Schwaan in alten Ansichten Band 1

Schwaan in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Luckmann
Gemeente
:   Schwaan
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5638-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaan in alten Ansichten Band 1'

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27. Lebhaftes Treiben in der Brückenstraße im Jahre 1904 unterstreicht die Bedeutung dieser einzigen Ausfallstraße nach Osten. Das Kaufhaus vorne rechts (später Martin Genz) ist noch nicht umgebaut. Auch Sattler Mierendorfs Neubau (3. Haus rechts) steht noch nicht. Der 'Mecklenburger Hof' (damals 'Pogges Gasthof') verengt am Markt noch die Brückenstraße, die Hausecke wurde erst 1910 abgebrochen, dafür durfte Pogge (später Wahlfeld) ein drittes Geschoß aufsetzen.

28. Die alte Warnowbrücke war eine Klappbrücke, die bei Schiffsverkehr geöffnet wurde. Brückenwärter war ein in der Nähe wohnender Handwerksmeister , der bei Bedarf gerufen wurde. Die Dampfer, später die Motorschiffe, tuteten, was für die Kinder ein Signal war, daß es an der Brücke etwas zu sehen gab.

29. Die stabile Holzkonstruktion der alten Warnowbrücke wurde im Laufe der Jahrhunderte häufig erneuert. Im Vergleich zu Nr. 28 ist erkennbar, daß die hölzernen Waagebalken durch Gitterträger ersetzt wurden. Prahme konnten die ungeöffnete Brücke passieren, Dampfer und Schlepper nicht, sie mußten auch mehr manövrieren. So kam es, daß hier Dampfer 'Bützow' 1912 sank.

30. Im Jahre 1928 wurde eine neue Wamowbrücke aus Stahlbeton und Stahl gebaut. Ihre Pfeiler ruhen auf Stahlbetonpfählen. Vorne rechts sieht man in der Warnow die Fischkästen von Fischermeister Köpcke, der hier sonntags ab 7 Uhr Fische verkaufte. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Waschsteg, wo die Frauen Wäsche spülten, zu sehen; sechs davon gab es an der Wamow.

31. In der Brückenstraße befand sich das Geschäftshaus von Kommissionsrat Krasemann. Neben Lebensmitteln handelte er auch mit Kohlen und Getreide. Auf dem Hof des Grundstücks stand ein Getreidespeicher, der um 1960 abgerissen wurde. Allgemein üblich war, daß die Landkunden anschreiben ließen und die Schulden mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen nach der Ernte bezahlt wurden.

32. Die Luftaufnahme stammt aus dem jahre 1928 zur Zeit der Bauarbeiten an der Warnowbrücke. Erkennbar ist, daß die Warnow einen Bogen macht und an dieser Stelle das Befahren mit größeren Schiffen nicht einfach war. Der mittelalterliche Stadtkern wird umschlossen von der Großen Bergstraße (rechts) und der Warnowstraße (links), die damals noch Große Hinterstraße hieß.

33. Der zeitweise rege Schiffsverkehr - hier eine Aufnahme von 1930 - hatte nur regionale Bedeutung. Motorschiffe bis 200 t Tragfähigkeit transportierten Getreide nach Rostock, Altpapier nach Bützow zur Papierfabrik, oder brachten Brikett aus der Lausitz auf dem Wasserweg. Die Schleppdampfer von Otto Ludewig aus Rostock verkehrten mit Prahmen auf der Warnow und transportierten Mauersteine, Kies und Baustoffe sowie zur Herbstzeit Kartoffeln und Rüben.

Sêhwaan i. M.

Partie a. d. Warnow

34. Lebhafter war an den Wochenenden der Ausflugsverkehr. Ein Fahrgastschiff liegt 1929 abfahrbereit nach Rostock, ein zweites kommt von Rostock und legt bei der Anlegestelle am Kaffeegarten des Hotels 'Erbgroßherzog' an. Links sieht man MS 'Friedel', eine Barkasse mit Glühkopfmotor, die im Fracht- und Passagierverkehr von Schwaan aus bis 1937 eingesetzt war. Hinter den Bäumen sind der Schornstein und der Gasometer der Gasanstalt sichtbar, auf der von 1903 bis 1960 Gas erzeugt wurde.

Smwaan, Roslocker-SlraDe

35. Die heutige Fritz-Reuter-Straße hieß auf dieser Aufnahme von 1904 noch Rostocker Straße. Ganz früher ging nach Westen nur ein Damm durch die sumpfigen Bekewiesen, erst am Ende des 18. Jahrhunderts setzte langsam eine Bebauung ein, nachdem der Friedhof 1771 nach dem Lindenbruch (im Hintergrund erkennbar) verlegt wurde.

36. Ein Bliek in die heutige Rostocker Straße mit der Wasserpumpe bei Martin Schmager, die erst 1955 durch die Wasserleitung abgelöst wurde. Auf dieser Aufnahme ist das viele Stadtgrün auffallend und leider auch hier inzwischen nicht mehr vorhanden.

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