Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Ekkehard Thon
Gemeente
:   Schöppenstedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2008-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schöppenstedt in alten Ansichten Band 3'

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31. Nach Einzahlung des Geldes begibt sich der Stadtbüttel, auf der Schulter den schweren Schlüssel tragend, nach dem Schuldturm und läßt die Gefangenen frei. Jubelnd laufen ihnen die Frauen und Kinder entgegen. Zum Zeichen ihrer Besserung wird ihnen aufgegeben Licht in Säcken und Kiepen in das fensterlose Rathaus zu tragen.

Foto: Patrizier Ehepaar aus Brussel. Von links: Bertha Vollmer, H. Renneberg und Stadtbüttel.

32. Nun tritt der Hohe Rat zu einer Sitzung zusammen. Drei wichtige Punkte stehen auf der Tagesordnung:

1. Was soll mit dem Dreckhaufen an der Stadtmauer geschehen?

2. Wie ist der Beschädigung der Pfeiler an der Brücke über die Altenau durch Eisbrecher entgegenzutreten?

3. Was soll mit dem Maulwurf geschehen, der im Rathausgarten alle Blumenbeete und Rabatten durchwühlt hat?

In längeren Beratungen wird den Vorschlägen des Bürgermeisters zugestimmt.

Foto rechts: Plakette.

Foto links: Schornsteinfeger auf dem Rathausdach am Storchennest.

33. Die ersten Schöppenstedter Heimatspiele sind vorüber. Einen vollen Erfolg kann die Stadt für sich buchen. Die legendenhaften Erzählungen über unser liebes, altes Städtchen sind untermauert worden durch das fröhliche Spiel am Himmelfahrtstage Anno 1934. Schöppenstedt hat bekannt: So sind wir! Wir: Nämlich die kleine Stadt am Elmesrand, die so viel in ihren Mauern gesehen hat. Krieg, Brand, Not überwand der werktätige Sinn der Bevölkerung immer wieder im Laufe der Zeiten. Wir, die heutigen Bewohner, sind nur ein Glied in der Kette unserer Ahnen.

Foto: Der Marktplatz mit fröhlichen Zuschauern.

34. Wir bekennen uns zu dem 'Ruhm', der die Geschichte unserer Stadt umwoben hat. Zu dem Ruhm, der darin begründet ist, daß nach schweren Jahren rastlosen Arbeitens, nach hartem Einsatz aller arbeitsfähigen Kräfte, die endliche Wiedererlangung des alten Wohlstandes durch fröhliche Taten gekrönt wurde.

Ja, Schöppenstedter, wir bekennen uns zu unserer Stadt und ihrer Geschichte. Schöppenstedt ist für uns die lebendige Gemeinschaft der Bewohner einer kleinen Stadt. Schöppenstedt ist die Heimat.fn der wir aufwuchsen, mit der wir uns unser ganzes Leben lang verbunden fühlen,

Foto: Landsknechte verlassen das Rathaus.

35. Lebendige Gemeinschaft beschwor am Himmelfahrtstage lustige Begebenheiten aus fast vergessener Zeit herauf. Eine heimatverbundene Spielerschar gab ungekünstelt, und darum so wirksam, ihr Bestes für die Ehre unserer Stadt. Heimat und Stammesverbundenheit spendeten die tiefsten Grundlagen zum Spiel. Schöppenstedter Heimatart im niedersächsischen Stammesraum wollen wir immer hochhalten! Darum, Schöppenstedter, stimmt ein in den Ruf, der für alle Zeiten gelten soll: 'Hie gut Schöppenstedt allewege!'

Foto: Bürgersleute.

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