Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Ekkehard Thon
Gemeente
:   Schöppenstedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2008-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3'

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26. Der Stadtschäfer überquert mit seiner Schafherde den Marktplatz. Der Büttel ruft ihm zu: 'Kunrad, Kunrad, loure man! Du moßt besserup Dinen Schafbock passen! Na, dä hat aberst düsse Nacht schöne Döneken emaket, klempert öwer de Stadtmure weg un maket halw Schepenstee glue .. .'

27. In einem Reisewagen naht jetzt Tetzel, begleitet von zwei Mönchen. Pergamentrollen, Gänsefedern und ein großes Tintenfaß liegen auf dem Tisch. Vor dem Rathaus begegnet ihm Ritter Hagen, vom Elm kommend. Zwischen ihnen entspinnt sich das bekannte Gespräch über etwa noch zu begehende Sünden. Mit einem Ablaßzettel versehen, verläßt Hagen in Richtung Küblingen den Platz, während Tetzel in seinem Wagen auf anderen Wegen dem Elm zueilt, nicht ahnend, daß ihm Hagen doch den Kasten rauben würde, als die noch zu begehende Sünde.

Nach geraumer Zeit kehrt Hagen mit dem geftillten Geldkasten zurück und verteilt seinen Inhalt unter die schreiende Kinderschar.

Foto: Tetzel vor dem Rathaus.

28. Am Schluß der Sitzung meldet der Büttel, daß soeben Nachricht eingegangen sei, daß der Ritter Hagen dem Tetzel im Elme den Geldkasten abgenommen habe. Ritter Hagen leert auf das Wohl der Einigkeit, der Heimat und des Bürgermeisters Töchterlein Sieglinde den Pokal. Mit dem Niedersachsenlied schließt die lange Reihe der einzelnen Szenen.

Eine frohgestimmte Menge machte nachts 12 Uhr mit der Verschiebung des Rathauses den endgültigen Abschluß des so ereignisreichen Tages.

Foto: Von links: Wirgau-Mönch und Gleitz-Tetzel.

29. Eine Anzahl Frauen und Kinder verlangt vom Bürgermeister die Loslassung ihrer Männer und Väter, die im Schuldturm schmachten. Sie sollen aber erst freikommen, so meint der Bürgermeister, wenn sie das Geld bezahlt haben. Die Frauen sammeln das Strafgeld zusammen. Während des Sammelns naht ein Strohwagen, auf dem der Possenreißer sitzt und sich nach der Braunschweiger Schwefelbande erkundigt, die vom Wagen ein Faß Bier gestohlen hat.

30. Ein Feldscheer aus Halle tritt mit seinen Gehilfen auf und kuriert die Leute nach seiner Art. Mit einer großen Zange zieht er seinem Patienten einen gewaltigen Zahn aus. Einen anderen befreit er von den Qualen eines 56 Ellen langen Bandwurms.

Foto: Doktor Eisenbart aus Halle zog einen Zahn.

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