Schwaz in alten Ansichten Band 1

Schwaz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Sternad
Gemeente
:   Schwaz
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-1806-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaz in alten Ansichten Band 1'

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69. Ein Foto nach der Erweiterung des städtischen Elektrizitätswerkes aus dem Maschinensaal. Das Krafthaus enthält vier Maschinensätze mit einer Gesamtleistung von I 700 PS. Die Betriebsspannung ist 5 KV Drehstrom 50 periodig. An das Krafthaus wurde ein modernes Schalthaus angebaut; aber auch ein Umspannwerk von 5 auf 25 KV, mit einer Transformatorenleistung von 618 KVA, wurde errichtet,

70. Im Hintergrund ist links das Krafthaus zu sehen, zu dem eine 90 Meter lange Druckrohrleitung mit I 200 Millimetern Durchmesser fast senkrecht führt; das Nutzgefälle beträgt 70 Meter, die Wassermenge 1 500 Liter.

Die vorangegangenen drei Bilder, die Teile vom Schwazer Elektrizitätswerk aus der sogenannten 'Pionierzeit' zeigten, wurden alle um das Jahr 1920 aufgenommen.

71. Die Talsperre im Vomperbach des E-Werkes Schwaz beziehungsweise Rinnwerk zum Maschinenwerk. Die Zentrale des Kraftwerkes liegt am Vornperbach. In ein schmales Felstor eingebaut ist die Wehr- und Schleusenanlage, an dieses schließt ein betoniertes Oberwassergerinne und der 260 Meter lange, in Felsen getriebene Stollen; anschließend liegt das Wasserschloß mit Schieber und Drosselklappe, von dem die 90 Meter lange Druckleitung mit 1 200 Millimetern Durchmesser fast senkrecht zum Krafthaus führt; das Nutzgefälle beträgt 70 Meter, die Wassermenge 1 500 Liter.

72. Am 3. Juli 1901 und im Jahre 1920 gleicht das Innere der Stadt Schwaz wieder eine Lagune, durch den aus seinen Ufern getretenen Inn. Diese Bilder stammen vom sogenannten 'Magreitner-Platz' in der heutigen Innsbruckerstraße, Haus Nummer 22. Booten (Zillen) und auf Schragen aufgelegten Bretter, welche als Gehsteige benützt wurden, machten damals eine Fortbewegung rn öglich. Am Innufer übte die Jugend mit Hackenstangen und Wurfhacken ihre 'Kunst', um die vorbeitreibenden Hölzer aufzufangen.

73. Von Naturkatastrophen blieb Schwaz auch weiterhin nicht verschont. Hatten schon die vielen Lahnbachausbrüche immerwieder große Verwüstungen angerichtet - einer der gewaltigsten war wohl am 6. Juli 1629 zwischen fünf und sechs Uhr früh, wo sechzehn Menschen zugrunde gingen - so richtete auch der Innfluß großen Schaden an. Riesige Anstrengungen, vor allem von Seiten der Stadt, bedurfte es, um nicht nur den Lahnbach sondern auch den Inn zu verbauen. Der Bevölkerung wird dadurch der nötige Schutz und die Sicherheit vor weiterem Unheil geboten.

Zwei Fotografien vom 16. Juni 1901 geben einen kleinen Überblick einer Innüberschwemmung; der angerichtete Schaden läßt sich nur erahnen.

74. Ein eigentümliches Zugunglück gab es am 21. Dezember 1906 in der Nähe des Bahnüberganges von Schwaz nach Vamp in der heutigen Karwendelstraße. Eine Richtung Innsbruck fahrende Dampflokomotive war entgleist und umgekippt. Ob dieses Unglück Opfer forderte ist nicht bekannt; von älteren Leuten wird aber berichtet, daß dieser Unfall damals großes Aufsehen erregte.

75. Groß waren die Festlichkeiten in der Stadt Schwaz im Jahre 1930, als man das hundertjährige Tabakfabriksjubiläum feiern konnte. Die im Jahre 1830 gegründete Fabrik gab damals, nach dem Brand von 1809, dem verarmten Schwaz Arbeit und Brot und rettete so manche Familie vor dem Nichts.

Die Bilder zeigen zuerst einen Festwagen im Hofe der Tabakfabrik, danach einen Festwagen in der heutigen Wopfnerstraße und dann den Umzug von der Marktstraße herauf, aufgenommen vom 'Schrettl-Laderl'. Ganz zum Schluß haben sich im Hofe der Tabakfabrik weibliche Festteilnehmer fotografieren lassen.

76. Dieses Bild zeigt den österreichischen Bundespräsidenten Miklas mit seinen Festgästen beim Einzug in die Schwazer Stadtpfarrkirche im Jahre 1930, anläßlich der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Tabakfabrik Schwaz.

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