Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Ekkehard Thon
Gemeente
:   Schöppenstedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2008-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3'

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21. Der Hohe Rath erscheint und der Bürgermeister spricht, zum Volke gewendet:

Hoher Rath, mine leiwen Schepensteer un wat süß van butten noch da is!

Sied mik alltauhope wilkomen! Wie hätte all manchet Fest tausammen fiert un manchet Fatt tausamm all leer makel. Ji wett ja: hat de Bure Jeld, hat't alle Welt! Un darumme meine ick, wie könnt üsch hier in Schepenstee ok mal wedder en richtigen un düchtigen Fierdag verlewen! Damidde will'k nu bileiwe nich 'eseggt habben, dat Ji jüch van Stund an up de Bärenhut leggen sallt - un nu usen leiwen Herrgott schalten un walten laten söllt, nä - nä . ick meine man: allet mot passig sin in dä Welt, un dä Slackwost mot allemal saulang henrecken, bet dat dä Kuckuck allwär raupen dauht un dä Schinken anesnetten weren kann, - etwaig sau, as ick dat hüde taum Fräuhstücke ok dahn hew! Un wenn wi hüde nu ok mal en betten scheiwe laen dauht, un wenn't hüde nu ok mal en betten dulle geiht - morjen ward davor allwär duppelt kiemig in dä Hänne spucket un danne geiht wä't hastenicheseihn! Un sau sall et sin un blewen, un sau mag ick dat ok jeren li'en! - Un danne häw ick jich noch wat von amtswejen tau vermellen: Tauhören hier:!

Foto: Sitzung der Schöppenstedter Ratsherren A.D. 1505.

22.Wat use Schaarwache düsse Nacht besopen andrifft, dat schall bet var dä Husdöhre mit dä Handkare fäuert weren - kost' en halwen Silbergraschen - wä aberst - (tauhören hier! wat jetze kummt, dat geiht dä Lühe van butten an): un wär von butten besopen upstöbert ward, däne smitt use Schaarwache ohn Gnad strax ower use Stadtmure weg!

Merket jüch dat!

Sau' - ick häw nu mine Schuldigkeit as Burgemester 'edahn, un nu kann ick gottlow uphoren, mine Tunge is all drög!

Tauvörst aberst:

Hie guet Schepenstee allewege!

Heil! Heil! Heil!

Foto: Landsknechte.

23. Fahrende Scholaren kommen eingezogen .... uns geht die Sonne nicht unter ... , singen sie, freundlich begrüßt von den Schönen des Städtchens, Wehmütig winken sie ihnen beim Scheiden nach.

Kaum sind sie fort, so zieht eine Rotte Landsknechte auf. Von Hieben und Stichen sind ihre Gesichter entstellt, blutige Verbände tragen sie. Der Stadtbüttel fragt sie aus: 'Wie kometje in use Stadt rin?' Belustigt erwidern sie: 'Jä, wenn jue Dorwache besopen is ... !' Quartier wollen sie haben, denn sie sind Söldner des Herzogs. Lagerleben rollt sich ab, mitten auf dem Marktplatz lagert sich die Rotte, spielt und würfelt auf den alten Landsknechtstrommeln. ' ... Landsknechtsleben, lustig Leben ... '

Foto: Musikanten.

24. Der Bürgermeister weist den Büttel an, sie ins Quartier zu führen. 'Bring er mir die Mannen mal tau use Buren, da künnt se sik mal duchtig vullfräten. Un na'en Westendorper Friesassenhowe, da kannste Stücker sesse underbringen, versteihste? Da Herren von Pawel bruket ohnehin kein Zins und Zehnten tau betahlen, da lat se sick denne in Codes Namen man e'mal drieste vullsupen!'

Der Stadtschreiber, des bis dahin vergeblich versucht, sich Gehör zu verschaffen, tritt nunmehr hinzu, reißt dem Anführer den Verband herunter und ruft; 'Seht an, ein Täuscher, ein Komödiant! Wo sind denn seine Blessuren? Ich sehe keine Blessuren .. .'

Schöppenstedt war früher geteilt in Westen- und Ostendorf, Grenze etwa Bahnhofstraße-Hotel 'Zum SchwanFriesassenhowe = Kreuzhof. Frie = Frei.

Foto; Eulenspiegel und der Müller.

25. 'Rauben und plündern wollt Ihr in der Nacht, Diebsgesindel und Lumpenpack!'

Der Bürgermeister steht offenen Mundes, ergreift jedoch die Situation beim Schopfe und läßt die Landsknechte gefangennehmen, dabei sprechend: 'Da könnt ji mal wedder seihn, wat wie Schepensteer doch vor klauke Lue sind ... !'

Nun naht, von Küblingen kommend, der Postreiter aus Scheyningh (= Schöningen). In seiner Ledertasche trägt er eine Anzahl auf Büttenpapier geschriebener Briefe und überreicht sie dem Ratsbüttel. Dieser verliest die Anschnrten und verteilt unter großem Gaudium die Briefe an die ehrbaren Jungfrauen der Stadt.

Foto: Der Postreiter aus Schöningen.

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