Schwaan in alten Ansichten Band 1

Schwaan in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Luckmann
Gemeente
:   Schwaan
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5638-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaan in alten Ansichten Band 1'

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57. Er war schon ein Schmuckstück der Schwaaner Bahnhof auf der Stadtseite 1920 mit den großen, unter Naturschutz stehenden Kastanienbäumen, die wie soviele andere Bäume gefällt wurden. Die gepflegte Anlage vor dem Bahnhof empfing ankommende Reisende; es war der erste Eindruck von Schwaan und der erste Eindruck soll gewöhnlich immer der beste sein.

Haus janzen, Schwaan

58. Der größte Arbeitgeber in Schwaan war der Fischverarbeitungsbetrieb von Franz Janzen. Aus kleinsten Anfängen einer handwerklichen Fischräucherei um die Jahrhundertwende wurde nach der Weltwirtschaftskrise 1923 eine der größten Fischverarbeitungs- und Konservenfabriken Deutschlands. Der Besitzer baute sich an der Niendorfer Chaussee diese Villa.

59. Durch eine eigene Verkaufsorganisation suchte Janzen seinen Absatz zu verbessern, wie diese Aufnahme aus 1927 in Berlin zeigt. Mit Sondereilgüterzügen wurden zur Heringssaison Fische aus den traditionellen Fischereistandorten an der Nordsee angeliefert und eingesalzen bevor sie verarbeitet wurden. Der Versand der Fertigwaren geschah nach einem festen Fahrplan der Reichsbahn bis nach Oberschlesien.

60. Der Badesteig längst der Warnow führt von der Warnowbrücke zur alten Badeanstalt, bevor 1928 die neue Badeanstalt gebaut wurde. Diese Aufnahme von 1908 zeigt auch den Krasemannschen Kornspeicher .

61. Mit der neuen Badeanstalt konnte Schwaan sich rühmen, die schönste Flußbadeanstalt Norddeutschlands zu besitzen. Sie lag in einem Waldstück an der Warnow und war mit ihrem Restaurantpavillon ein beliebtes Ziel stadtnaher Spaziergänge. Viele Jahre war Uhrmacher Franz Jahnke Pächter der stadteigenen Anlage.

62. Aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt ist die Schützenzunft nicht wegzudenken. 1910 feierte sie ihr 40jähriges Stiftungsfest; die Schützenbrüder der Schwarzen und der Grünen Kompanie haben sich zum Erinnerungsfoto aufgestellt. In der Mitte sitzt mit entblößtem Haupt Bürgermeister Fritz Venzmer.

63. Im Jahre 1930 zur Feier des 60jährigen Stiftungsfestes ist Standesbeamter Ernst Kloock Schützenkönig. Neben ihm sitzt der Patron der Zunft, Bürgermeister Gustav Bergmann. Die städtische Polizei ist durch die Wachtmeister Sturm und Albrecht (stehend in Bildmitte) vertreten. 131 Mitglieder hatte die Schwaaner Schützenzunft im Jahre 1930.

64. Seit etwa 1890 entwickelte sich in Schwaan eine Malerkolonie, deren führende Persönlichkeit Prof. Franz Bunke war (stehend, 2. von links). Das Foto um 1900 zeigt einen Kreis von Malerkollegen und Gönnern (Zimmermeister Karl Gumbert sitzt vorne links) bei fröhlicher Runde in Drewes-Hotel. Rudolf Bartels (stehend, 2. von rechts) ist neben Bunke der bekannteste unter ihnen.

65. Rechts: Franz Bunke schöpfte aus den vielen Motiven seiner Heimat immer wieder neue Kunstwerke. Das Beketal und der Lindenbruch hatten es ihm besonders angetan, wo er sommers, während seiner Ferienzeit von der Weimarer Kunsthochschule, häufig mit seinen Malutensilien anzutreffen war.

Oben: dieses Gemälde seiner Heimatstadt schuf Franz Bunke 1928. Wasser - hier wieder die Beke - regte Bunke zu stimmungsvollen Bildschöpfungen an. Die Stadt Schwaan veranstaltete 1930 eine Gemäldeausstellung mit 83 Kunstwerken ihres zum Ehrenbürger ernannten berühmtesten Sohns.

66. Bei Erinnerungen an alte Zeiten darf die Schule nicht fehlen. Über mehrere Jahrzehnte erzog der Lehrer Fritz Kasten die Schwaaner Kinder, hier stellt er sich 1910 mit einer Knabenklasse dem Fotografen vor der alten Schule. Er wirkte auch als Gewerbelehrer an der Gewerbeschule in Schwaan.

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