Schwaz in alten Ansichten Band 2

Schwaz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Sternad
Gemeente
:   Schwaz
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6650-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaz in alten Ansichten Band 2'

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9 Huldigungsfestzug nm 26.Juni 1898.

Vermutlich handelt es sich hier beim gezeigten Foto es ist dies das zur Zeit einzig vorhandene - um den Huldigungsfestzug anlässlich des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josef 1., am 26. Juni 1898, im Bereich des heutigen Stadtplatzes. Diese bereits über einhundert [ahre alte Fotografie zeigt uns das ehemalige Geigerhaus mit der im [ahre 1887 gebauten Holzbrücke über den Inn, davor steht links das Mauthäusl in Blickrichtung zur Spitalskirche und Spital.

1 0 Einstmals am Stadtplatz Anno 1899.

Am Beginn der Franz-]osefStraße stand am Stadtplatz, wie in diesem alten Foto zu sehen ist, der Marienbrunnen, der 1852 aufgestellt und 1952 wegen Baufälligkeit abgetragen worden war. In der Bildmitte oben ist bereits eine elektrische Beleuchtung angebracht, die mittels eines Flaschenzuges vom Stöcklhaus (heute Rathaus) verstellt werden konnte. Am 20. ]ännerl898 begann die elektrische Beleuchtung des damaligen Marktes Schwaz mit vier Bogenlampen beim Schulhaus, wo auch das Postamt untergebracht war, beim Marienbrunnen und bei der alten Post in der Sigismund-

straße.Am 2. Februar 1898 (Lichtmessfest) fanden die öffentlichen Feierlichkeiten zur Eröffnung der elektrischen Beleuchtung statt. Im Pfarrhofließ der damalige Dekan Neuner das elektrische

Licht auf eigene Kosten installieren. In der pfarrkirche brannten am 24. Februar 1898 zum ersten Mal die vier elektrischen Kronleuchter.

1 1 Obere Marktstraße wird zur Franz-]osef-Straße.

Im Bild sehen wir die FranzJosef-Straße um das [ahr

1900 mit Blickrichtung zur Stadtpfarrkirche. 'Gemäß Erlaß des Herrn Stadthalters vom 2.August 1899 wurde der Stadtgemeinde Schwaz auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät die Bewilligung erteilt, die Obere Marktstraße künftighin Franz-Josef-Straße benennen zu dûrlen', so lautete das Originalschreiben der Bezirkshauptmannschaft Schwaz an den damaligen Stadtmagistrat aus Anlass der erfolgten Stadterhebung am 28. April 1 899. Im Foto rechts vorne ist das Geschäft der Fa. Sebastian und Maria Heiß zu sehen, das

im [ahre 1907 in das gegenüberliegende Haus, nunmehr Franz-Josef-Straße 13, übersiedelt, nachdem es käuflich 1906 erworben worden ist und den Gasthof'Zum Roten Thurm' beherbergte, wo im [ahre 1899 ein Teil der Festlichkeiten anlässlich der Stadterhebung von Schwaz stattfanden.

1 2 Geschichtliches über das Postamt Schwaz.

Diese Aufnahme um das [ahr 1900 zeigt uns die damalige Sigismundstraße (heute Innsbrucker Straße) mit Blickrichtung Nordosten zum Stadtplatz. Rechts ist das Hotel Post zu sehen, wo lange Zeit das Postamt von Schwaz untergebracht war. Am 3 1 . Iánner 1 893 erfolgte die entgültige Übersiedlung in die Obere Marktstraße, ab 1899 in Franz-Josef-Straße umbenannt und zwar in das Erdgeschoss des 1892 umgebauten Schulgebäudes (HansSachs-Schule), bis man im [ahre 1955 in das noch heute bestehende Amtsgebäude in der Wopfnerstraße eingezogen war, Postleitzahl 6130.

Am 2. November 1992 nahm ein zweites Postamt im bevölkerungsreichen Osten der Stadt Schwaz, beim EKZInterspar in der Münchner Straße, den Betrieb auf mit der Postleitzahl 613 1 .

13 Feierlichkeiten im]a1u der Stadterhebung 1899.

So wie auf diesem Foto aus dem [ahr der Stadterhebung 1899 haben sich auch andere Festlichkeiten in Schwaz abgespielt. Diese Aufnahme zeigt uns einen Aufmarsch im Bereich der Franz-Josef-StraBe zur Stadtpfarrkirche. Ganz vorne ist die Bürgermusik

(ab 1959 nennt sie sich dann Stadtmusik) in der damaligen Uniform abgebildet, dahinter marschiert eine Schützenkompanie mit ihrer Fahne. Die Häuserfront ist beflaggt; im zweiten Haus links ist zum Beispiel die nunmehrige Apotheke 'Zum Einhorn' zu sehen.

14 Beim liner war ein Schoppergewerbe.

Dieses Foto um das [ahr 1910 zeigt uns die rechte Innuferseite in Schwaz in Richtung Süden über die Stadtpfarrkirche zum Schloss Freundsberg hinauf. Im Vordergrund (Bildmitte) ist die alte Zimmerei Liner zu sehen, wo einst auch das 'Schoppergewerbe' ausgeübt worden ist. Mit der Eröffnung der Brennerbahn in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor auch die Innschifffahrt als Hauptverkehrsader immer mehr an Bedeutung.

Die Schifffahrt erhielt immer weniger Aufträge und der Betrieb der kleinen Werften beim 'Schepper' , wo die Plätten erzeugt (Fassungsraum 600 bis 2 000 Zentner) und vom Stapelliefen, mussten nach und nach wegen Mangel an Arbeit eingestellt wer-

den. Die Schopper hießen in Schwaz im Volksmund auch 'Reitermacher' (rinnt wie ein Reiter); sie wandten sich nach Auf1assung dieses Gewerbes dem Zimmereiberufe

zu.

1 5 Die Barbarastatue am Pfundplatz.

Im Foto sehen wir die am S. Oktober 1902 erfolgte Einweihung der von Bildhauer FranzKobald (1866-1933) kunstvoll angefertigten Barbarastatue (Patronin der Bergleute) unter großer Beteiligung der Bevölkerung, danach die Aufstellung derselben und Segnung durch Herrn Dekan Wassermann. Die Herstellung erfolgte gratis; das Material spendete Altbürgermeister und Ehrenbürger von Schwaz ]osef Spornberger. Im Hintergrund, oben rechts, konnte sich beim alten pfundhaus in der Burggasse die heutige Marien-Apotheke etablieren. Die Bezeichnung Pfundplatz wird auf die Vorbesitzer dieses großen Wohnhauses, der Familie Gabriel Pfund, Melblereibesitzer (Gemischtwa-

renhandlung) und Seifensieder, zurückgeführt.

16 Blick auf Schwez undVomp. Im Foto sehen wir die Stadt Schwaz - erste urkundliche Erwähnung im [ahre 930 als Suates im Codex Odalberti, der sich im Finanz- und Hof-

kammerarchiv Wien befindet - in einer Aufnahme vom [ahre 191 1 mit der pfarrkirche und den noch eingerüsteten neuen Glockenturm. Der Betrachter sieht zum Bei-

spiel auch die Spitalskirche und das Spital am linken Innufer stehen; dort zweigt die Straße in die Nachbargemeinde Vamp ab und rechts zum Bahnhof. Zu sehen ist

unter anderem auch das unbebaute Weidachfeld und rechts unten St. Martin, daneben die alte Landstraße.

1 7 Die alte Postgasse.

Die alte Postgasse mit Blickrichtung hinauf zum Schloss Freundsberg in einem Foto aus dem [ahre 1910. Postgasse deswegen, weil sich von 1893 bis 1955 das Postamt im Gebäude (links) der heutigen Hans-Sachs-Schule im Parterre befand. Im Volksmund gilt diese Straße aber immer noch als 'Essiggassl', da dort neben dem alten Schulgebäude längere Zeit eine Firma tätig war, die Essig erzeugte.

1 8 Blick über den lahnbach. Vom alten pfarrkirchturm aus entstand diese Aufnahme um das [ahr 1910. Es gibt uns einen recht interessanten Blick frei vom rechten Lahnbachufer hinweg bis zur im Hintergrund sichtbaren Kirche St. Martin. Links oben sind die sogenannten Schwazer Felder zu sehen. Die Kirche St. Martin im Dorf

am östlichen Ortsende van Schwaz gelegen, wurde schon im [ahre 1404 geweiht. 1510 verlegte Kaiser Maximilian das Kloster der Augustiner Eremitinnen im Halltal nach St. Martin; das Kloster wurde 1782 aufgelassen.

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