. Das Foto stammt aus dem Jahre 1963.

4. Dem Hofbesitzer und Beigeordneten Wil helm Viefhaus wurde am 16. Mai 1898 in Anerkennung seiner 50jährigen Tätigkeit in öffentlichen Ämtern der Kronenorden 4. Klasse verliehen, der ihm vom Freiherrn von Hövel und Bürgermeister Meyer überreicht wurde.

5. Der 1726 erbaute Hof Kaldekirche stand an der Ecke Drostenbusch/Gelsenkirchener Straße. 1899 erwarb ihn die Zeche Zollverein. Bis 1930 wurde der Hof von der Familie Kaldekirche bewohnt. Er brannt 1932 ab und wurde dann abgerissen.

6. Ophoffs Hof. Im Jahre 1668 war Georg Op hof Aufsitzer des Hofes. 1717 wurde ein neues Wohnhaus errichtet. Letzter Bauer auf dem Hof war Heinrich Ophoff, von dem 1952 die Stadt Essen den Hof erwarb. Später wurde auf einem Teil des Hofgeländes die ECA-Siedlung errichtet.

7. Das Foto zeigt die Eheleute Heinrich und Elisabeth Ophoff mit ihrer Tochter Johanna und ihren Söhnen Heinrich und Paul um 1900.

8. Auf dem Bild aus dem Jahre 1904 sieht man im Vordergrund die Eheleute Heinrich und Maria Brandhoff geborene Ophoff. Vor dem Haus und Stallgebäude mit dem großen Termentor stehen eine Kippkarre mit Kornsäcken und ein Jauchewagen. Links neben dem Hauseingang sieht man einen Brunnen und oben am Wohnhaus befindet sich ein Aufzug, der das Korn in Säcken auf den Kornspeicher befördert.

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