Schwaz in alten Ansichten Band 1

Schwaz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Sternad
Gemeente
:   Schwaz
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-1806-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaz in alten Ansichten Band 1'

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49. Die Franz-J osef-Straße mit Blickrichtung auf die Pfarrkirche, die irn Jahre 1502 erbaut wurde und die größte spätgotische Hallenkirche Tirols ist. Im dritten Haus links, ehemaliges Gasthaus 'Zum roten Thurrn', fanden die Feierlichkeiten zur Stadterhebung am 28. April 1899 statt, bei denen auch der weltberühmte und besondere Freund und Gönner von Schwaz, Björnstjerne Björnson aus Norwegen, teilnahm.

50. In einer Aufnahme aus dem Jahre 1924 sehen wir die Fuggergasse mit der Brenngadenkapelle. Gaden ist die veralterte Schreibweise für Nebengebäude. In dieser Gasse waren im 15. und 16. Jahrhundert die Silberbrenner wohnhaft, welche zu kontrollieren beziehungsweise zu prüfen hatten ' ... ob das Silber recht und ordentlich geprennt werde ... ' und ob nicht zu viel an anderen Metallen beigemengt wurde. Es ist durchaus möglich, daß sich auch schon damals hier an dieser Stelle eine Kapelle befunden hat, die zum Haus eines Silberbrenners gehörte,

51. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1928 zeigt das Kloster der Tertiar-Schulschwestern. Von hier aus regierte damals Anton Fugger (zwischen 1530 und 1550) in kriegerischen Zeiten sein weltweites Handelshaus. Ganz im Vordergrund, wo die Laterne steht, ist von einem Geschäftslokal noch nichts zu sehen.

52. Im Bild sehen wir den Stadtplatz in Schwaz, wo auch noch der alten Stadtbrunnen sichtbar ist. Die Aufnahme wurde von der Innsbruckerstraße aus getan und zeigt Geschäftslokale, welche heute nicht mehr existieren.

53. Die ehemalige Kinderbewahranstalt aus den zwanziger Jahren in der Fabriksgasse, nun Tannenberggasse, wo sich jetzt nach einer baulichen Umgestaltung der Städtische-Kindergarten und die Musikschule befinden. Die 'Kleinkinderwahranstalt' wurde laut Beschluß vom 14. Februar 1857 von der Gemeinde Schwaz errichtet, für Kinder, die in der Tabakfabrik arbeiten. Später folgte noch das Kinderasyl, im Oktober 1887 errichtet vom Vinzenzverein und wiederum von der Gemeinde Schwaz, laut Beschluß vom 29. Juli 1888, wurde die Errichtung eines Knaben-Waisenhauses beschlossen.

54. Das ehemalige Rathaus der Stadt Schwaz in der Innsbruekerstraße, welches in den Jahren 1970-1973 abgerissen wurde. Heute ergibt sich ein vollkommen neues Straßenbild, wo nun an dieser Stelle ein Bankgebäude und ein Hotel errichtet wurden,

55. Das ehemalige Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz und die ehemalige Musikschule im Jahre 1924 in der heutigen Wopfnerstraße. In dieser Musikschule erfolgte die Gründung der 'Liedertafel Fruntsperg' im Jahre 1949. Als Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz ist aus einem statistischen Ausweis der 4: Dezember 1867 angegeben,

56. In der ehemaligen Fabriksgasse, heute Tannenberggasse, mit einem Bliek zur Pfarrkirche, Den Namen 'Fabriksgasse' erhielt diese Straße wegen der an ihrern Ende gelegenen Tabakfabrik Schwaz, welche im Jahre 1830 errichtet wurde und dem damals völlig verarmten Schwaz Arbeit und Brat gab. Bekanntlich wurde Schwaz, einst durch ihren Silberund Kupferbergbau (irn 15. Jahrhundert), weltberühmt, im Jahre 1809 in den Maitagen von bayrischen-napoleonischen Truppen niedergebrannt und zerstört.

57. Im Jahre 1508 mußten die Schwazer fest- ~ stellen, daß der von Meister Gilg Mitterhofer von 1469 bis 1478 erbaute Kirchturm derLiebfrauenkirche, für die neue große Glocke, die Maximiliana, zu klein sei, Der Bau eines neuen Turmes, der alte wurde abgetragen, erfolgte unter Meister Jakob Zwiesel im Jahre 1509 und wurde am 19. August 1513 vollendet. Schon damals ging das Gerücht um , daß sich der Turm 'erkliebe und sitze'. Tatsächlich steht der alte Schwazer Kirchturrn schief, und zwar hängt die Galerie einen Meter gegen die Bodenfläche über. Die Legende vorn Umfallen karn aber nie mehr zur Ruhe und war auch die Ursache, daß 1911 im Friedhof ein neuer, nicht sehr schöner Glockenturm erbaut wurde, Der alte Turm steht aber weiter stark und unerschütterlich! Im Bild ist die Firstfeier des neuen Glockenturmes im Jahre 1911 zu sehen. Die Gerüst- und Zimmermannsarbeiten besorgte damals die Firma Liner aus Schwaz.

58. Die Spornbergerstraße - benannt nach einem langjährigen und verdienstvollen Bürgermeister und Ehrenbürger vor der Stadterhebung 1899, Josef Spornberger - wie sie sich dem Betrachter im Jahre 1909 darbot. Dieses Straßenbild hat sich nun vollkommen verändert. Das Haus im Bild links ist verschwunden und der Straßenname wurde in Swarovskistraße umbenannt.

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