Schorndorf damals und heute

Schorndorf damals und heute

Auteur
:   Reinhold Zeyher
Gemeente
:   Schorndorf
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6690-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schorndorf damals und heute'

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48. So zeigt sich die Kreissparkasse Schorndorf im [ahre 2001 dem Betrachter. Im [ahre 1938 wurde die Schorndorfer Kasse nach einer Kreisreform, die den Kreis Schorndorf dem Kreis Waiblingen zuschlug, der Waiblinger Kasse angegliedert. Heute firmiert das Institut-SWN-Kreissparkasse-Rems-Murr-Kreis. Neben der Zentrale zählt Schorndorf heute zu den umsatzstärksten Filialen.

49. Nördlich der Bahnlinie wurde in den zwanziger [ahren die Nährmittel- und Teigwarenfabrik ]. Zeyher Söhne erbaut. Die Firma, die sich gut entwickelt hatte, musste dann aber im Zuge der Marktverdrängung der Mittelständler durch mehrere Großbetriebe in den sechziger [ahren ihre Plorten schließen. Als Käufer trat die AüK Schorndorf an, die ebenfalls aus ihren vorherigen Räumlichkeiten hinausgewachsen war. Sie errichtete auf dem Gelände ihr Verwaltungsgebäude.

SO. Der Blick fällt auf einen Blockbau der späten sechziger [ahre, eingebettet in einen Grüngürtel. Die vorher selbständigen Ortskrankenkassen Schorndorf und Waiblingen sind heute zusammengeschlossen, aber beide Institute verwalten eigenständig ihren Kundenkreis. Der Schorndorfer Kasse ist ein großes Gesundheitszentrum angeschlossen.

51. Im Blickpunkt die ehemalige 'Vogtei' der Amtssitz des Untervogts, der als Landesbeamter Stadt undAmt Schorndorf vorstand (Landrat). 1683 wurde diese Oberbehörde - da im Dreißigjährigen Krieg am Standort in der Oberstadt verbrannt - an den heutigen Standort, wo vordem die Friedhofskapelle ihren Platz gehabt hatte, verlegt. Die Vogtei versah dort ihren Dienst bis ins frühe 19. Jahrhundert. Damals gab es eine erste Kreisreform. Aus Stadt und Amt Schorndorf wurde das Oberamt gebildet; der neue Chef war der Oberamtmann. Der Amtssitz wurde ins Burgschloss verlegt. Das leerstehende Gebäude übernahm die Kirchengemeinde als pfarrhaus.

52. In den achtziger [ahren hat die Kirchengemeinde das pfarrhaus - Alte Vogtei - aufgegeben und einen Neubau hinter dem Martin-Luther-Haus bezogen. Wie die Aufnahme zeigt, ist der neue Besitzer, Inhaber eines Radio- und Fernsehbetriebs, äußerst pfleglich mit der alten, wertvollen Bausubstanz umgegangen, sodass trotz Einbau einer modernen Ladeneinrichtung, die alte Fachwerkstruktur ablesbar geblieben ist.

53. Der Grafenkelterplatz an der Neuen Straße ist im Bild. Die stattliche Kelter, die vorher dort stand, war im Iahre 1900 abgebrochen worden und hatte Raum geschaffen für eine GrünOase. Davor, gegen die Untere Hauptstraße, hatte das Gasthaus und Metzgerei 'Zur Linde' seinen Standort, von den Bürgern als 'Schlichtener Bahnhof' bezeichnet. Dort war der beliebte Aufenthaltsort der Bauersleute und Händler, die vom Schurwald herunter ihre Produkte auf die Märkte brachten, aber auch ins Haus lieferten. Nach getaner Arbeit verschnauften sie in der Linde bei einem Glas Bier oder einen Viertele.

54. So präsentiert sich der 'Schlichtener Bahnhof' heute. Zu Anfang der sechziger [ahre hat sich nach Abriss der Linde dort ein Möbelhaus angesiedelt und Räumlichkeiten für den Möbelverkauf geschaffen. Aber bereits nach einigen [ahren erstand ein Lebensmittelanbieter das Gebäude und richtete ein Feinkostgeschäft mit Obst- und Gemüseabteilung ein.

ss. Zu sehen ist wiederum eines der typischen alten Handwerkerhäuser neben dem heutigen Feinkostgeschäft in der Unteren Hauptstraße, um 1900. Dort betrieb der Kaufmann Immanuel Friedrich Veil ein Gemischtwarengeschäft mit SchwerpunktTextil. Die Großfamilie Veil gehört zu den alteingesessenen Bürgergeschlechtern, das mit mehreren Familien bis heute in der Stadt ansässig ist. Einige Angehörige von Veil-Familien haben sich im 19. Jahrhundert dem Gemischtwarenhandel zugewandt und hatten allerhand 'Spezereien'. Immanuel Friedrich Veil übernahm ins Verkaufsprogramm als neue Sparte den Tuch- und Stoffhandel, sowie Weiß- und Kurzwaren.

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~ 56. Das Haus ist noch immer im Besitz der Nachkommen des Immanuel Friedrich Veil. Auch das Gebäude zeigt äußerlich noch die Architektur des 17. Jahrhunderts. Aber den Denkmalschützern der jüngeren Zeit ist es gelungen, die modernen geschäftlichen Erfordernisse gekonnt in den Altbau zu integrieren, und den Gemischtwarenladen in ein Haus, 'rings ums Bcu ', zu überführen. Geändert hat sich seit 1934 auch der Straßenname. In diesem [ahr wurde in der Stadt der 100. Geburtstag Gottlieb Dalrulers gefeiert. Ihm zu Ehren wurde das untere Stück der Hauptstraße in Gottlieb-Daimler-Straße umbenannt.

57. Im Bild ist die Einmündung der Schlichtener Straße in die Untere Hauptstraße, um 1900. Der Strom der Kirchgänger ist auf dem Heimweg vom Gottesdienst. Kinder vom Kindergottesdienst haben sich zum Gruppenbild versammelt. Die Häuser in der Unteren Schlichtener Straße sind durchweg verputzt, zeigen aber in den Erdgeschossen die Merkmale älterer Bauweisen. Die Gerätschaften im Vordergrund stehen vor der Schmiede des Schmiedemeisters Strähle und sind dort wohl zur Reparatur aufgestellt.

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