Schwaz in alten Ansichten Band 1

Schwaz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Sternad
Gemeente
:   Schwaz
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-1806-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaz in alten Ansichten Band 1'

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29. Die Theatertradition in Schwaz läßt sich weit zurück verfolgen und wird zum erstenmal 1588 genannt in welchem Jahre das 'Spiel vom verlorenen Sohn' aufgeführt wurde. Hier eine Theatergruppe vom Pirchanger aus dem Jahre um 1930 anläßlich einer Aufführung des Nikolaus-Spieles.

30. Stolz präsentieren sich die Mitglieder des 'Liederbundes' mit ihrer neuen Fahne, anläßlich ihrer Weihe im Jahre 1906. Der Schwazer 'Liederbund' verstand sich als katholischer Verein und existierte gleichzeitig mit dem Schwazer 'Liederkranz' (gegründet 1859). Die Stadt Schwaz hat auch den Ruhm, daß in ihr der Meistergesang in Tirol die erste Heimstätte gefunden hat. Schon zu Anfang des Jahres 1532 wandte sich eine Geselischaft von Meistersingern an die Regierung in Innsbruck um öffentliche Ausübung des Gesanges, aber erst am 5. April 1536 wurde das Singen in Schwaz bewilligt. ' ... dz sy an den Feyrtägen erberlich, beschaidlich und niemand zum Nachthail singen mügen.'

Volkslieder - Chor Schwaz in Tirol.

31. Der heute noch sehr rührige Schwazer 'Volksliederchor' in einer Aufnahme aus dem Jahre 1929. Von links nach rechts, erste Reihe vorne: Franz Gredler, Rudolf Eberharter, Hans Förg, Robert Thöny , Hans Berger, Fröhlich und Adi Müller. Zweite Reihe: Hans Reibmayr, Robert Unterberger, Hans Zimmeter und Lois Heidacher.

32. Sehr bekannt und beliebt war bei den Schwazern auch der damals existierende 'Kleine Schwazer Chor', Auf dieser Fotografie, auf Grafenast oberhalb von Schwaz im Jahre 1925 aufgenommen, sind folgende Personen abgebildet. Erste Reihe vorne, von links: Hans Zimmeter, Franz Gredler, Robert Thöny (Chorleiter) und Hans Förg. Zweite Reihe: Hans Reibmayr, Robert Unterberger, Hans Berger, Lois Haidacher, Adi Müller und Rudolf Eberharter.

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33. In Schwaz gab es und gibt es aber nicht nur vortreffliche Sänger sondern es gab und gibt auch gute Musiker und Musikkapellen, Aus der Innsbrucker Montag-Zeitung vom Jahre 1765 wird berichtet, daß beim festlichen Empfang des Kaisers Franz I. in Schwaz, am 30. Juli, sich nicht allein ein bergmdnnisch-Gekleideter zahlreicher Musik-Chor mit Pauken-und Trompeten, sondern auch die vor den höhern Gruben gepflanzten Geschiitze waker hören ließen.

Das Bild zeigt die Stadtrnusik Schwaz in einer Aufnahme aus dem Jahre 1913.

34. Im Jahre 1686 gründete Georg Tannauer von Tannenberg eine reitende Sakramentsgarde, die man 'Korpus Christi Reiter' oder kurz 'Salve Guardia' nannte, die zum Schutze und Ehrenbegleitung des Allerheiligsten bei Fronleichnamsprozessionen sowie zur Teilnahme bei Höheren Festlichkeiten ihr überaus feierliches Gepräge gab. Es beteiligten sich dabei Grafen, Bürger und auch Bauern. In der Hochblüte dieser Vereinigung rückten ungefähr zweihundert Reiter aus und erregten großes Aufsehen. Im Katastrophenjahr 1809 ging das Inventar zugrunde. Erst im Jahre 1860 konnte sich wieder eine Fußtruppe von siebenundzwanzig Mann installieren.

35. Ein beredtes Zeugnis einer ständigen Weiterentwicklung von Schwaz und hier insbesondere in verkehrstechnischer Hinsicht geben diese beiden Aufnahmen aus den dreißiger Jahren wider, welche in Abständen von zwei Jahren aufgenommen wurden. Es zeigt die ehemalige Reichsstraße über die Lahnbachbrücke, einmündend in die heutige Marktstraße; dahinter ist das Linerhaus zu sehen.

Zwei Jahre später ist an der gleichen Stelle die heutige Bundesstraße entstanden. Auf'genommen wurden beide Fotos vom Tabakfabriksgebäude.

36. Im Bild sieht man die alte Holzbrücke vor ihrern Abbruch im Jahre 1928, mit Bliekrichtung nach Norden. In der Bildmitte befinden sich die Spitalskirche (erbaut 1515) und das Krankenhaus Schwaz in seiner damaligen baulichen Form.

37. Am 17. Oktober 1927, um neun Uhr vormittags, versammelten sich an der Schwazer Innbrücke der vollzählige Gemeinderat unter ihrem damaligen Bürgermeister DI. Huber, des Leiters der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, Baron Buhl, des Herrn Kooperators Raggl, sowie die Herrn der Bauunternehmung und Leitung und zahlreicher Einheimischer, um beim Abbruch der alten Holzbrücke dabei zu sein. Daß der Abbruch keine leichte Arbeit war sollen diese Bilder beweisen,

38. Mit der Neuerrichtung einer lnnbrücke in Schwaz waren natürlich auch noch andere Arbeiten verbunden, wie das Abreißen des davorstehenden Mauthauses. Hier hat man von den Benützern der Brücke eine gewisse Maut verlangt, welche unter anderem für eine Instandhaltung herangezogen wurde.

Darunter ist eine Arbeitsmaschine in vollem Einsatz abgebildet. Die Sanierungsarbeiten befanden sich im Moment dieser Aufnahme im Bereich der heutigen Swarovskistraße, neben dem Krankenhaus, in Blickrichtung zur neuen Innbrücke.

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