Schwaikheim in alten Ansichten Band 3

Schwaikheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Kurt Eble
Gemeente
:   Schwaikheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6621-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaikheim in alten Ansichten Band 3'

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59 Im Iahre 1842 wurde der Engel auf der 34,6 m hohen Kirchturmspitze errichtet. 1967 wurde er entrostet, vergoldet und renoviert. So kam der 'einzige Engel in Schwaikheim' zu seiner heutigen Pracht. Auf dem Foto sehen wir van links: Herrn Eisenhardt aus Stuttgart, der die Renovierung des Engels durchführte, dann Gipser und Stuckateurmeister Heinrich Meßmer und der damalige Mesner Albert Spahr. Eigentlich war geplant, statt des Engels ein Doppelkreuz auf dem Turm anzubringen. Als dies bekannt wurde, organisierte Lina Raith, die Vorsitzende der Land- und Hausfrauen, den Widerstand und sammelte 1 500 DM für die Renovierung des Engels. Dazu ein Gedicht von Eberhard Auer, pfarrer in

Schwaikheim van 1 966 bis 1990:

Schwaikheims Engel, der bleibt droben

Es entstand ein großer Sturm um den Engel auf dem Turm. Als man hörte, er kommt runter, wurden viele Leute munter:

'Und der Engel, der bleibt oben, denn sonst würde Schwaikheim toben.

Mancher drohte auch noch schlimmer:

'In die Kirche geh' ich nimmer, wenn da oben auf dem Stengel, nicht mehr bleibt der Engel:

Schaut doch auf die Kirchtürm 'muf

und ihr seht landab, landauf nirgends eine solche Zier, wie den goldnen Engel hier.

60 Das Haus von August Kölz (Schneider) in der Goethestraße 17 im Iahre 1925. Der Strornmasten steht noch mitten auf der Straße, auch der Anschluss am Haus ist noch von außen zugänglich. Die Goethestraße wurde fast jedes Iahr vom Zipfelbach überflutet. Dies änderte sich erst, nachdem 1929 der Zipfelbach tiefer gelegt wurde und ein neues Bett erhielt. Was sich in dem Verschlag befindet, ist unbekannt. Links steht Maria Kölz mit Hermann Kölz an der Hand, daneben August Kölz, rechts Maria Kölz mit Kurt Kölz auf dem Arm.

61 Ansicht der Grabenstraße im Iahre 1938. Die Grabenstraße gehörte zum alten Teil van Schwaikheim und hatte bäuerlichen Charakter, der übrigens auch heute noch teilweise erhalten ist. Vor jedem Haus befand sich ein Misthaufen, ein Lachenfass steht senkrecht vor dem Haus. Die Straße ist noch geschottert und die Dachrinnen laufen in den Kandel, der zum Zipfelbach führt. Das Haus geradeaus in der Hauptstraße gehörte Gottlob ('Joppe') Haag.

62 Hochzeitszug in der Ludwigsburger Straße. Dieser Hochzeitszug fand anläßlich der Hochzeit von Hermann und Hilde Maier geb. Rammel im Iahre

1953 statt. Man beachte, dass die Männer alle Zylinder und langen Frack mit Fliege oder Krawatte trugen. Alle Frauen hatten Handtäschchen, die entwe-

der mit Lederriemen oder Kette am Arm getragen wurden. Van rechts: Anna und Karl Haag, Sofie Schmid und Karl Wagenplast, Anna und Karl

Schmid, Wilhelmine und Karl Müller, Berta und Karl Haag und als Letzte Luise Rommel.

63 Hochzeitspaar in der Mauritiuskirche am 17. Juni 1937. Das Brautpaar Eugen Haag und Ilse geb. Schmid wurden vom damaligen pfarrer Oskar Knapp getraut. Das Bild zeigt noch die seitliche Empore und die erhöhte Kanzel am Bildrand links. Vorne rechts steht Paul Häusermann, rechts dahinter AdolfSchmid, Lehrer Wilhelm Rauscher, August Schmid, Friedrich Schmid und Friedrich Frey. In der dritten Reihe stehen August Haag und August Müller (Büttel). Die anderen zwei Personen sind nicht bekannt. Die Frau mit dem weißen Kragen und schwarzem Hut istWilhelmine Räuchle geb. Ulrich.

64 Die Beerdigung von Friederike Lächele geb. Kölz in der Schulstraße.

Sie starb am 21. März 1930 im Alter von 47 Iahren. Damals wurden die Toten noch zuhause aufgebahrt. Unter den Klängen der Totenglocke wurden sie in Begleitung derTrauergeme inde zum Friedhof getragen. Der Weg führte stets am Gasthaus zum Lamm vorbei. Von daher leitet

sich auch der Ausspruch ab 'Ieder muß ums "LarnmEck rum", wenn er auf den Friedhofkommt.' Die Personen im Bild sind: Missionsschwester Berta Kölz, Helene Schmalzried geb. Lächele, Fritz Eckstein, Marie Lächele geb. Goll, Frieda Eckstein geb. Lächele, August Lächele und Frau Lidle.

65 Das alte Rathaus, geschmückt mit der Fahne der Naturfreunde am 13. September 1953. Es war der Naturfreundetag mit Gästen aus nah und fern, die zur Bezirkskonferenz nach Schwaikheim gekommen waren. Auf dem Türmchen gab es schon keine Glocke mehr, aber sonst sah das Rathaus noch passabel aus, wenn man bedenkt, dass das Rathaus bereits zwei Iahre später wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde. Rechts stehen die Häuser der Familien Haag und Häusermann.

66 Die Schwaikheimer Handballmannschaft beim Spiel in Burgstall im Iahre 1946. Wie das Spiel endete ist nicht bekannt, dafür aber die Namen der jungen Frauen. Vorne von links:

Liselotte Schwarz geb. Jung, Johanna Unger geb. Dobler und Margot Baur geb. Mergenthaler. Kniend:

Gerda Schäfer geb. Kölz, Anna Renz geb. Eckstein, Liselotte Spingier geb. Reile und Meta Trayer geb. Lidle. Hinten stehend: Gretel Emele geb. Mayer, Brunhilde Stettenheim geb. Sauer, Alice Hornberger geb. Kubach und lnge Ulmer geb. Nusser.

67 Schafherde in der Bismarckstraße im Winter 1940. Das Haus links gehört Fritz Kraus (Schmied), das Haus rechts Martin Eckstein. Die Schafe wurden in der Winterzeit im Schafstall in der Winnender Straße untergebracht.

1 974 wurde der Schafstall abgebrochen. Der Knabe ist Kurt Eble.

68 Umzug des Radsportvereins in der Hauptstraße im Iahre 1 95 5 . Links befindet sich der Dreschschuppen, in dem das Getreide ausgedroschen wurde. Die Dreschmaschine war während der Ernte Tag und Nacht im Einsatz. Die vollen Garbenwagen stauten sich von der Bachstraße bis zur Goethestraße.

Das kleine Gebäude links nach dem Dreschschuppen war ein Gebetsraum der Hahn'schen Glaubensgemeinschaft. Nach dem Krieg wohnten dort Vertriebene (Flüchtlinge). Die Scheuer in der Ludwigsburger Straße gehörte Christian Ellinger. Die Radsportler sind von links:

Franz Sauer, unbekannt, Manfred Seeger, Hans Sommer, Gerhard Härdter, Reinhold Ulrich, Roland Eckstein, Richard Bregler und Ernst Schäfer.

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