Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Ekkehard Thon
Gemeente
:   Schöppenstedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2008-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3'

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VORWORT

In dem vorliegenden Band begegnen wir hauptsächlich Menschen auf historischen Fotos, wie sie in ihrer Zeit lebten. Wir sehen Menschen beim Empfang eines Regenten, bei heimatlichen Spielen. Jede Generation hat ihre eigene Zeit.

Viele Bürger sind nicht mehr unter den Lebenden. Nur die, die eventuell als Kinder dabei waren, können die Fotos noch dokumentieren. Trotzdem, Lücken bleiben immer, so auch in diesem Bildband. Deshalb erhebt auch er keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wohl aber sollen neue Impulse und Anregungen gegeben werden, weitere Fotos von Schöppenstedt zu sammeln.

Sicher werden die Bilder aus längst vergangenen Tagen bei der älteren Generation Erinnerungen an Schöppenstedt aufleben lassen und der Jugend einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren vermitteln. Das ist auch die Absicht und das Anliegen bei der Zusammenstellung dieses dritten Bildbandes von Schöppenstedt.

1. Schöppenstedter Heimatspiele 1934. 'Altdeutscher Tanz', ausgeführt von Schöppenstedter Töchtern.

2. Der Gedanke, dem Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig ein Ehrenmal zu errichten, kam 1909 auf. Es waren die Schöppenstedter Herren Registrator Robert Brümmer, Rentner Theodor Rabetche, Malermeister Herrnann Rabetche, Feldhüter August Krusekopp, Schlossermeister Herrnann Oelze, Kaufmann Ernst Hanne, Dentist Erich Rüscher und Oberwachtmeister Hotze, die zu diesem Vorhaben einen Ausschuß bildeten.

Den geeigneten Findling aus dem Quellgebiet des Sauerbaches Sambleben transportierten der Maurermeister Wilhelm Schwieger und dessen Polier Max Thiele mit vielen Helfern und einem Pferdegespann des Gutsbesitzers Rudolf von Hantelmann, Sambleben zur Wilhelmstraße (jetzt Jasperstraße).

Der Gedenkstein zur Erinnerung an die 100. Wiederkehr des Tages, an dem der 'Schwarze Herzog' wieder seinen Fuß über Roklum, Winnigstedt und Wolfenbüttel auf braunschweigischen Boden, nach dem Gefecht am Kühlinger Tor in Halberstadt, setzen konnte, wurde am 21. August 1910 eingeweiht.

Foto: Die. Schöppenstedter warten auf das Prinz-Regentenpaar.

3. Der Herzog, der noch den Namen Oels führte, erhielt diesen von seinem Bruder. An das ehemalige Fürstentum Oels in Niederschlesien erinnert die Kreisstadt Oels. Das kleine Fürstentum war durch Heirat des wegen seines Sarkasmus und seiner körperlichen Ungestalt bekarmten und auch gefurchteten Prinzen Friedrich August von Braunschweig mit der einzigen Tochter des Herzogs Karl Erdmann von Württemberg an das braunschweigische Herzogshaus gekommen. Da jedoch der Prinz ohne Leibeserben starb, kam das Fürstentum an seinen Bruder Friedrich Wilhelrn, der sich nach dessen Besitz 'Herzog Oels' nannte. Sein Onkel, König Friedrich 11. von Preußen, der 'Alte Fritz', hatte ihn bereits 1785 zum Lehnsnachfolger erklärt.

Das Fürstentum umfaßte bei der übernahme 37 Quadratmeilen und zählte etwa 100000 Einwohner. Die damalige finanzielle Lage war nicht günstig, aber durch die Ubernahme des Fürstentums gelangte Friedrich Wilhelm zu einer selbständigen Stellung, die für seine späteren Unternehmungen als 'Schwarzer Herzog' gegen Napoleon I. von größter Wichtigkeit werden sollten. An ihn erinnern weiter noch der Gedenkstein im Flecken Hessen an der Straße nach Dardesheim (DDR) und in Braunschweig der imposante Obelisk auf dem Löwenwall.

Fotos: Ehrenwache am Denkmal.

4. Zur Denkrnalsenthüllung hatten die Sehöppenstedter den Prinz-Regenten Herzog Johann Albreeht zu Meeldenburg eingeladen.

Der Chronist sehreibt:Zum Besuch des Herzog-Regentenpaares hatte unsere Stadt reichen Festschmuck angelegt. Um 3 Uhr nachmittags verkündete Glockengeläute die Ankunft der Herrschaften, die von Bansleben im Automobil kommend an der Stadtgrenze von Kreisdirektor Krûger, Wolfenbüttel begrüßt, in die bereitgehaltenen Wagen stiegen und durch das Stobentor die reichgeschmückte Stobenstraße entlang zum Marktplatz fuhren. In ihrer Begleitung befanden sich Minister Hartwieg. sowie Graf und Gräfin Rantzau.

Foto: Das Regentenpaar auf dem Marktplatz.

5. Auf dem Marktplatz hatten die städtischen Behörden, die höheren Staatsbeamten, etwa 50 Ehrenjungfrauen und sämtliche hiesigen Vereine, sowie die Schulen Aufstellung genommen. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Bürgermeisters Kloeke und überreichung eines Blumenstraußes durch Fräulein Kloeke verließ das hohe Paar den Wagen und nahm in einem zu diesem Zweck erbauten Pavillon, dem Herzog-Eriedrich-WilhelmGedenkstein gegenüber, Platz; hier hatten die oberen Klassen der Bürgerschule, die das niederländische Dankgebet sangen, sowie der Denkmals-Ausschuß Aufstellung genommen. Superintendent Dr. Beste hielt die Weiherede. Er gedachte der schweren Zeit, in der Herzog Friedrich Wilhelm für das deutsche Vaterland kämpfte und warf einen kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Gedenksteins.

Foto oben: Bürgermeister Kloeke begrüßt den hohen Besuch. Im Hintergrund die Ehrendamen. Foto unten: Fräulein Kloeke überreicht einen Blumenstrauß.

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