Schwaan in alten Ansichten Band 1

Schwaan in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Luckmann
Gemeente
:   Schwaan
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5638-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaan in alten Ansichten Band 1'

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37. Am sogenannten Doberaner Platz beginnt die Doberaner Straße stadtauswärts nach Westen. Die Häuser entstammen der Gründerzeit und hatten für damalige Verhältnisse schon einen gewissen Komfort. Im rechten Eckhaus wohnte 'Baron' Harder, der seinen Bauernhof verkauft hatte und sich dafür als Rentier dieses Haus baute.

38. Vom Doberaner Platz geht 1910 der Bliek zurück über die Fritz-Reuter-Straße auf die Kirchturmspitze. Die eingeschossigen Häuser sind nach und nach mit den geringen Mitteln, die den Bauwilligen zur Verfügung standen, gebaut worden. Rechts steht an der Ecke noch das alte Haus von Tischler Beeker, links befindet sich das Geschäft des stadtbekannten Kaufmanns 'Kacker'-Schildt.

39. Die Rostocker Straße wurde nach 1850 erst Richtung feldwärts bebaut und im wesentlichen bis 1914 vollendet. Links sieht man zwei Bäckereien nebeneinander, im Vordergrund steht Bäcker Stapelmann vor der Haustür. Damals - im Jahre 1908 - gab es in Schwaan fünfzehn selbständige Bäcker. Alle Fenster der Wohnhäuser hatten im Erdgeschoß Fensterläden, die abends geschlossen wurden.

40. Das Gesellschaftshaus 'Lindenbruch' , später auch 'Schützenhaus', war ein über die Grenzen Schwaans hinaus bekannter Ausflugsort, wie die zahlreichen Außentische und die 'Bierquelle' links bestätigen. Die Aufnahme dürfte von 1900 sein, denn die Friedenseiche von 1871 in Bildmitte ist etwa dreißig Jahre alt. Heute steht auch sie nicht mehr.

41. Beliebt war in Schwaan auch das 'Waldrestaurant' am Weg zum Lindenbruch; der Wirt Richard Wil ken wurde 'Maatki' gerufen. Gegenüber vom Waldrestaurant befand sich der Sportplatz vom Männerturnverein. Heute stehen dort die Wohnhäuser der A WGo

42. Zum Lindenbruch führten alle Wege aus der Stadt über Bekebrücken, wie hier über die Schäferbrücke, die schon auf dem Stadtplan von 1730 enthalten ist. Sie mußte mehrmals erneuert werden; zuletzt wurde 1991 eine Spannbetonbrücke gebaut. Weitere Fußgängerbrücken waren am ersten, zweiten und dritten Steg, von denen aber nur noch der erste Steg (auch 1991 neu gebaut) vorhanden ist.

43. Zu den Anlagen im Lindenbruch gehörte auch der Kuchenpavillon von Konditormeister August Evers. Sonntags und zu Festtagen konnten Spaziergänger und Besucher sich hier zum Kaffeetrinken niederlassen.

44. Vom Bürgermeisterplatz im Lindenbruch konnte man weit über die Beke nach Süden sehen. Die Beke schlängelt sich mäanderhaft durch das Urstromtal, umsäumt von saftigen Wiesen. Auch als Angelgewässer mit reichem Fischbesatz war die Beke bekannt.

45. Durch die Bruchwiesen führte die Franz-Bunke-Allee, benannt nach dem Kunstmaler und Ehrenbürger der Stadt Schwaan, Prof. Franz Bunke. Im Hintergrund sieht man auf den welligen Höhen an der Beke die stadtnahe Parkanlage Lindenbruch.

46. In Schwaan standen drei Windmühlen, auf dieser Aufnahme ist die Scheelsche Windmühle auf dem 'Möllerbarg' an der Rostocker Straße zu sehen. Sie verfiel in den dreißiger Jahren und ist heute verschwunden. Weiter stadtauswärts stand am Benitzer Weg auf dem Trompeterberg bis ca. 1900 die Rusdorfsche Bockwindmühle.

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