Schorndorf damals und heute

Schorndorf damals und heute

Auteur
:   Reinhold Zeyher
Gemeente
:   Schorndorf
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6690-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schorndorf damals und heute'

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68. In einerVorderansicht die katholische Heilig-Geist-Kirche. Begonnen wurde mit dem Bau 1952, die Einweihung erfolgte 1955. Beachtenswert im Schiff die ornamentierten Oberlichtfenster in blau und rot. Die Fenster in den Seitenschiffen schildern rechts Stationen aus dem Marienleben, links die des Kreuzwegs. DerTurm ist als Campanile etwas von der Kirche abgerückt. Er hat eine Höhe von 40 m und ist über eine Kletterschalung hochgezogen. Die zurückgesetzten Seiten mit Reliefbildern in Negativausführung des Schorndorfer Künstlers Alfred Seidel (t) geschmückt, illustrieren das Wirken des Heiligen Geistes. Im Untergeschoss befinden sich die Gemeinderäume, wo auch Veranstaltungen verschiedener Art stattfinden.

69. Der Blick fällt auf den Alten Friedhofund zwar auf das nördlich gelegene Eingangsportal. Am 1. April 1839 wurde mit der Beerdigung des Hutmachermeisters Johannes Daimler, einem Onkel des Auto-Erfinders Gottlieb Daimler, der damals gerade fertiggestellte 'Neue Gottesacker' neben den eingeebneten Außenwerken der ehemaligen Festungsanlagen, seiner Bestimmung übergeben. 1879 wurde die im Mittelgrund sichtbare Aussegnungskapelle, als 'Friedhofskapelle' bezeichnet, in Gebrauch genommen. In den neunziger [ahren konnte die Kapelle restauriert werden und dient heute für kleinere kulturelle Veranstaltungen als Veranstaltungsort. Neben der Kapelle haben Reinhold und Gerda Maier - Reinhold Maier ist in Schorndorf geboren und war der Gründer des Südwest -Staates - ihre letzte Ruhestätte gefunden. 2006 wird der alte Gottesacker in eine städtische Parkanlage ungewidmet.

70. Dieser Bildausschnitt zeigt in einerTotalaufnahme die in den achtziger [ahren neu errichtete Friedhofskapelle auf dem 'Neucn Friedhof'. Bereits im [ahre 1930 war der Gottesacker beim Feuersee zu klein geworden, Erweiterungsmöglichkeiten waren nicht gegeben. Deshalb entschloss sich die Gemeindeverwaltung unter dem letzten Stadtschultheiß Jakob Raible, auf dem weit südlich vor der Stadt gelegenen Hungerbühl einen neuen Waldfriedhof zu errichten. 1931 war die Anlage fertiggestellt mit Friedhofskapelle und Betriebsgebäude. Die ganze Anlage entsprach bereits zu Anfang der siebziger [ahre nicht mehr den Erfordernissen, sodass Maßnahmen ergriffen werden mussten. Heute umfasst das Friedhofsareal 7,02 ha.

71. Im Blickfeld das zu dieser Zeit gerade in Betrieb gegangene Bezirkskrankenhaus Schorndorf. Erbaut wurde die Klinik vom königlichen Oberamt Schorndorf, Sitz Burgschloss, und zwar in den [ahren 1907/08. Im [ahre 1908 konnte das Haus seiner Bestimmung übergeben werden. Es war für die damaligen Verhältnisse ein modernes und geräumiges Krankenhaus. Der Standort an der südlichen Peripherie der Stadt war gut gewählt und eröffnete den Patienten in der Genesungszeit herrliche Ausblicke über die Stadt und die Talweitung. Das erste Bezirkskrankenhaus um 1880, gegenüber dem neu erbauten Karls-Frauen-Stift erbaut, diente ab dato bis 1917, als neue Kindergärten neben dem Alten Friedhof eingerichtet wurden, als 'Kinderschûlc'.

72. Im [ahre 1970, das alte 0 beramts- Krankenhaus ist längst zum Kreiskrankenhaus im Kreis Wai blingen geworden, musste von der Kreisverwaltung an einen Neubau gedacht werden und zwar mit wesentlich größerem Umfang undAngebot an Betten. Die Lösung brachte ein Winkelbau mit Flachdach am alten Platz, der im Iahre 2000/01 durch einen modernen Anbau erweitert wurde. Ganz links im Bild, sozusagen als Erinnerung an das Vorgänger-Areal, das 1938 erstellte Schwesternhaus.

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